Schlauer Schachzug: Microsoft Store Entwickler-Anteil wächst auf 95%
Microsoft hat sich zwar sehr viel Zeit gelassen, jetzt aber eine Ankündigung von der letztjährigen Entwickler-Konferenz Build umgesetzt: Entwickler bekommen ab sofort mehr Anteil am Umsatz bei Verkäufen von Apps über den Microsoft Store.
Es ist ein schlauer Schachzug der Redmonder, der nun für mehr "Engagement" von Entwicklern für die Windows-Plattform sorgen soll. Denn mehr Umsatz-Beteiligung beziehungsweise geringere Gebühren beim Verkauf über den Microsoft Store sollten sich dem Plan nach in Zukunft durch ein breiteres Angebot bei Apps bemerkbar machen. Joe Belfiore, Corporate Vice President von Microsoft, hatte den Schritt hin zu einem größeren Anteil für Entwickler im vergangenen Jahr angekündigt.
Microsoft gewährt damit nun Neuentwicklern einen größeren Anteil an den App-Store-Einnahmen. Das neue Revenue-Modell sieht bis zu 95 Prozent der Einnahmen für Entwickler vor. Das gilt allerdings nicht für Spiele und nicht für Käufe, die über die Xbox getätigt werden, dafür gilt es für Käufe, die über Empfehlungs-Links von Entwicklern oder Dritten getätigt werden (über einen Deep Link).
Rafael Rivera, Entwickler und Autor beim Online-Magazin Thurrott.com hat dazu eine Übersicht bei Twitter veröffentlicht, die die Änderungen auf einen Blick zeigt:
Microsoft nimmt sich damit tatsächlich nur noch den im Gegensatz zu anderen Stores unglaublich geringen Anteil von gerade mal fünf Prozent (Google und Apple: je 30 Prozent). Der Microsoft Store ist damit auf jeden Fall attraktiver, besonders auch für kleine Firmen oder Einzel-Entwickler, die zuvor nur direkt verkauften.
Gegenfinanziert wird das im Übrigen auch durch Einsparungen bei den Werbe-Partnern, Microsoft hat in seinem Affiliate-Programm die Margen für Apps gestrichen. Infografik: Die populärsten Apps von 2012 bis 2017
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Microsoft gewährt damit nun Neuentwicklern einen größeren Anteil an den App-Store-Einnahmen. Das neue Revenue-Modell sieht bis zu 95 Prozent der Einnahmen für Entwickler vor. Das gilt allerdings nicht für Spiele und nicht für Käufe, die über die Xbox getätigt werden, dafür gilt es für Käufe, die über Empfehlungs-Links von Entwicklern oder Dritten getätigt werden (über einen Deep Link).
Abstufungen - 85 Prozent Einnahmen
Das zweite Modell sieht vor, dass Entwickler 85 Prozent bekommen. Das gilt dann zum Beispiel, wenn die Anwendungen über die Startseite oder eine Sammlung im Microsoft Store vertrieben werden. Oder auch, wenn Microsoft die Apps auf anderen Webseiten bewirbt und Nutzer über diese Links in den Store kommen.Rafael Rivera, Entwickler und Autor beim Online-Magazin Thurrott.com hat dazu eine Übersicht bei Twitter veröffentlicht, die die Änderungen auf einen Blick zeigt:
"Ausnahmen" bei der Einnahme-Beteiligung
- 15 Prozent der Nettoeinnahmen gibt es für alle Apps, Abos und In-App-Käufe die auf der Xbox getätigt werden
- 30 Prozent der Nettoeinnahmen für alle Apps und Spiele die über eine Xbox-Konsole, dem Microsoft Store für Unternehmen, dem Microsoft Store für Bildungseinrichtungen oder dem Microsoft Store auf Windows 8-Geräten verkauft wurden
Microsoft nimmt sich damit tatsächlich nur noch den im Gegensatz zu anderen Stores unglaublich geringen Anteil von gerade mal fünf Prozent (Google und Apple: je 30 Prozent). Der Microsoft Store ist damit auf jeden Fall attraktiver, besonders auch für kleine Firmen oder Einzel-Entwickler, die zuvor nur direkt verkauften.
Gegenfinanziert wird das im Übrigen auch durch Einsparungen bei den Werbe-Partnern, Microsoft hat in seinem Affiliate-Programm die Margen für Apps gestrichen. Infografik: Die populärsten Apps von 2012 bis 2017
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