Amazon erfindet eine Stadt: Neue Hauptquartiere in New York & Virginia
Amazon hat sich entschieden: der weltgrößte Online-Einzelhändler baut an gleich zwei Standorten neue "Hauptquartiere", nachdem man sich in Seattle offenbar nicht mehr ganz nach Belieben ausbreiten kann. Neben New York City wurde auch der US-Bundesstaat Virginia als Standort von Amazons sogenanntem "HQ2" bekannt gegeben.
Entsprechende Gerüchte hielten sich schon länger, doch nun hat Amazon seine Entscheidung offiziell gemacht. Der Online-Handelsgigant wird im New Yorker Stadtteil Queens und einem als Crystal City bezeichneten Bereich in der Nähe von Arlington, Virginia, Büros für jeweils 25.000 Mitarbeiter bauen. Crystal City wird von Amazon auch als "National Landing" bezeichnet und befindet sich nicht nur in der Nähe von Arlington, sondern in direkter Nachbarschaft des Pentagon und von Washington, DC.
In New York City will Amazon sich im Stadtteil Queens, genauer gesagt in Long Island City, einrichten. Dort sollen ebenfalls Büros für 25.000 Menschen entstehen. Der Stadtteil entwickelte sich in den letzten Jahren bereits vor dem Bekanntwerden von Amazons Interesse kräftig, doch ab sofort dürften die Immobilienpreise explodieren. Anders als in Virginia fließen jedoch keine Gelder der Stadt in das Vorhaben.
Amazon entschied sich nach Angaben von Firmenchef Jeff Bezos für die beiden neuen Standorte, weil man dort die Möglichkeit habe, "neue Talente von Weltklasse anzuziehen". Man verteilt die ursprünglich für einen einzigen weiteren Standort geplanten Investitionen nun auf zwei Orte, auch weil sich dadurch angeblich Verkehrsprobleme und der Anstieg der Lebenshaltungskosten in den betroffenen Gebieten eingrenzen lassen sollen.
Insgesamt hatten sich fast 240 Städte und Regionen um das "Amazon HQ2" beworben. Im Januar hatte man erstmals eine Liste von möglichen Kandidaten veröffentlicht. Zu den möglichen Standorten gehörten damals neben New York City und dem nördlichen Virginia auch Großstädte wie Los Angeles und Chicago. Der Bau der neuen Amazon-Standorte soll ab dem kommenden Jahr anlaufen.
Bundesstaaten fördern Amazons Expansion mit hunderten Millionen Dollar
Amazon will nach eigenen Angaben rund fünf Milliarden Dollar in den Bau seiner beiden neuen Bürokomplexe stecken. Dabei erhält man allerdings auch Zuschüsse in Milliardenhöhe, die dem Unternehmen im Vorfeld von der Politik versprochen wurden. Unter anderem fließen 550 Millionen Dollar an Geldern des Bundesstaats Virginia und obendrein wird die Regionalregierung hunderte Millionen in neue Infrastruktur rund um das neue Amazon-Hauptquartier stecken.In New York City will Amazon sich im Stadtteil Queens, genauer gesagt in Long Island City, einrichten. Dort sollen ebenfalls Büros für 25.000 Menschen entstehen. Der Stadtteil entwickelte sich in den letzten Jahren bereits vor dem Bekanntwerden von Amazons Interesse kräftig, doch ab sofort dürften die Immobilienpreise explodieren. Anders als in Virginia fließen jedoch keine Gelder der Stadt in das Vorhaben.
Amazon entschied sich nach Angaben von Firmenchef Jeff Bezos für die beiden neuen Standorte, weil man dort die Möglichkeit habe, "neue Talente von Weltklasse anzuziehen". Man verteilt die ursprünglich für einen einzigen weiteren Standort geplanten Investitionen nun auf zwei Orte, auch weil sich dadurch angeblich Verkehrsprobleme und der Anstieg der Lebenshaltungskosten in den betroffenen Gebieten eingrenzen lassen sollen.
Insgesamt hatten sich fast 240 Städte und Regionen um das "Amazon HQ2" beworben. Im Januar hatte man erstmals eine Liste von möglichen Kandidaten veröffentlicht. Zu den möglichen Standorten gehörten damals neben New York City und dem nördlichen Virginia auch Großstädte wie Los Angeles und Chicago. Der Bau der neuen Amazon-Standorte soll ab dem kommenden Jahr anlaufen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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