Große Versorgungslücken:
Telefónica Deutschland drohen Bußgelder
Die Bundesnetzagentur soll am kommenden Montag einen Bericht vorstellen, bei dem es unter anderem um den mobilen Netzausbau geht. Aus dem Bericht ist vorab bekannt geworden, dass Telefónica Deutschland Bußgelder drohen, da das Unternehmen bei der Netzabdeckung noch hinterherhinkt.
Infografik: 5G - Hohe Erwartungen, niedrige Zahlungsbereitschaft
Um welche Summen es sich bei dem Bußgeld handeln könnte und ob es weitere Konsequenzen geben wird, wurde noch nicht bekannt. Nur so viel: Laut dem Handelsblatt (ganzer Beitrag hinter einer Paywall) kann der Mobilfunkanbieter bisher nicht die Auflagen der Bundesnetzagentur einhalten. Dazu gehört zum Beispiel, dass bis Ende dieses Jahres rein rechnerisch 98 Prozent der Bevölkerung mit mindestens 50 Mbit/s versorgt sein müssen - das gilt für alle deutsche Anbieter.
Das Handelsblatt meldet nun mit Verweis auf die noch nicht veröffentlichte Statistik der Bundesnetzagentur, dass man immer noch bei unter 80 Prozent liegt, in Brandenburg sogar bei nur 55 Prozent. Dass es sich bei dem Provider dabei um O2 handelt, ist nur eine Spekulation, aber mit einer berechtigten Logik.
"Derzeit versorgen wir nach unserer Berechnung über 90 Prozent der deutschen Bevölkerung mit LTE, in den größten deutschen Städten sind es nahezu 100 Prozent. Die mobile Breitbandversorgung (3G/4G) liegt bei rund 95 Prozent der deutschen Bevölkerung. Wir sind zuversichtlich, die Versorgungsauflagen zu erfüllen. Dafür treiben wir den LTE-Ausbau vor allem in der Fläche aktuell massiv voran und werden diesen in den kommenden Monaten weiter beschleunigen."
Der offizielle Bericht wird am Montag von der Bundesnetzagentur vorgestellt.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Infografik: 5G - Hohe Erwartungen, niedrige Zahlungsbereitschaft
Um welche Summen es sich bei dem Bußgeld handeln könnte und ob es weitere Konsequenzen geben wird, wurde noch nicht bekannt. Nur so viel: Laut dem Handelsblatt (ganzer Beitrag hinter einer Paywall) kann der Mobilfunkanbieter bisher nicht die Auflagen der Bundesnetzagentur einhalten. Dazu gehört zum Beispiel, dass bis Ende dieses Jahres rein rechnerisch 98 Prozent der Bevölkerung mit mindestens 50 Mbit/s versorgt sein müssen - das gilt für alle deutsche Anbieter.
Nicht mehr einholbarer Rückstand
Telefónica soll aber mit seinem Mobilfunknetz O2 deutlich davon entfernt sein, auf solche Zahlen zu kommen und dürfte das der Einschätzung nach auch nicht mehr in den kommenden Monaten aufholen können. Zwar meldete Telefónica zuletzt immer wieder gute Zahlen vom Netzausbau. Jedoch lag man bisher im Vergleich zu den beiden anderen Anbietern immer als Schlusslicht weit abgeschlagen auf dem letzten Platz.Das Handelsblatt meldet nun mit Verweis auf die noch nicht veröffentlichte Statistik der Bundesnetzagentur, dass man immer noch bei unter 80 Prozent liegt, in Brandenburg sogar bei nur 55 Prozent. Dass es sich bei dem Provider dabei um O2 handelt, ist nur eine Spekulation, aber mit einer berechtigten Logik.
Antwort von Telefónica
Telefónica Deutschland hat sich laut dem Online-Magazin Mobiflip schon dazu geäußert und entkräftet den Bericht. Da heißt es:"Derzeit versorgen wir nach unserer Berechnung über 90 Prozent der deutschen Bevölkerung mit LTE, in den größten deutschen Städten sind es nahezu 100 Prozent. Die mobile Breitbandversorgung (3G/4G) liegt bei rund 95 Prozent der deutschen Bevölkerung. Wir sind zuversichtlich, die Versorgungsauflagen zu erfüllen. Dafür treiben wir den LTE-Ausbau vor allem in der Fläche aktuell massiv voran und werden diesen in den kommenden Monaten weiter beschleunigen."
Der offizielle Bericht wird am Montag von der Bundesnetzagentur vorgestellt.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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