Flexible Displays: Samsung-Zulieferer soll Geheimnisse verkauft haben
Geräte mit flexiblen Displays gelten als das große Trendthema im Technologiesektor. Samsung hat in den letzten Jahren viel investiert, um hier - ähnlich wie bei OLED - eine Vorreiterrolle einnehmen zu können. Jetzt beschuldigt der Konzern einen Zulieferer, dass der Geheimnisse aus der Produktion nach China verkauft haben soll.
Infografik Samsung: Entwicklung neuer Smartphone-Display
Bisher gab es nur den Prototypen des faltbaren Geräts zu sehen
Toptec ist für Samsung ein wichtiger Zulieferer, der automatisiertes Equipment für die Displayproduktion herstellt. Die Staatsanwaltschaft erhebt jetzt den Vorwurf, dass die Beschuldigten eine Strohfirma mit dem Ziel gegründet hatten, Informationen über die Nutzung bestimmter Maschinen zu verkaufen. Über diesen Weg sollen dann unter anderem auch Zeichnungen des neuen flexiblen Display-Panels an Konkurrenzunternehmen veräußert worden sein.
Insgesamt soll Toptec mit dem Verkauf der Firmengeheimnisse von Samsung umgerechnet rund 12,15 Millionen Euro eingenommen haben. Das Unternehmen hat in einem ersten Statement die erhobenen Vorwürfe alle zurückgewiesen: "Unser Unternehmen hat niemals Samsungs Display-Technologie oder Geschäftsgeheimnisse an ein chinesisches Unternehmen verkauft". Man werde voll mit den Ermittlern kooperieren. Unabhängig von dieser Aussage, hat die Anschuldigungen am Markt schon jetzt heftige Konsequenzen für den Zulieferer: Der Aktienkurs sank bisher um 20 Prozent.
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Flexible Displays werden sehr wichtig
Samsung ist nicht der einzige Hersteller, der an flexiblen Displays arbeitet, als einer der wichtigsten Display-Produzenten der Mobilfunkbranche bemüht sich der koreanische Konzern aber darum, hier in den nächsten Jahren gut aufgestellt zu sein. Wie jetzt Reuters berichtet, muss sich der Konzern aber jetzt mit einem empfindlichen Problem befassen: Der Zulieferer Toptec wird von der südkoreanischen Staatsanwaltschaft beschuldigt, geheime Details über Samsungs flexible Display-Technologie an einen chinesischen Konkurrenten verkauft zu haben. Gegen einen der Geschäftsführer sowie neun Angestellte soll Anklage erhoben worden sein.
Bisher gab es nur den Prototypen des faltbaren Geräts zu sehen
Toptec ist für Samsung ein wichtiger Zulieferer, der automatisiertes Equipment für die Displayproduktion herstellt. Die Staatsanwaltschaft erhebt jetzt den Vorwurf, dass die Beschuldigten eine Strohfirma mit dem Ziel gegründet hatten, Informationen über die Nutzung bestimmter Maschinen zu verkaufen. Über diesen Weg sollen dann unter anderem auch Zeichnungen des neuen flexiblen Display-Panels an Konkurrenzunternehmen veräußert worden sein.
Insgesamt soll Toptec mit dem Verkauf der Firmengeheimnisse von Samsung umgerechnet rund 12,15 Millionen Euro eingenommen haben. Das Unternehmen hat in einem ersten Statement die erhobenen Vorwürfe alle zurückgewiesen: "Unser Unternehmen hat niemals Samsungs Display-Technologie oder Geschäftsgeheimnisse an ein chinesisches Unternehmen verkauft". Man werde voll mit den Ermittlern kooperieren. Unabhängig von dieser Aussage, hat die Anschuldigungen am Markt schon jetzt heftige Konsequenzen für den Zulieferer: Der Aktienkurs sank bisher um 20 Prozent.
Samsung hat viel investiert
Wie die koranische Staatsanwaltschaft ausführt, hat Samsung alleine für die "gestohlene Display-Technologie" in den vergangenen sechs Jahren umgerechnet rund 117,5 Millionen Euro investiert. Dass der Konzern sehr darauf bedacht ist, die entwickelten Technologien zu schützen ist klar. Im aktuellen Fall muss sich aber erst noch zeigen, ob und wie Technologie tatsächlich in die Hände chinesischer Unternehmen geraten ist.
Thema:
Samsungs Aktienkurs in Euro
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