Googles Home Hub birgt Sicherheits-Risiken - Hersteller wiegelt ab
Wie viele andere Anbieter will auch Google in dem von Amazon eröffneten Markt für Sprachassistenten im Wohnzimmer mitspielen. Doch der Home Hub des Unternehmens lässt sich wohl ziemlich einfach von Angreifern manipulieren und gibt im Zweifel auch so manche Daten preis - der Anbieter spielt die Probleme aber herunter.
Der Sicherheitsforscher Jerry Gamblin hatte gleich mehrere Optionen veröffentlicht, mit denen sich Googles Home Hub manipulieren lässt. Es handelt sich hier in der Regel um einzelne Zeilen von XML-Code, die an das System geschickt und von diesem auch ohne Authentifizierung angenommen und ausgewertet werden. Hier bietet sich unter anderem die Möglichkeit, das System zu Neustarts und damit Ausfällen zu zwingen.
Mit anderen Instruktionen lassen sich aber auch verschiedene, für Angreifer womöglich interessante Daten abrufen. Diese verraten zwar nicht unbedingt etwas Intimes über den Nutzer, können im Zweifelsfall aber eben weiterführende Attacken auf die lokale Infrastruktur ermöglichen. Gamblin erklärte, dass er hier vor allem erstaunt darüber war, dass seit Jahren verankerte Praktiken im Bereich der Systemsicherheit schlicht vernachlässigt wurden.
Dieses Argument ist aber eigentlich auch schon seit Jahren kein Beleg für hinreichende Sicherheit mehr - im Gegenteil. Denn oft genug erfolgen Angriffe auf Systeme von Insidern. Und selbst wenn nicht: Insbesondere Android-Smartphones stehen immer wieder wegen mangelhafter Sicherheit in der Kritik und können bereits selbst als Angriffsvektor von Außen dienen. Und wenn das Netzwerk an sich durch einen anfälligen Router betroffen ist, hilft auch die Beschränkung auf die lokale Kommunikation nicht mehr.
Siehe auch: Auf zehn Meter genau: Google Home & Chromecast leaken Standortdaten
Mit anderen Instruktionen lassen sich aber auch verschiedene, für Angreifer womöglich interessante Daten abrufen. Diese verraten zwar nicht unbedingt etwas Intimes über den Nutzer, können im Zweifelsfall aber eben weiterführende Attacken auf die lokale Infrastruktur ermöglichen. Gamblin erklärte, dass er hier vor allem erstaunt darüber war, dass seit Jahren verankerte Praktiken im Bereich der Systemsicherheit schlicht vernachlässigt wurden.
Ja, aber...
Google reagierte mit einer Stellungnahme, in der die Angaben des Sicherheitsforschers heruntergespielt wurden. Hier hieß es beispielsweise, dass die APIs, die der Sicherheitsforscher angesprochen hat, dem Zweck dienen, die Home Hubs über eine Smartphone-App zu konfigurieren. Und dabei würden sie auch nur Anweisungen entgegennehmen, wenn sich das jeweilige Gerät im gleichen WLAN befindet.Dieses Argument ist aber eigentlich auch schon seit Jahren kein Beleg für hinreichende Sicherheit mehr - im Gegenteil. Denn oft genug erfolgen Angriffe auf Systeme von Insidern. Und selbst wenn nicht: Insbesondere Android-Smartphones stehen immer wieder wegen mangelhafter Sicherheit in der Kritik und können bereits selbst als Angriffsvektor von Außen dienen. Und wenn das Netzwerk an sich durch einen anfälligen Router betroffen ist, hilft auch die Beschränkung auf die lokale Kommunikation nicht mehr.
Siehe auch: Auf zehn Meter genau: Google Home & Chromecast leaken Standortdaten
Thema:
Videos zum Thema Smart Home
- Mova V50 Ultra Complete: Reinigungs-Roboter mit sehr viel Zubehör
- Super Bowl 2026: Chris Hemsworth denkt, dass Alexa+ ihn töten will
- Ecovacs GOAT A1600 RTK: Mähroboter für große Gärten im Test
- Tado X: Smartes Heizungsthermostat mit mehr Features im Test
- Govee: Smarte Festbeleuchtung für Garten und Wohnzimmer im Test
- Dark Matter: Apple zeigt den offiziellen Trailer zur neuen Sci-Fi-Serie
- Tado Smart Radiator: Thermostate für die clevere Heizungssteuerung
- Inio One: Smarte Tageslicht-Lampe für das Home-Office
- Amazon Fire Max 11 im Test: Das bisher schnellste Tablet von Amazon
- Amazon Fire Max 11: Erste Eindrücke zu Amazons stärkstem Tablet
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Kernfusion: Start-up Xcimer aktiviert derzeit größten privaten Laser
- "Zerschneiden" eines Photons erzeugt unendlich viele neue Lichtteilchen
- Windows 11 bekommt einen Button zum Entfernen aller KI-Modelle
- Meta macht (ein bisschen) Rückzieher bei Mitarbeiter-Totalüberwachung
- Update für Google Home: Gemini-KI startet nun auch in Deutschland
- Vernichtende Kritik: MMO-Hoffnung Camelot Unchained ein totaler Flop
- Komplett zerstörte Startrampe: Blue Origin hat aggressiven Aufbauplan
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen