Große Versorgungslücken: Telefónica Deutschland drohen Bußgelder

Die Bundesnetzagentur soll am kommenden Montag einen Bericht vorstellen, bei dem es unter anderem um den mobilen Netzausbau geht. Aus dem Bericht ist vorab bekannt geworden, dass Telefónica Deutschland Bußgelder drohen, da das Unternehmen bei der ... mehr... Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Bildquelle: O2 Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast O2

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Na ja, einerseits verstehe ich Telefonika, aber andereseits auch wieder nicht. Die andere Seite, wo ich sie verstehe ist, dass sie bei der Fusionierung einiges an Funkzellen abgeben mussten. Dadurch wurde natürlich wieder einiges frei. Nicht, das vorher mehr Abdeckung wäre...
 
Zeit wird's! Die sollen blechen, bis denen schwarz vor Augen wird!
 
@Zonediver: Der Staat macht sich die Taschen voll, mit Strafen und 5G Versteigerung und wer wird es bezahlen, die Kundschaft. Unser Olaf in Berlin lacht sich wieder ins Fäustchen.
Was noch fehlt sind Telefonsteuern, die Alternative zur CO2 Steuer ;)
 
@Hans im Glueck: Statt CO2-Steuer eine O2-Steuer? :D
 
Wenn ich 98% der Bevölkerung erreichen muss, heisst das nicht, dass auch 98% der Fäche abgedeckt sind.
Hier hat schon die Bundesnetzagentur einen Denkfehler vorliegen.
Diese 98% ist nämlich schon abgedeckt, wenn nur die Grosstädte und Ballungsgebiete versorgt sind.

Also müsste man die Forderung nach Abdeckung umformulieren.
Nach bisherigen Kriterien wird es immer jede menge weisse Flecken im Netz geben.
 
@PiaggioX8: Du irrst Dich. Großstädte und Ballungsgebiete schließen die vielen kleinen Ortschaften aus. Und die sind Bevölkerungstechnisch nicht zu vernachlässigen. Nur durch Großstädte und Ballungsgebiete wirst Du niemals 98% erreichen.
 
@Hanni&Nanni: Nur in den Grossstädten über 100 k Einwohner leben alleine schon 30% der deutschen Bevölkerung. Tendenz steigend.
Nimmt man dann noch die "Käffer" in deren Einzugsgebiet mit kommt das schon in etwa hin. Nennt sich dann Metropolregion die auch von der Infrastruktur gut erschlossen ist.

Die meisten Arbeitskräfte pendeln vom Land in die Stadt. Da darf man sich also nicht wundern, dass erst mal dort intensiv ausgebaut wird wo die Industrie ist.

Hätte der Staat über die Bundesnetzagnetur dieses Ausbauthema nicht verschleppt, sähe die Situation eventuell anders aus.

Es ist schon auffallend, das viele ehemalige staatliche Leistungen nach der Privatisierung nur noch krank sind und mit ihren Leistungen nach unten tendieren.

Energieversorgung, Wasser, Post, Bahn, Strassenbau, Netzwerk - gehört in staatliche Hände, da sie Grundelemente der Bvölkerung sind.
Ich würde sogar noch den Wohnungsbau und Vermietung dazu nehmen. Kann nich sein dass man 30%-50% seines Einkommens aufbringen muss, nur um ein vernünftiges Dach über dem Kopf zu haben. Wohnungsvermietung darf kein Geschäftsmodell sein.
 
@PiaggioX8: Das Mietenproblem hat zwei Haupt- und diverse Neben-Ursachen

Hauptursache Nr. 1.) Rot/Grün, die damals damit angefangen hatten riesige Bestände kommunalen Sozialwohnungsbaus zu "Privatisieren" ...
und Nr. 2.) die gefühlt seit einer Ewigkeit andauernde Null-Zins-Politik der EZB, welche wiederum auf dem totalen Versagens der Merkel-CDU und europäischer Kollegen beruht, welche komplett Unfähig und Unwillig sind, das Euro-Raum-Problem endgültig anzugehen und zu lösen ... denn natürlich wird der Euro-Raum zerfallen, es können nicht Länder wie Griechenland, Italien etc. im Euro bleiben ... und die Kosten beim Zerfall werden natürlich an uns und den Franzosen hängen bleiben! So lange alles in der Schwebe bleibt sind die Verluste nur theoretisch, aber irgendwann werden sie konkret. Und die Zeit bis zum Tag X, wird wiederum mit unserem Geld gekauft, da wir keine Zinsen bekommen ... und weil auch Investoren kaum noch Zinsen erwirtschaften, suchen sie sich andere Anlagemodelle, wie eben Mietwohnungen, Büros, Gewerbeimmobilien ... Zudem haben wir in Deutschland extrem viele Mieter, sehr weniger private Eigentümer und einen sehr sehr schlechten Mieterschutz. Mieter sind die Melk-Kühe der Investoren ... und diese schrauben nicht nur die Mieten hoch und Investieren wenig in den für sie unrentablen Substanz-Erhalt ... sondern die nutzen auch die vielfältigen Möglichkeiten der Steuervermeidung ... und profitieren wiederum von der Blödheit der Politiker, die den Investoren Milliardensummen an Wohngeld oder gleich die ganze Miete in Form von Sozialleistungen in den Hals werfen, statt von dem Geld selber Wohnungen zu bauen ...

