Mit Open-Source-Zugang: Deutschland baut Quanten-Super-Computer
Wie bei Supercomputern ist auch rund um die Quantencomputer ein wahrer Wettlauf um Leistungsstärke entstanden, in dem jetzt auch Deutschland mitmischen will. Schon bis Ende 2021 soll am Forschungszentrum Jülich mit einem 100-Qubit-Computer ein System entstehen, das in Europa einmalig ist und in dem Feld zur Weltspitze gehören wird.
Zehn Partner aus Wissenschaft und Forschung und insgesamt über 5000 Wissenschaftler tun sich zusammen, um damit den europaweit ersten Quantencomputer "auf diesem Level" entstehen zu lassen. Wie der Koordinator des Projekts, Physik-Professor Frank Wilhelm-Mauch an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken betont, werde man damit unter "vergleichbaren Systemen" weltweit die Führungsrolle übernehmen. In den ersten drei Jahren stellt die EU dafür 10 Millionen Euro bereit.
Interessant ist der Ansatz, dass OpenSuperQ dank Open-Source-Software und Cloud-Anbindung auch für Außenstehende offen stehen soll. "Es soll eine Plattform sein, wo man dann mit kurzen Anträgen Zeit zum Rechnen auf dem Computer beantragen kann", so Projektkoordinator Wilhelm-Mauch.
Mitrennen: Startschuss für den stärksten Quantencomputer Europas
Quantencomputer wildern nicht im traditionellen Bereich der Supercomputer, sondern werden wegen ihrer Funktionsweise in einer eigenen Kategorie geführt. Europäische Forscher tun sich jetzt zusammen, um in Europa in den nächsten drei Jahren einen Quantencomputer aufzubauen, der mit der Konkurrenz aus anderen Ländern mithalten kann. Wie heise schreibt, war am Montag der Startschuss für den Bau des Systems "OpenSuperQ" erfolgt, das bis 2021 Europa auf die Landkarte der Quanten-Supercomputer bringen soll. Infografik: Aufbau einer Quanten-CPU
Zehn Partner aus Wissenschaft und Forschung und insgesamt über 5000 Wissenschaftler tun sich zusammen, um damit den europaweit ersten Quantencomputer "auf diesem Level" entstehen zu lassen. Wie der Koordinator des Projekts, Physik-Professor Frank Wilhelm-Mauch an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken betont, werde man damit unter "vergleichbaren Systemen" weltweit die Führungsrolle übernehmen. In den ersten drei Jahren stellt die EU dafür 10 Millionen Euro bereit.
Europa bezahlt
Der Aufbau von OpenSuperQ wird dabei auch durch ein milliardenschweres Förderprogramm der EU möglich, das die Erforschung von Quantentechnologien zum Ziel hat. Nach der Fertigstellung gibt es für das System dann auch schon einen festen Fahrplan in Sachen Aufgaben: Die 100 Qubit werden demnach zur Simulation von Abläufen in Chemie und Materialwissenschaft eingesetzt werden. Ebenfalls Gegenstand der Forschung: Das maschinelle Lernen in der künstlichen Intelligenz.Interessant ist der Ansatz, dass OpenSuperQ dank Open-Source-Software und Cloud-Anbindung auch für Außenstehende offen stehen soll. "Es soll eine Plattform sein, wo man dann mit kurzen Anträgen Zeit zum Rechnen auf dem Computer beantragen kann", so Projektkoordinator Wilhelm-Mauch.
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