Lenovo-Chef: Wir sind eigentlich kein chinesisches Unternehmen
Der Chef des Computerkonzerns Lenovo ist sich sicher, dass sein Unternehmen bei Geschäften in den USA oder anderen westlichen Ländern nicht solche Probleme bekommen wird wie beispielsweise ZTE oder Huawei. Und der Grund liege schlicht darin, dass man nicht nur diesen, sondern eigentlich allen Unternehmen einen entscheidenden Punkt voraus habe.
Lenovo wird aufgrund seiner Herkunft eigentlich stets ebenso als chinesischer Konzern angesehen wie die genannten Telekommunikations-Ausrüster. Doch das stimme so letztlich nicht. "Lenovo ist ein globales Unternehmen. Wir sind keine chinesische Firma", erklärte Yang Yuanqing in einem Gespräch mit dem britischen Magazin The Inquirer.
Und das soll keine Marketing-Phrase sein. "Wir sind global aufgestellt - nicht nur bei Vertrieb und Marketing, wir haben Forschungs- und Entwicklungs-Teams in China, den USA, Brasilien und Deutschland. Und wir produzieren in China, den USA, Brasilien und Mexiko", führte der Lenovo-Chef aus. Und während das durchaus auch auf einige andere Unternehmen zutrifft, werde das an einem weiteren Punkt noch deutlicher.
Und dies habe man durchaus bewusst so herbeigeführt, denn es bringt erhebliche Vorteile mit sich. So habe man unter den Führungskräften beispielsweise sehr verschiedene Vorstellungen hinsichtlich der rechtlichen Basis vertreten. Das hat den Vorteil, dass hier nicht Leute aus einem bestimmten Kulturkreis - wie etwa China oder den USA - plötzlich ohne Verständnis auf die entsprechenden Gepflogenheiten in einer Region wie Europa blicken und sich irgendwie arrangieren müssen.
Und das soll keine Marketing-Phrase sein. "Wir sind global aufgestellt - nicht nur bei Vertrieb und Marketing, wir haben Forschungs- und Entwicklungs-Teams in China, den USA, Brasilien und Deutschland. Und wir produzieren in China, den USA, Brasilien und Mexiko", führte der Lenovo-Chef aus. Und während das durchaus auch auf einige andere Unternehmen zutrifft, werde das an einem weiteren Punkt noch deutlicher.
Aus aller Herren Länder...
Auch das Management setzt sich aus Leuten aus aller Welt zusammen. An der Konzernspitze sind neben Chinesen auch US-Amerikaner, Kanadier und ein Italiener sehr prominent vertreten. Eine solche Diversität findet man dann schon ziemlich selten."Wir unterscheiden uns damit nicht nur von chinesischen Unternehmen, sondern auch von den meisten multinationalen Konzernen", so der Manager.Und dies habe man durchaus bewusst so herbeigeführt, denn es bringt erhebliche Vorteile mit sich. So habe man unter den Führungskräften beispielsweise sehr verschiedene Vorstellungen hinsichtlich der rechtlichen Basis vertreten. Das hat den Vorteil, dass hier nicht Leute aus einem bestimmten Kulturkreis - wie etwa China oder den USA - plötzlich ohne Verständnis auf die entsprechenden Gepflogenheiten in einer Region wie Europa blicken und sich irgendwie arrangieren müssen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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