Extrem dünnes und flexibles Display kann auf der Haut getragen werden
Die aktuell gehypten biegsamen Displays erweisen sich in der Praxis als recht begrenzt in ihrer Flexibilität. Ganz anders sieht dies bei einem Panel aus, das eher einer sehr dünnen Folie entspricht - wenn dieses auch derzeit noch nur eine sehr niedrige Auflösung bietet.
Entwickelt wurde das neue Display von Forschern in Südkorea. Diese schafften es, OLEDs in einem Material umzusetzen, das sie als zweidimensional bezeichnen. In der flächigen Schicht mussten dafür mehrere Transistoren realisiert werden. Das Ergebnis besteht aus Arrays von 18 mal 18 Pixeln, die aus jeweils einzelnen RGB-Leuchtpunkten bestehen und so ein breites Farbspektrum wiedergeben können.
Die Transistoren werden dabei in einen hauchdünnen Molybdändisulfid-Film integriert, der auf einem Trägersubstrat aus Aluminium-Oxid und Polyethylen aufgebracht wurde. Bei ersten Experimenten mit dem Verfahren zeigte sich, dass die roten, grünen und blauen OLED-Pixel hervorragende mechanische und elektrische Eigenschaften aufweisen.
Die Forscher sehen hier Optionen für verschiedene medizinische Anwendungen. In Verbindung mit einer entsprechenden Sensortechnik könnte es zukünftig beispielsweise möglich sein, dass Patienten mit chronischen Erkrankungen Messwerte nicht mehr ständig mit externen Geräten überprüfen müssten. So könnte ein kleines Display beispielsweise jederzeit den aktuellen Blutzuckerwert anzeigen. Darüber hinaus sind aber natürlich auch Anwendungen in zahlreichen anderen Bereichen vorstellbar.
Die Transistoren werden dabei in einen hauchdünnen Molybdändisulfid-Film integriert, der auf einem Trägersubstrat aus Aluminium-Oxid und Polyethylen aufgebracht wurde. Bei ersten Experimenten mit dem Verfahren zeigte sich, dass die roten, grünen und blauen OLED-Pixel hervorragende mechanische und elektrische Eigenschaften aufweisen.
Medizin und mehr
Bis zu Anwendungen in der Praxis ist zwar noch ein gutes Stück Weg zu gehen, doch das Konzept scheint grundlegend geeignet für eine ganze Reihe völlig neuer Anwendungen. Das gilt insbesondere auch, da die Foliendisplays geeignet sind, auf menschlicher Haut aufgebracht zu werden. Hier machen sie äußerst flexibel Dehnungen und lockere Haltungen mit, ohne an Funktionsfähigkeit einzubüßen.Die Forscher sehen hier Optionen für verschiedene medizinische Anwendungen. In Verbindung mit einer entsprechenden Sensortechnik könnte es zukünftig beispielsweise möglich sein, dass Patienten mit chronischen Erkrankungen Messwerte nicht mehr ständig mit externen Geräten überprüfen müssten. So könnte ein kleines Display beispielsweise jederzeit den aktuellen Blutzuckerwert anzeigen. Darüber hinaus sind aber natürlich auch Anwendungen in zahlreichen anderen Bereichen vorstellbar.
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen