Microsoft: Streaming-Dienst soll die Konsole bald komplett ersetzen
Im Vorfeld der Spielemesse E3 gab es von Microsoft jetzt auch neue Hinweise auf einen kommenden Spiele-Streamingdienst. Dieser ist im Grunde schon seit Jahren immer wieder einmal Thema. Doch nun verdichten sich die Hinweise darauf, dass Microsoft hier etwas wesentlich größeres anstrebt als lediglich einen Zusatz-Service zu seinen derzeitigen Produkten.
Im Konsolen-Gaming hinkt Microsoft weiterhin hinter dem Konkurrenten Sony her. Allerdings hat man durchaus Ideen, wie das anders werden kann. So hatte man schon vor einiger Zeit angekündigt, den Erfolg der Gaming-Sparte nicht mehr länger danach zu bewerten, wie viele Konsolen verkauft werden konnten. Das ist angesichts der kommenden Vorhaben durchaus ziemlich sinnvoll.
Denn die Sache mit den Geräten hat im Grunde mehrere Haken: So tut sich Microsoft ohnehin schwer damit, hier auf ein gleiches Niveau wie Sony zu kommen, die Anschaffung der Geräte stellt eine gewisse Einstiegshürde für neue Kunden dar und die Hardware ist letztlich viel zu unflexibel, da sie im Grunde über Jahre auf einem gewissen Grad bestehen bleibt.
Microsofts Gaming-Chef Phil Spencer machte daher auf der E3 deutlich, dass er den Streaming-Service, den das Unternehmen bekanntlich seit einiger Zeit entwickelt, keineswegs als eine Ergänzung zur Xbox ansieht. Vielmehr wolle man hier tatsächlich so etwas wie ein Netflix für Spiele aufbauen - und das umfasst nicht nur den Punkt, dass Abonnenten hier gegen einen überschaubaren monatlichen Obolus zahlreiche Spiele nutzen können sollen.
Zuvor hatte sich bereits angedeutet, dass Microsoft mit der Entwicklung eines solchen Dienstes auch warten musste, bis die Azure-Cloud überhaupt einen bestimmten Entwicklungsstand erreicht hat. Das scheint nun aber der Fall zu sein. Spencer erklärte, dass die Cloud-Ingenieure bereits an entsprechenden Voraussetzungen arbeiten und bei Microsoft Research auch an neuartigen Gaming-KIs gearbeitet wird. Wann hier aber konkret etwas zu sehen sein wird, ist noch immer völlig unklar.
E3: Brandheiße News & Trailer von der weltgrößten Videospielemesse
Denn die Sache mit den Geräten hat im Grunde mehrere Haken: So tut sich Microsoft ohnehin schwer damit, hier auf ein gleiches Niveau wie Sony zu kommen, die Anschaffung der Geräte stellt eine gewisse Einstiegshürde für neue Kunden dar und die Hardware ist letztlich viel zu unflexibel, da sie im Grunde über Jahre auf einem gewissen Grad bestehen bleibt.
Microsofts Gaming-Chef Phil Spencer machte daher auf der E3 deutlich, dass er den Streaming-Service, den das Unternehmen bekanntlich seit einiger Zeit entwickelt, keineswegs als eine Ergänzung zur Xbox ansieht. Vielmehr wolle man hier tatsächlich so etwas wie ein Netflix für Spiele aufbauen - und das umfasst nicht nur den Punkt, dass Abonnenten hier gegen einen überschaubaren monatlichen Obolus zahlreiche Spiele nutzen können sollen.
Konsole ab in die Cloud
Vielmehr geht es darum, die Nutzung von Games weitgehend unabhängig von der Hardware zu machen. Das jeweilige Gerät soll dann eigentlich nur noch den Terminal-Bildschirm darstellen, während die Konsole selbst quasi in die Cloud wandert. Und hier hat Microsoft einen enormen Vorteil auf seiner Seite: Der Konzern verfügt über eine weltweit zugängliche Cloud-Infrastruktur, die Sony in dieser Form nicht annähernd unter eigener Regie bereithält.Zuvor hatte sich bereits angedeutet, dass Microsoft mit der Entwicklung eines solchen Dienstes auch warten musste, bis die Azure-Cloud überhaupt einen bestimmten Entwicklungsstand erreicht hat. Das scheint nun aber der Fall zu sein. Spencer erklärte, dass die Cloud-Ingenieure bereits an entsprechenden Voraussetzungen arbeiten und bei Microsoft Research auch an neuartigen Gaming-KIs gearbeitet wird. Wann hier aber konkret etwas zu sehen sein wird, ist noch immer völlig unklar.
E3: Brandheiße News & Trailer von der weltgrößten Videospielemesse
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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