ARM steigt in neues Hertz-Rennen ein:
Cortex-A76 bekommt über 3 GHz
Über viele Jahre standen vor allem die Steigerungen der Kernzahlen von Prozessoren ein gutes Stück im Mittelpunkt. Doch seit einiger Zeit rücken wieder die alten Werte stärker nach vorn und man versucht, die Performance mit höheren Taktungen nach oben zu treiben. Dem steht auch der Chipdesigner ARM in nichts nach.
Das Unternehmen befindet sich gerade in einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt mit Samsung, in dessen Zentrum die Cortex-A76-Architektur steht. Diese soll auch in Chips zum Einsatz kommen, die mit einer Taktung von über 3 Gigahertz arbeiten, berichtet das US-Magazin ZDNet. Auf diesem Niveau soll das neue Design in der Lage sein, den Snapdragon 845, der mit 2,8 Gigahertz getaktet ist, hinsichtlich der Performance klar zu schlagen.
Als ARM den Cortex-A76-Kern erstmals vorstellte, erklärte man bereits, dass Chips auf dessen Basis durchaus das Potenzial hätten, es mit einem Intel Core i7 aufzunehmen. Damit ist auch klar, dass ARM hier sicherlich nicht nur Smartphones, sondern eben auch modernere Tablet-Bauformen und Notebooks im Visier hat.
Denn die Südkoreaner gehören mit zu den Vorreitern neuer Prozess-Technologien. Diese sorgen mit immer kleineren Strukturweiten dafür, dass der Energiebedarf eines Schaltkreises sinkt. Für die Cortex-A76-Architektur ist daher Samsungs 7LLP-Technologie, das für 7 Nanometer Low Power Plus steht, ein bevorzugter Fertigungsprozess. Und in einer weiteren Entwicklungsstufe soll dann 5LPE (5 Nanometer Low Power Early) folgen.
Bis entsprechende Chips aber in Geräten beim Verbraucher ankommen, wird es noch etwas dauern. Das 7LPP-Verfahren soll in Samsungs Chip-Fabriken ab dem zweiten Halbjahr 2018 zum Einsatz kommen. Wann dann 5LPE folgt, ist noch gar nicht klar - insbesondere da einige dafür notwendige Verfahren aus dem Bereich der Extreme Ultraviolet (EUV)-Lithographie gerade erst auf das nächste Jahr verschoben werden mussten.
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Als ARM den Cortex-A76-Kern erstmals vorstellte, erklärte man bereits, dass Chips auf dessen Basis durchaus das Potenzial hätten, es mit einem Intel Core i7 aufzunehmen. Damit ist auch klar, dass ARM hier sicherlich nicht nur Smartphones, sondern eben auch modernere Tablet-Bauformen und Notebooks im Visier hat.
Samsung kann's klein genug
Das Problem ist allerdings die Frage der Wärmeentwicklung. Auf diese muss ARM bei hohen Taktraten noch wesentlich stärker achten als etwa Intel, dessen Prozessoren vorrangig in Umgebungen zum Einsatz kommen, die eine aktive Kühlung möglich machen. In Tablets und vor allem auch Smartphones ist das eher nicht möglich. Und hier kommt nun die Chip-Sparte Samsungs ins Spiel.Denn die Südkoreaner gehören mit zu den Vorreitern neuer Prozess-Technologien. Diese sorgen mit immer kleineren Strukturweiten dafür, dass der Energiebedarf eines Schaltkreises sinkt. Für die Cortex-A76-Architektur ist daher Samsungs 7LLP-Technologie, das für 7 Nanometer Low Power Plus steht, ein bevorzugter Fertigungsprozess. Und in einer weiteren Entwicklungsstufe soll dann 5LPE (5 Nanometer Low Power Early) folgen.
Bis entsprechende Chips aber in Geräten beim Verbraucher ankommen, wird es noch etwas dauern. Das 7LPP-Verfahren soll in Samsungs Chip-Fabriken ab dem zweiten Halbjahr 2018 zum Einsatz kommen. Wann dann 5LPE folgt, ist noch gar nicht klar - insbesondere da einige dafür notwendige Verfahren aus dem Bereich der Extreme Ultraviolet (EUV)-Lithographie gerade erst auf das nächste Jahr verschoben werden mussten.
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