Elektronik könnte teurer werden: Trump-Leute eskalieren gegen China

Pc, Laptop, China, Computer, Handel Bildquelle: vijesti.me
Es deutet sich aktuell an, dass die derzeitige US-Regierung die wirtschaftliche Auseinandersetzung mit China noch weiter eskalieren will. Das dürfte mit der Zeit auch hierzulande signifikante Folgen haben - insbesondere für die Preise von Hardware, die vermutlich bald nicht mehr im gewohnten Umfang und so billig aus China kommen kann. Seitens des US-Finanzministeriums soll an neuen Regularien gearbeitet werden, die noch deutlich höhere Hürden in die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China ziehen als es mit den gerade eingeführten Zöllen der Fall ist. So berichtet das Wall Street Journal davon, dass US-Unternehmen, die bestimmte wichtige Technologien produzieren, nicht von Firmen gekauft werden dürfen, die zu 25 Prozent oder mehr in chinesischer Hand sind.

Das allein hätte wahrscheinlich keine sonderlich gravierenden Auswirkungen. Es soll aber auch Pläne geben, nach denen auch die besagten Technologien gar nicht mehr nach China verkauft oder lizenziert werden dürfen. Um welche Technik es dabei im Detail geht, ist aktuell noch unklar - allerdings dürften verschiedene Produkte aus dem High End-Segment betroffen sein.


Rückkopplung ist absehbar

Das kann je nach Ausgestaltung auch für US-Unternehmen ein gravierendes Problem werden. Denn diese lassen ihre Produkte in der Regel in den in China ansässigen Werken von Auftragsherstellern fertigen, was dann nicht mehr in gewohntem Maße möglich wäre. Eine Alternative bestünde hier im Ausweichen nach Taiwan - wo die Produktion aber teurer ist und auch nicht vergleichbare Mengen in gleichen Zeiträumen hergestellt werden können. Eine zweistellige Millionen-Zahl an iPhones lässt sich aktuell schlicht nicht außerhalb Chinas bauen.

Von chinesischer Seite aus versucht man die Eskalation zu bremsen. Aktuell hat Peking beispielsweise das Programm "Made in China 2025" ein Stück zurückgefahren, um nicht noch zusätzlich zu provozieren. Die Initiative soll China vom reinen Auftragnehmer zu einem eigenständigen Player im Hochtechnologie-Sektor machen, damit man nicht mehr von den Lizenzen der US-Konzerne abhängig ist, sondern mit eigenen Produkten auf dem Weltmarkt auftrumpfen kann.

In einer Stellungnahme des US-Finanzministers Steve Mnuchin wurden die Berichte über die neuen Pläne als "Fake News" bezeichnet. Allerdings wurde nicht dementiert, dass es solche Planungen gebe - aber: "Sie sind nicht speziell gegen China gerichtet, sondern gegen alle Länder, die versuchen, unsere Technologie zu stehlen."

Siehe auch: Trump poltert mit Strafzöllen auf Technik in China-Verhandlungen Pc, Laptop, China, Computer, Handel Pc, Laptop, China, Computer, Handel k.a.
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