Niederlande: Deutsche Telekom übernimmt Mobilfunk-Konkurrenten
Zusammenschlüsse von dritt- und viergrößten Mobilfunk-Anbietern liegen offenbar im Allgemeinen derzeit schwer im Trend. Jetzt hat es auch den Markt in den Niederlanden erwischt. Die Deutsche Telekom schließt ihre dortige Landestochter mit dem Ableger der schwedischen Tele2 zusammen.
Die Fusion von T-Mobile Netherlands und Tele Netherlands ist im Grunde eher eine Übernahme des kleineren Anbieters durch die Telekom-Tochter. Die Schweden bekommen 190 Millionen Euro gezahlt und werden an dem zusammengeschlossenen Unternehmen einen Anteil von 25 Prozent halten. