Samsung startet M.3-SSDs:
8 TB Speicherplatz bei 3100 MB/s
Samsung Electronics hat jetzt seine erste SSD-Serie im M.3-Format vorgestellt. Die NF1-Speicher ähneln dabei den bekannten M.2-Produkten, die häufig in Notebooks verwendet werden. Die Riegel fallen bei dem Standard aber etwas größer aus und bieten so Platz für mehr Flash-Bausteine - was Samsung für SSDs mit 8 Terabyte Speicher nutzt.
M.2-Boards sind mit 11 x 2,2 Zentimetern standardisiert. Die M.3-Variante ist mit 11 x 3,05 Zentimetern nur geringfügig größer, was letztlich aber einen entscheidenden Unterschied macht. Denn dadurch wird es möglich, eine doppelte Reihe Chips auf das Board zu löten und die Kapazität deutlich zu steigern. Entsprechend kompakte Systeme mit viel Speicherplatz lassen sich so konstruieren.
Samsung verbaut auf dem Spitzensystem der neuen Serie 16 Flash-Bausteine, von denen jeder einzelne 512 Gigabyte fassen kann. Dafür hat der Hersteller im 3D-NAND-Verfahren jeweils 16 Layer mit 256 Gigabit Flash aufeinandergestapelt und verbunden. Auf diese Weise lassen sich - so rechnet es Samsung vor - Storage-Systeme konstruieren, die mit herkömmlicher Bauweise auf zwei Rack-Höheneinheiten satte 576 Terabyte Speicherplatz bereitstellen.
Die SSDs richten sich in dieser Form aktuell natürlich nicht an Privatnutzer, sondern zielen klar auf Datenzentren ab. Hier sollen sie vor allem bei der Analyse großer Datenmengen, wie sie etwa beim Training von KI-Algorithmen durchgeführt werden, signifikante Geschwindigkeits-Unterschiede möglich machen.
Samsung verbaut auf dem Spitzensystem der neuen Serie 16 Flash-Bausteine, von denen jeder einzelne 512 Gigabyte fassen kann. Dafür hat der Hersteller im 3D-NAND-Verfahren jeweils 16 Layer mit 256 Gigabit Flash aufeinandergestapelt und verbunden. Auf diese Weise lassen sich - so rechnet es Samsung vor - Storage-Systeme konstruieren, die mit herkömmlicher Bauweise auf zwei Rack-Höheneinheiten satte 576 Terabyte Speicherplatz bereitstellen.
Enorm schnell
Die NF1-Serie bietet dabei nicht nur eine hohe Kapazität, sondern ist auch ordentlich schnell. Ein eigens entwickelter Controller unterstützt unter anderem den PCIe 4.0-Standard. Nach Herstellerangaben erreicht das Speichermedium Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 2000 Megabyte pro Sekunde, beim Lesen sollen es sogar 3100 Megabyte pro Sekunde sein. Im Lesemodus würden weiterhin 500.000 und beim Schreiben immerhin 50.000 IOPS erreicht.Die SSDs richten sich in dieser Form aktuell natürlich nicht an Privatnutzer, sondern zielen klar auf Datenzentren ab. Hier sollen sie vor allem bei der Analyse großer Datenmengen, wie sie etwa beim Training von KI-Algorithmen durchgeführt werden, signifikante Geschwindigkeits-Unterschiede möglich machen.
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