Akku-Defekte: Lenovo muss zehntausende Thinkpads zurückrufen
Der Computerkonzern Lenovo ruft zehntausende Notebooks zurück, die in den letzten Jahren verkauft wurden. Wieder einmal wurden größere Probleme bei den verbauten Akkus festgestellt und es droht die Gefahr eines Feuers. Besitzer eines Lenovo-Gerätes sollten daher besser nachsehen, ob sie betroffen sind und entsprechend tätig werden.
Wie das Unternehmen mitteilte, sind im Konkreten Modelle der Thinkpad-Serie betroffen, die der 5. Generation der X1 Carbon-Baureihe zuzurechnen sind. Während des Produktionsprozesses kam es hier zu einem Fehler, der erst jetzt festgestellt wurde. Zeitweise verlief das Verschrauben von Innenteilen nicht korrekt, so dass nun eine Schraube nicht richtig angezogen ist und im schlimmsten Fall den Akku beschädigen kann. Und wenn ein leistungsfähiger Akku einen physischen Defekt aufweise, kann es zu Kurzschlüssen, Überhitzung und Bränden kommen.
Dass von dem Rückruf zehntausende Geräte betroffen sind, die zwischen Dezember 2016 und Oktober 2017 produziert wurden, liegt auch am großen Erfolg der Rechner. Diese gelten immerhin mit als das Beste, was Nutzer derzeit im Notebook-Bereich bekommen können. Allein in Nordamerika hat Lenovo über 80.000 Stück abgesetzt.
Wessen Notebook die passenden Daten aufweist, der sollte sich mit dem Hersteller in Verbindung setzen. Über diesen wird dann das genaue Vorgehen für den Austausch geregelt. Lenovo ist dabei keineswegs der einzige Notebook-Produzent, der gerade mit riesigen Rückrufaktionen aufgrund von Akku-Problemen zu tun hat. Auch HP musste kürzlich erst ein Ausstauschprogramm für sehr viele Geräte einrichten. Wer aktuell ein neues System aus der Thinkpad-Reihe kauft, kann sich hingegen ziemlich sicher sein, ein nicht betroffenes Produkt zu erhalten - denn auch die Händler werden über entsprechende Aktionen informiert. Außerdem stellte Lenovo zur CES ein neues Modell der Serie vor.
Dass von dem Rückruf zehntausende Geräte betroffen sind, die zwischen Dezember 2016 und Oktober 2017 produziert wurden, liegt auch am großen Erfolg der Rechner. Diese gelten immerhin mit als das Beste, was Nutzer derzeit im Notebook-Bereich bekommen können. Allein in Nordamerika hat Lenovo über 80.000 Stück abgesetzt.
So erkennt man es
Ob das eigene Gerät betroffen ist, lässt sich an den Beschriftungen auf der Unterseite erkennen. Hier muss gekennzeichnet sein, dass es sich um ein Thinkpad X1 Carbon der 5. Generation handelt. In einem zweiten Feld sind außerdem noch der genaue Typ und das Produktionsdatum zu erkennen. Betroffene Systeme sind hier als "Type 20HQ" gekennzeichnet und im genannten Zeitraum - also zwischen "16/12" und "17/11" (das Jahr steht vorn) - produziert.
Wessen Notebook die passenden Daten aufweist, der sollte sich mit dem Hersteller in Verbindung setzen. Über diesen wird dann das genaue Vorgehen für den Austausch geregelt. Lenovo ist dabei keineswegs der einzige Notebook-Produzent, der gerade mit riesigen Rückrufaktionen aufgrund von Akku-Problemen zu tun hat. Auch HP musste kürzlich erst ein Ausstauschprogramm für sehr viele Geräte einrichten. Wer aktuell ein neues System aus der Thinkpad-Reihe kauft, kann sich hingegen ziemlich sicher sein, ein nicht betroffenes Produkt zu erhalten - denn auch die Händler werden über entsprechende Aktionen informiert. Außerdem stellte Lenovo zur CES ein neues Modell der Serie vor.
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