Threadripper 2990X: Preis des 32-Kerne-Prozessors ist geleakt
Der von AMD angekündigte Super-Prozessor Threadripper 2990X wird selbst gegenüber seinem Vorgänger der ersten Generation einen satten Leistungssprung bieten. Völlig unklar blieb bisher aber noch, was der Chip denn letztlich kosten wird. Das änderte sich nun aber, als wieder einmal ein Online-Händler seine Produktseite zu früh freischaltete.
Kurzzeitig war der Threadripper 2990X im Online-Katalog von Cyberport gelistet. Verzeichnet war die CPU mit ihren 32 Kernen dort zu einem Preis von stattlichen 1509 Euro, berichtete das Magazin Videocardz. Damit wäre der Chip rund 500 Euro teurer als der bisher schnellste AMD-Prozessor der Ryzen-Serie: Der 16-kernige Threadripper 1950X. Allerdings ist dieser inzwischen deutlich günstiger erhältlich, in unserem Preisvergleich ist der Chip bei diversen Händlern für etwas über 750 Euro gelistet.
Entsprechend werden interessierte Anwender darauf hoffen können, dass der Chip perspektivisch auch deutlich im Preis nachlässt. Teuer genug, um eher nichts für den Massenmarkt zu sein, wird er aber bleiben. Ohnehin dürften die meisten User schlicht kein Anwendungsgebiet haben, in dem sie einen solchen Prozessor aktuell auslasten könnten.
Letztlich wird der Prozessor mit seiner enormen Rechenleistung wohl vor allem in Workstations zu finden sein, die große Datenmengen zu berechnen haben, bei denen der Einsatz von GPUs wenig Vorteile bietet. Das können beispielsweise geschäftliche Analysen sein, oder auch Forschungsdaten. Sicherlich wird es aber auch den einen oder anderen PC-Bastler geben, der sich ein Threadripper 2990X-System aufbaut - einfach nur, weil es geht.
Entsprechend werden interessierte Anwender darauf hoffen können, dass der Chip perspektivisch auch deutlich im Preis nachlässt. Teuer genug, um eher nichts für den Massenmarkt zu sein, wird er aber bleiben. Ohnehin dürften die meisten User schlicht kein Anwendungsgebiet haben, in dem sie einen solchen Prozessor aktuell auslasten könnten.
Chip überzeugt in Benchmarks
In ersten Benchmark-Tests, die mit dem Chip durchgeführt werden konnten, zog dieser locker an diversen Intel-Prozessoren vorbei, die deutlich teurer sind. Und auch den 28-Kerner, mit dem Intel eigentlich auf der Computex auftrumpfen und dem gerade beflügelten kleinen Konkurrenten AMD einen Schuss vor den Bug geben wollte, kann der neue Threadripper schlagen.Letztlich wird der Prozessor mit seiner enormen Rechenleistung wohl vor allem in Workstations zu finden sein, die große Datenmengen zu berechnen haben, bei denen der Einsatz von GPUs wenig Vorteile bietet. Das können beispielsweise geschäftliche Analysen sein, oder auch Forschungsdaten. Sicherlich wird es aber auch den einen oder anderen PC-Bastler geben, der sich ein Threadripper 2990X-System aufbaut - einfach nur, weil es geht.
Threadripper 2. Gen trumpft auf:
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