Google-Kamera-Autos sind zurück, Street View bleibt aber "kaputt"
Vor mittlerweile rund zehn Jahren ging oder besser gesagt fuhr ein Gespenst durch Deutschland. Dieses hatte Kameras auf dem Dach montiert und fotografierte im Auftrag osteuropäischer Einbrecherbanden bzw. Google die Häuser rechtschaffener Bürger. Diese schlugen aber mutig zurück und ließen ihre Häuser verpixeln. Nun sind die Kameraautos aber wieder unterwegs.
Nun berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), dass zehn Jahre nach dem ersten Auftauchen der Street View-Autos in Deutschland erneut Fahrzeuge von Google unterwegs sind. Aktuelle Sichtungen werden aus dem Ruhrgebiet vermeldet, unter anderem Essen. So mancher fürchtet nun, dass die schöne Verpixelung in Gefahr ist und die Gartenzwerge wieder in aller Pracht von acht Milliarden Menschen gesehen werden könnten, theoretisch jedenfalls.
Die aktuellen Fahrten der Google-Autos sind auch bereits im April angekündigt worden und gegenüber der WAZ teilte der Konzern mit, dass die Aufnahmen nicht für Street View gedacht sind. Stattdessen will man im Hinblick auf Google Maps Informationen über neue und aktualisierte Straßennamen und -schilder sowie Streckenführungen und Geschäfte sammeln.
Google Deutschland würde durchaus gerne auch die teilweise zehn Jahre alten Street View-Aufnahmen erneuern, man darf aber nicht: "Wir würden gerne aktualisieren, aber deutsche Datenschutzbestimmungen verhindern das leider", sagte Google-Deutschland-Sprecherin Lena Heuermann der Tageszeitung aus Essen.
Mehr zu Street View:
"Kaputtes" Street View
Die Verpixelungs-Aktion war weltweit bespiellos, unter dem Vorwand der Privatsphäre bzw. der Angst vor Einbrecherhorden erzwangen die deutschen Datenschützer die Unkenntlichmachung der Häuser auf Street View. Seither wundern sich Touristen und andere Neugierige, die München, Berlin und Hamburg virtuell besuchen, warum der populäre Dienst in Deutschland so "kaputt" ist.Nun berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), dass zehn Jahre nach dem ersten Auftauchen der Street View-Autos in Deutschland erneut Fahrzeuge von Google unterwegs sind. Aktuelle Sichtungen werden aus dem Ruhrgebiet vermeldet, unter anderem Essen. So mancher fürchtet nun, dass die schöne Verpixelung in Gefahr ist und die Gartenzwerge wieder in aller Pracht von acht Milliarden Menschen gesehen werden könnten, theoretisch jedenfalls.
Die aktuellen Fahrten der Google-Autos sind auch bereits im April angekündigt worden und gegenüber der WAZ teilte der Konzern mit, dass die Aufnahmen nicht für Street View gedacht sind. Stattdessen will man im Hinblick auf Google Maps Informationen über neue und aktualisierte Straßennamen und -schilder sowie Streckenführungen und Geschäfte sammeln.
Google Deutschland würde durchaus gerne auch die teilweise zehn Jahre alten Street View-Aufnahmen erneuern, man darf aber nicht: "Wir würden gerne aktualisieren, aber deutsche Datenschutzbestimmungen verhindern das leider", sagte Google-Deutschland-Sprecherin Lena Heuermann der Tageszeitung aus Essen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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