Microsoft veröffentlicht neue Sprache Q# und QDK für Quantencomputer
Microsoft hat die .NET-Familie mit Q# um eine weitere Programmiersprache ergänzt. Die zum so genannten Quantum Development Kit (QDK) gehörende Sprache soll die Entwicklung von Software für Quantencomputer ermöglichen. Eine erste Preview des QDK ist ab sofort verfügbar.
Microsofts Quantum Development Kit kann wie auch andere .NET-Sprachen mit Visual Studio 2017 genutzt werden. Zu den Entwicklertools gehören neben der Sprache auch ein lokal ausführbarer Quantensimulator, mit dem man eigene Entwicklungen testen kann. Für mehr Rechenpower kann man online darüber hinaus einen leistungsfähigeren Simulator auf Microsofts Cloud-Plattform Azure nutzen, sollte der eigene Rechner zu schwach sein.
Q# bzw. Q Sharp war von Microsoft bereits zur Ignite-Konferenz im September vorgestellt worden, damals aber noch ohne offiziellen Namen. Im Zentrum von Microsofts Programmieransatz stehen so genannte "Topologische Qubits". Analog zu den Bits der klassischen Informatik, dienen Qubits als kleinstmögliche Speichereinheit und Maß für Quanteninformationen. Microsofts Topologische Qubits sollen in der Verarbeitung robuster sein, und dadurch weniger Fehlerkorrektur benötigen, wie reguläre Qubits.
Auch bei der Forschung scheinen die Redmonder gut aufgestellt zu sein. An der Universität Kopenhagen investiert Microsoft aktuell viele Millionen Euro in ein neues Forschungszentrum, an dem Ingenieure und Softwareentwickler gemeinsam einen skalierbaren Quantencomputer entwickeln sollen. Dieser ist bislang ein rein theoretisches Konzept, steht mit den Gesetzen der klassischen Physik im Widerspruch und soll irgendwann einen dramatischen Leistungssprung bei Rechensystemen einläuten.
Komplettes Entwicklerpaket
Ein Debugger, Bibliotheken, Anwendungsbeispiele und eine Dokumentation sind bei der ersten Preview des QDK ebenfalls mit dabei. Wer sich für das Thema Quantencomputing interessiert, findet auf den QDK-Hilfeseiten von Microsoft einen guten Startpunkt.Q# bzw. Q Sharp war von Microsoft bereits zur Ignite-Konferenz im September vorgestellt worden, damals aber noch ohne offiziellen Namen. Im Zentrum von Microsofts Programmieransatz stehen so genannte "Topologische Qubits". Analog zu den Bits der klassischen Informatik, dienen Qubits als kleinstmögliche Speichereinheit und Maß für Quanteninformationen. Microsofts Topologische Qubits sollen in der Verarbeitung robuster sein, und dadurch weniger Fehlerkorrektur benötigen, wie reguläre Qubits.
Neues Forschungszentrum
Microsoft hat beim Thema Quantencomputing seine Anstrengungen jüngst intensiviert und will bei dem noch sehr theoretischen Thema in der Zukunft eine Führungsrolle übernehmen. Die Bereitstellung von Q# und dem QDK und seine Verzahnung mit klassischen Programmiertools, dürfte sicher für breiteres Interesse beim Quantencomputing sorgen.Auch bei der Forschung scheinen die Redmonder gut aufgestellt zu sein. An der Universität Kopenhagen investiert Microsoft aktuell viele Millionen Euro in ein neues Forschungszentrum, an dem Ingenieure und Softwareentwickler gemeinsam einen skalierbaren Quantencomputer entwickeln sollen. Dieser ist bislang ein rein theoretisches Konzept, steht mit den Gesetzen der klassischen Physik im Widerspruch und soll irgendwann einen dramatischen Leistungssprung bei Rechensystemen einläuten.
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