Nach Terroranschlägen: Sri Lanka sperrt zahlreiche Social-Media-Dienste
Am Ostersonntag hat es in Sri Lanka mehrere Anschläge auf Kirchen und Hotels gegeben. Dabei kamen über 200 Menschen ums Leben. Um die Verbreitung von Gerüchten und Verschwörungstheorien zu verhindern, hat die Regierung des Landes zahlreiche Social-Media-Dienste blockiert.
Wie üblich sind im Netz bereits wenige Minuten nach den Anschlägen erste Gerüchte zu den Hintergründen der Taten aufgetaucht. Darunter befinden sich aber auch zusammenhanglose Spekulationen und gezielte Falschmeldungen. Laut der Washington Post hat die Regierung von Sri Lanka daher gleich mehrere Plattformen vorübergehend blockiert. Somit ist es nicht mehr möglich, auf Dienste wie WhatsApp, Facebook, Instagram und YouTube zuzugreifen.
Nach den Anschlägen hat die Regierung von Sri Lanka eine Ausgangssperre verhängt, die noch bis einschließlich Montag gelten soll. Wer hinter den Attacken steckt, ist derzeit noch recht unklar. Der Verteidigungsminister sprach von Anschlägen aus terroristischen Motiven.
Schon im letzten Jahr wurden in Sri Lanka nach inneren Unruhen mehrere soziale Netzwerke gesperrt. Forschern zufolge konnten die Aufstände damit aber nicht unter Kontrolle gebracht werden. Im Jahr 2009 wurde in dem Land ein Bürgerkrieg, der 26 Jahre andauerte, beendet.
Twitter und Snapchat weiterhin zugänglich
Doch nicht alle großen Kommunikations-Dienste sind gesperrt. Berichten von Nutzern zufolge stehen so Twitter und Snapchat wie gewohnt zur Verfügung. In den letzten Stunden wurden somit viele neue Profile bei Twitter erstellt, um Gerüchte und Bilder zu den Terroranschlägen zu verbreiten. Das soll das Centre for Policy Alternatives (CPA), welches sich für die Eindämmung von Falschinformationen einsetzt, in Sri Lankas Hauptstadt Colombo registriert haben. Der Premierminister Ranik Wickremesinghe hat in einem eigenen Tweet selbst dazu aufgerufen, keine unbestätigten Berichte über die Vorfälle zu teilen.Nach den Anschlägen hat die Regierung von Sri Lanka eine Ausgangssperre verhängt, die noch bis einschließlich Montag gelten soll. Wer hinter den Attacken steckt, ist derzeit noch recht unklar. Der Verteidigungsminister sprach von Anschlägen aus terroristischen Motiven.
Schon im letzten Jahr wurden in Sri Lanka nach inneren Unruhen mehrere soziale Netzwerke gesperrt. Forschern zufolge konnten die Aufstände damit aber nicht unter Kontrolle gebracht werden. Im Jahr 2009 wurde in dem Land ein Bürgerkrieg, der 26 Jahre andauerte, beendet.
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