Trotz des Gegenwindes: Facebook baut Europa-Niederlassung stark aus
Der Social Media-Konzern Facebook zeigt sich zumindest hinsichtlich seiner Geschäftstätigkeit ziemlich unbeeindruckt davon, dass ihm in Europa ein schärferer Wind entgegenbläst. Die Niederlassung im irischen Dublin soll in den kommenden Monaten zumindest sehr stark ausgebaut werden.
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hat das Unternehmen dort neue, langfristige Mietverträge unterschrieben, durch die dem Unternehmen zukünftig die vierfache Fläche des bisherigen Büro-Platzes zur Verfügung steht. Zum Teil war dies nötig, weil es ohnehin schon etwas beengt zuging, doch soll nun hinreichend Raum verfügbar sein, um mehr als eine Verdoppelung der bisherigen Belegschaft von rund 4000 Leuten hinzubekommen.
Insgesamt hätten jetzt weitere 5000 Mitarbeiter bequem Platz in den Büros in Dublin, erklärte man demnach seitens des Unternehmens - und gab damit einen Hinweis auf die Pläne für die Weiterentwicklung des Standortes. Damit würde Facebook zu einem der größten ausländischen Arbeitgeber in Irland aufsteigen und auch an Apple und Google vorbeiziehen, die derzeit rund 6000 Mitarbeiter auf der grünen Insel haben.
Facebook hat mit dem jetzigen Schritt Räumlichkeiten angemietet, die bisher von den Allied Irish Banks genutzt wurden. Diese sind an einen anderen Standort umgezogen und haben damit in direkter Nähe des Gebietes in Dublin, das bereits hauptsächlich von Tech-Unternehmen bevölkert ist, Platz für die Expansion gemacht. In Dublin beschäftigt der Konzern in erster Linie Vertriebs- und Marketing-Leute, aber auch eine große Rechtsabteilung ist hier angesiedelt.
Siehe auch: Streit zeigt Wirkung - Facebook verliert in Europa Millionen Nutzer
Insgesamt hätten jetzt weitere 5000 Mitarbeiter bequem Platz in den Büros in Dublin, erklärte man demnach seitens des Unternehmens - und gab damit einen Hinweis auf die Pläne für die Weiterentwicklung des Standortes. Damit würde Facebook zu einem der größten ausländischen Arbeitgeber in Irland aufsteigen und auch an Apple und Google vorbeiziehen, die derzeit rund 6000 Mitarbeiter auf der grünen Insel haben.
Tech-Viertel wächst weiter
Man investiere langfristig, erklärte Gareth Lambe, der Facebook in Irland leitet. Das ist durchaus bemerkenswert, denn immerhin verdient Facebook sein Geld mit der Auswertung von Nutzerdaten und der angeschlossenen Werbevermarktung - und genau dem haben die jüngsten Verschärfungen des Datenschutzrechts in Europa gerade einen sehr viel engeren Rahmen gegeben.Facebook hat mit dem jetzigen Schritt Räumlichkeiten angemietet, die bisher von den Allied Irish Banks genutzt wurden. Diese sind an einen anderen Standort umgezogen und haben damit in direkter Nähe des Gebietes in Dublin, das bereits hauptsächlich von Tech-Unternehmen bevölkert ist, Platz für die Expansion gemacht. In Dublin beschäftigt der Konzern in erster Linie Vertriebs- und Marketing-Leute, aber auch eine große Rechtsabteilung ist hier angesiedelt.
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