Man darf vermuten, das nicht wenige Politiker selbst Wohnungen Vermieten, oder in entsprechende Immo-Fonds investiert sind ... die werden ja nicht ihre eigene Milchkuh schlachten, also zahlen Mieter und die Kommunen sich weiter dumm und dämlich, bis es mal einen richtigen "Knall" im System gibt. Keine Ahnung was es dazu braucht, vlt. die Erkenntnis das 50 oder 60% Sozialleistungs-Empfänger dann doch langsam problematisch werden könnten, für das System an sich ... AKK wird dann mal einen Arbeitskreis ins Leben rufen, der bis 2100 eine Lösung Ausarbeiten soll ... oder so ähnlich ...
 
@PiaggioX8: die bekommen ja nicht mal ihre Störungen hin, das dauert ja nicht nur Stunden sondern Wochen.
 
@Dexter31: Das ist nicht das Thema. Zudem kann man ganz einfach den Provider wechseln. Blöde halt wenn man voll im schwarzen Loch hockt, wo kein Provider hinkommt.

Die Kommunikationswege gehören entweder verstaatlicht oder die Provider konsequenter bestraft.
Und wer den vertragsmässig zugesagten/geforderten Ausbau nicht schafft, dem wird einfach die Lizenz entzogen.

Wer auf der Arbeit seine Leistung nicht bringt wird schliesslich auch gefeuert.

Politiker sind allerdings eher an der Selbstbedienung als am wohl des Volkes interessiert.
Und diese gehören auch entsorgt, wenn sie Zusagen und Versprechen machen und diese nicht einhalten.
 
@PiaggioX8: Ich brauche nicht viel das Telefon, deswegen sind teure Tarife nichts für mich abgesehen davon das im EG wo ich wohne kein Netz vernünftig ankommt.
Hatte hier Anfang des Jahre 4 Wochen lang "Mind. eine Basisstation in ihrer Nähe funktioniert z.Zeit nicht einwandfrei" und seit 3 Wochen in der nächstgrößeren Stadt wenn ich zum Arzt muss oder einkaufen bin gar kein Netz (manuelles anmelden funktioniert nur wenige Sekunden). Da funktioniert also auch mind. eine Basisstation nicht richtig und die die funktionieren sind völlig überlastet.
 
Wenn Ende diesen Jahres die Busgelder anstehen, warum wird jetzt Geld darein gesteckt, den Zustand zu evaluieren?!
 
Das mit Brandenburg kann ich bestätigen und die 55% sind nicht mal geschönt. Die Frage ist nur was wirklich gemeint ist denn telefonieren kann ich fast überall in Brandenburg aber Internet das ist wirklich mies.
 
@Odi waN: ich war neulich verwundert als ich in Bayern unterwegs war, das ich in vielen Dörfern (würde diese auf ca. 1000-2000 Einwohner schätzen) nichtmal stabil Telefonieren konnte, Internet war gar nicht verfügbar
 
@Odi waN: Wenn Telefonieren und SMS funktionieren, dann ist GSM (G1) oder Edge (G2) verfügbar ... für halbwegs funktionierendes Internet braucht man heute wenigstens UMTS (G3) = 386 kBit/s am besten mit HSDPA(+) bis 14,4 MBit/s ... oder noch besser LTE (G4) ... Also wird bei Euch überwiegend nur G1/G2 verfügbar sein ...

Aber so ist das, eine Bekannte wohnt im Umfeld einer Nordhessischen Kleinstadt (14000 Einwohner) und hat das riesen Glück überhaupt LTE-Empfang zu haben. Bekam also so einen Speedport Hybrid (Schnecken-DSL mit 386 kbit/s+LTE) ... mal geht's zügig, mal geht gefühlt gar nichts ... teils auch Wetterabhängig und sowieso bricht an Wochenenden und Feiertagen die Bandbreite in sich zusammen, wenn alle zu Hause sind und surfen wollen, da die Bandbreite in der Funkzelle begrenzt ist und sich auf alle daran hängenden Nutzer aufteilt ...

So bringt man auch ein theoretisches 98% -Ziel zustande .... nach der Versorgungs-Qualität fragt die Netzagentur nicht. Hauptsache man hat theoretisch Zugang zu DSL oder LTE .... ob und wie es funktioniert interessiert nicht. Bezahlen müssen die Kunden ja trotzdem, auch bei und während der häufigen Ausfälle und für geringe Bandbreite... in Hith-Tech-Deutschland sind 200 MBit/s Kabelanschlüsse inzwischen zuweilen billiger, als solche Schrott-DSL-Anschlüsse ...
 
Erreicht mich als Bevölkerungsteil O2 auch, wenn ich jeden Tag in die Arbeit in eine Großstadt pendele? Statistiken sollte man immer hinterfragen...

Aus meiner Sicht wäre es Aufgabe des Staates gewesen, große Teile der Fläche mit einem guten LTE-Netz auszubauen. G3 hätte man aus Kostengründen abschalten können auf Dauer. Und statt G5 eine langwelligere Technik finden.

Würde man das ganze mit dem Straßennetz vergleichen, baut jeder Provider Parallelstraßen, nur damit seine Kunden auch diese Straßen nutzen dürfen. Das ist unnötige Energieverschwendung, Umweltverschmutzung und für den Kunden ein riesen unnötiger Kostenfaktor. Mittlerweile nutzen so viele Menschen in Deutschland Mobilfunk, dass hier der Staat in Strafzahlungen an Provider verteilen sollte, sondern selber dafür zu Sorgen hat, dass die Leute mit Mobilfunk versorgt werden.

Also? Welche Partei traut sich?
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