Apple blockt in Russland selbst sein "schwules" Regenbogen-Watch Face
Prinzip oder Profit? Das ist die Frage, die sich internationale Unternehmen immer wieder stellen (müssen). Zuletzt hat sich Google den Zorn seiner eigenen Mitarbeiter wegen einer angeblich geplanten Rückkehr nach China eingehandelt. Bei Apple ist es aktuell ein Pro-LGBTQ-Hintergrund, den man von sich aus in Russland blockt.
Einfach ein Watch Face oder bereits schwule 'Propaganda'?
Der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino gilt als besonders schwulenfreundlich, man setzt sich immer wieder für die Rechte gleichgeschlechtlich lebender und liebender Menschen ein und hat mit Tim Cook auch einen offen schwulen Chef. Russland indes ist in vielerlei Hinsicht das Gegenteil des liberalen Kalifornien, dort ist gleichgeschlechtliche Liebe zwar nicht direkt verboten, sehr wohl aber dafür zu "werben".
Apple rühmt sich regelmäßig seiner "unerschütterlichen Verpflichtung zur Gleichstellung und Vielfalt", doch wie der bekannte iOS-Entwickler Guilherme Rambo herausgefunden hat (via The Verge), gilt das nur dort, wo man keine Schwierigkeiten oder wirtschaftlichen Nachteile befürchten muss.
Denn das auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) vorgestellte Watch Face ist laut Rambo im Betreibsystem "hartkodiert", um nicht angezeigt zu werden, wenn ein mit der Apple Watch gepaartes iPhone mit einem russischen Netzwerk verbunden ist. Wer nach Russland reist bzw. das Land als Region einstellt, bei dem verschwindet dieser Gay Pride-Hintergrund bzw. Smartwatch-"Skin" einfach.
Das Ganze hat sicherlich mit dem erwähnten Verbot zu homosexueller Propaganda zu tun, offenbar scheut Apple hier jeden Konflikt - auch wenn es nur um eine (hübsch anzusehende) Optik mit sechs farblich unterschiedlichen Streifen geht.
Einfach ein Watch Face oder bereits schwule 'Propaganda'?
Der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino gilt als besonders schwulenfreundlich, man setzt sich immer wieder für die Rechte gleichgeschlechtlich lebender und liebender Menschen ein und hat mit Tim Cook auch einen offen schwulen Chef. Russland indes ist in vielerlei Hinsicht das Gegenteil des liberalen Kalifornien, dort ist gleichgeschlechtliche Liebe zwar nicht direkt verboten, sehr wohl aber dafür zu "werben".
Regenbogen-Watch Face
Dieses Verbot "homosexueller Propaganda" hat Apple vermutlich auch dazu bewogen, ein so genanntes Watch Face für seine Smartwatch selbst zu entfernen. Dieses zeigt die Farben der Regenbogenfahne, die das mehr oder weniger offizielle Erkennungsmerkmal der schwulen Community ist.Apple rühmt sich regelmäßig seiner "unerschütterlichen Verpflichtung zur Gleichstellung und Vielfalt", doch wie der bekannte iOS-Entwickler Guilherme Rambo herausgefunden hat (via The Verge), gilt das nur dort, wo man keine Schwierigkeiten oder wirtschaftlichen Nachteile befürchten muss.
Denn das auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) vorgestellte Watch Face ist laut Rambo im Betreibsystem "hartkodiert", um nicht angezeigt zu werden, wenn ein mit der Apple Watch gepaartes iPhone mit einem russischen Netzwerk verbunden ist. Wer nach Russland reist bzw. das Land als Region einstellt, bei dem verschwindet dieser Gay Pride-Hintergrund bzw. Smartwatch-"Skin" einfach.
Das Ganze hat sicherlich mit dem erwähnten Verbot zu homosexueller Propaganda zu tun, offenbar scheut Apple hier jeden Konflikt - auch wenn es nur um eine (hübsch anzusehende) Optik mit sechs farblich unterschiedlichen Streifen geht.
Thema:
Videos zum Thema Apple Watch
- Ein Jahr Liquid Glass: Was bleibt von Apples kritisierter UI-Optik?
- Anker: Neue Powerbank und 3-in-1-Wireless-Ladestation im Test
- Ugreen MagFlow: Drahtlos-Ladestation für iPhone, Watch & Co. im Test
- Twelve South ActionSleeve 2: Genauere Daten für die Apple Watch
- Nomad Base Station: Ladegerät für Vieles plus die Apple Watch
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Xbox-Bausatz zum 25. Jubiläum - Mattel bringt die Original-Konsole 1:1
- 12 Jahre deinhandy: Geburtstagsaktion mit 50 Euro Rabatt
- Sky-Umbau 2026: Neue Preise und Hardware-Fokus nach Übernahme
- Wichtiges Update für Benachrichtigungen und Besprechungen in Teams
- Mutiny: Amazon zeigt neuen Statham-Film versehentlich vor Kinostart
- 350 Tonnen: China stellt riesigen Elektro-Muldenkipper vor
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen