10 Jahre & 300 Mio. Dollar später:
Google beendet Lunar XPrize
Vor zehn Jahren hatte Google unter der Überschrift Lunar XPrize 20 Millionen Dollar für das Team ausgelobt, das es als erstes schafft, eine Sonde auf dem Mond zu landen. Aber auch nach Millionen-Investitionen ist es keinem Team gelungen, dieses Ziel zum Stichtag zu erreichen. Deshalb hat Google jetzt das Ende des Wettbewerbs angekündigt.
Lunar XPrize: Keiner hat es geschaft
"Dieser wortwörtliche "Moonshot" ist sehr schwer zu erreichen, und obwohl wir zum jetzigen Zeitpunkt mit einem Gewinner gerechnet hatten, haben Probleme bei der Finanzierung, technischen Umsetzung und mit Aufsichtsbehörden dazu geführt, dass der Hauptpreis des Google Lunar XPrize nicht ausgeschüttet wird", so das Unternehmen auf der offiziellen Homepage des Lunar-X-Projekts.
Wie die Lunar X-Macher mitteilen, war man sich mit den verbliebenen fünf Final-Teams dann in den letzten Monaten einig geworden, dass das Ziel zum Stichtag nicht mehr zu erreichen sei. Allerdings könne man bis zu diesem Zeitpunkt auch viele Erfolge vorweisen:
Wie die XPrize-Macher betonen, prüfe man aktuell, wie man jetzt mit dem Projekt weiter verfahren will. Es sei nicht ausgeschlossen, dass der Wettbewerb mit einem neuen Sponsor wieder aufgelegt werden könnte. Zu guter Letzt sei es auch denkbar, dass das Projekt "einfach ohne Preisgeld" fortgesetzt wird. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass doch noch irgendwann eine Sonde mit der Unterstützung von Lunar X auf dem Mond landet.
In zehn Jahren hat es kein Team auf den Mond geschafft
Nach zwei Verlängerungen und über einem Jahrzehnt Laufzeit hat Google jetzt angekündigt, dass man den Lunar-XPrize zum 31. März 2018 auslaufen lassen wird. Wie der offiziellen Mitteilung zu entnehmen ist, wird das Preisgeld für den ersten Platz von 20 Millionen US-Dollar und weitere 10 Millionen Dollar für die Plätze zwei und drei zu diesem Stichtag damit verfallen.
Lunar XPrize: Keiner hat es geschaft
"Dieser wortwörtliche "Moonshot" ist sehr schwer zu erreichen, und obwohl wir zum jetzigen Zeitpunkt mit einem Gewinner gerechnet hatten, haben Probleme bei der Finanzierung, technischen Umsetzung und mit Aufsichtsbehörden dazu geführt, dass der Hauptpreis des Google Lunar XPrize nicht ausgeschüttet wird", so das Unternehmen auf der offiziellen Homepage des Lunar-X-Projekts.
Das Projekt soll den privaten Weltraum-Markt beflügelt haben
In den zehn Jahren Laufzeit hatten sich insgesamt 34 Teams daran versucht, die nötigen Lösungen für die Lunar-X-Herausforderung zu entwickeln - mit C-Base Open Moon und PTScientists hatten sich dabei auch zwei Teams aus Deutschland an dem Wettbewerb beteiligt, waren aber wegen technischer Probleme vorzeitig ausgeschieden.Wie die Lunar X-Macher mitteilen, war man sich mit den verbliebenen fünf Final-Teams dann in den letzten Monaten einig geworden, dass das Ziel zum Stichtag nicht mehr zu erreichen sei. Allerdings könne man bis zu diesem Zeitpunkt auch viele Erfolge vorweisen:
- Teilnehmer konnten insgesamt 300 Millionen US-Dollar von Sponsoren, Investoren und über Regierungs-Verträge einsammeln.
- Durch den Wettbewerb entstanden "hunderte Jobs" und die ersten kommerziellen Weltraum-Unternehmen in Indien, Malaysia, Israel und Ungarn.
- Einem Teilnehmer ist es gelungen, als erstes privates Unternehmen von der US-Regierung eine Erlaubnis für eine Mission zu erhalten, die über den Erdorbit hinaus bis zum Mond führt.
- Für das Erreichen von Meilensteinen wurden bereits 6 Millionen US-Dollar an Teilnehmer ausgeschüttet.
Wie die XPrize-Macher betonen, prüfe man aktuell, wie man jetzt mit dem Projekt weiter verfahren will. Es sei nicht ausgeschlossen, dass der Wettbewerb mit einem neuen Sponsor wieder aufgelegt werden könnte. Zu guter Letzt sei es auch denkbar, dass das Projekt "einfach ohne Preisgeld" fortgesetzt wird. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass doch noch irgendwann eine Sonde mit der Unterstützung von Lunar X auf dem Mond landet.
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