Neoverse: ARM verspricht für jedes Jahr 30% schnellere Prozessoren
Der britische Chip-Designer ARM sieht sich bereits als wichtigsten Architektur-Anbieter der Welt - und das durchaus mit einigem Recht. Allerdings will das Unternehmen zukünftig auch mehr vom finanziellen Kuchen abhaben. Dafür drängt man mit neuen Entwicklungen verstärkt in den Infrastruktur-Bereich vor. "Neoverse" heißt hier das Zauberwort.
Unter dieser Marke sollen die kommenden ARM-Entwicklungen zusammengefasst werden, mit denen der Anbieter sich auch die besseren Plätze in der Infrastruktur erobern will - also in den Datenzentren und den Datennetzen. Dort sind ARM-Chips zwar schon heute allgegenwärtig, an zentraler Stelle machen dann aber Konkurrenten wie Intel das große Geschäft.
Drew Henry, der die Infrastruktur-Abteilung bei ARM leitet, kündigte dafür laut einem VentureBeat-Bericht an, im kommenden Jahr mit der Ares-Plattform durchstarten zu wollen. Diese sei für die Produktion von Chips in 7-Nanometer-Bauweise ausgelegt. Die Kerne werden dann in unterschiedlichen Varianten bereitgestellt und können so in unterschiedlichen Anwendungen vom Server bis zum kleinen IoT-System eingesetzt werden.
Die Entwicklung soll sich dann im Jahrestakt über die Zeus- zur Poseidon-Plattform fortsetzen. Letztere wird dann auf 5-Nanometer-Architekturen ausgelegt sein. Die neuen Stufen der Weiterentwicklung werden hier nach Zusage Henrys Performance-Zugewinne von jeweils rund 30 Prozent mitbringen. Hinzu kommt außerdem die Integration immer weiterer Features, die für den Einsatz der Chips in Infrastrukturen benötigt werden.
Aktuell liegt die Zahl der Wafer, aus denen ARM-Prozessoren geschnitten werden, 25 mal höher als bei allen anderen Prozessor-Architekturen. Die Chips kommen auch schon lange in den großen Infrastrukturen zum Einsatz und treiben beispielsweise Netzwerkkarten, Storage-Systeme und viele andere Komponenten an. Und dass es weitergehende Potenziale auch im Herzen von Servern gibt, ergibt sich laut Henry auch aus der enormen Entwicklung der Datenverarbeitung.
In den kommenden Jahren werden demnach beispielsweise Milliarden von unterschiedlichen Sensoren in allen möglichen Bereichen hinzukommen und Datenmengen von monatlich 400 Exabyte generieren. Zum Vergleich: Aktuell erzeugen alle Bereiche gerade einmal 150 Exabyte. Entsprechend gibt es enorm viel Raum, um sich mit neuen Prozessor-Technologien zu entfalten.
Drew Henry, der die Infrastruktur-Abteilung bei ARM leitet, kündigte dafür laut einem VentureBeat-Bericht an, im kommenden Jahr mit der Ares-Plattform durchstarten zu wollen. Diese sei für die Produktion von Chips in 7-Nanometer-Bauweise ausgelegt. Die Kerne werden dann in unterschiedlichen Varianten bereitgestellt und können so in unterschiedlichen Anwendungen vom Server bis zum kleinen IoT-System eingesetzt werden.
Die Entwicklung soll sich dann im Jahrestakt über die Zeus- zur Poseidon-Plattform fortsetzen. Letztere wird dann auf 5-Nanometer-Architekturen ausgelegt sein. Die neuen Stufen der Weiterentwicklung werden hier nach Zusage Henrys Performance-Zugewinne von jeweils rund 30 Prozent mitbringen. Hinzu kommt außerdem die Integration immer weiterer Features, die für den Einsatz der Chips in Infrastrukturen benötigt werden.
Aktuell liegt die Zahl der Wafer, aus denen ARM-Prozessoren geschnitten werden, 25 mal höher als bei allen anderen Prozessor-Architekturen. Die Chips kommen auch schon lange in den großen Infrastrukturen zum Einsatz und treiben beispielsweise Netzwerkkarten, Storage-Systeme und viele andere Komponenten an. Und dass es weitergehende Potenziale auch im Herzen von Servern gibt, ergibt sich laut Henry auch aus der enormen Entwicklung der Datenverarbeitung.
In den kommenden Jahren werden demnach beispielsweise Milliarden von unterschiedlichen Sensoren in allen möglichen Bereichen hinzukommen und Datenmengen von monatlich 400 Exabyte generieren. Zum Vergleich: Aktuell erzeugen alle Bereiche gerade einmal 150 Exabyte. Entsprechend gibt es enorm viel Raum, um sich mit neuen Prozessor-Technologien zu entfalten.
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