Qualcomm: 5G-Modem der 2. Generation - für Netze die es nicht gibt
Die erste Generation der 5G-Smartphones ist noch nichtmal in den Markt gestartet, da bringt der Modemspezialist Qualcomm schon die Hardware für die zweite Generation. Das Snapdragon X55 5G-Modem ist für Netze gedacht, die es bisher noch gar nicht wirklich gibt.
Qualcomm wirbt unter anderem damit, dass das X55 die Kommunikation im Spektrum unterhalb von sechs Gigahertz durch das sogenannte Adaptive Antenna Tuning energieeffizienter machen kann, um so die Akkulaufzeit der anfangs noch sehr stromhungrigen 5G-Smartphones zu verlängern. Außerdem kommt das Modem mit kleineren Antennen aus, so dass die zweite Generation der 5G-Geräte natürlich wie üblich etwas kleiner ausfallen soll als zuvor.
Schon jetzt gibt es erste Anbieter von Produkten mit Qualcomms X55-Modem, doch dabei handelt es sich um dedizierte Lösungen und zunächst vor allem um Systeme für die Kommunikation in Fahrzeugen. Erst ab Anfang 2020 soll mit der Verfügbarkeit der ersten Geräte für Endverbraucher zu rechnen sein, womit in diesem Fall sicherlich Smartphones gemeint sein dürften. Bis wir in Deutschland mit derartigen Geräten hantieren und die entsprechenden Netze online sind, dürfte es wohl ebenfalls noch mindestens genauso lange dauern.
Mehr über das Thema 5G werden wir von Qualcomm auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona erfahren. Es stellt eines der Hauptthemen des US-amerikanischen Unternehmens auf der bekannten IT-Messe dar.
Pfeilschnell: Bis zu sieben Gigabit/s sollen möglich sein
Das Qualcomm Snapdragon X55 ist der Nachfolger des im letzten Jahr vorgestellten X50 und soll noch einmal eine deutliche Steigerung der Übertragungsraten mit sich bringen. Waren mit dem X50 theoretisch Geschwindigkeiten von bis zu fünf Gigabit im Downstream möglich, sollen es beim Snapdragon X55 sogar utopisch wirkende sieben Gigabit pro Sekunde sein können.Qualcomm wirbt unter anderem damit, dass das X55 die Kommunikation im Spektrum unterhalb von sechs Gigahertz durch das sogenannte Adaptive Antenna Tuning energieeffizienter machen kann, um so die Akkulaufzeit der anfangs noch sehr stromhungrigen 5G-Smartphones zu verlängern. Außerdem kommt das Modem mit kleineren Antennen aus, so dass die zweite Generation der 5G-Geräte natürlich wie üblich etwas kleiner ausfallen soll als zuvor.
Ein Modem, alle Netze
Der Hersteller gibt außerdem an, dass das neue Modem in der Lage ist, gleichermaßen in 2G-, 3G-, 4G- und eben 5G-Netzen zu funken, so dass es als einzelnes Modem in Laptops, Tablets und dem automobilen Bereich eingesetzt werden kann, wo bisherige 5G-Lösungen immer die Kombination mehrerer Modems für die verschiedenen Netzstandards notwendig machten.Schon jetzt gibt es erste Anbieter von Produkten mit Qualcomms X55-Modem, doch dabei handelt es sich um dedizierte Lösungen und zunächst vor allem um Systeme für die Kommunikation in Fahrzeugen. Erst ab Anfang 2020 soll mit der Verfügbarkeit der ersten Geräte für Endverbraucher zu rechnen sein, womit in diesem Fall sicherlich Smartphones gemeint sein dürften. Bis wir in Deutschland mit derartigen Geräten hantieren und die entsprechenden Netze online sind, dürfte es wohl ebenfalls noch mindestens genauso lange dauern.
Mehr über das Thema 5G werden wir von Qualcomm auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona erfahren. Es stellt eines der Hauptthemen des US-amerikanischen Unternehmens auf der bekannten IT-Messe dar.
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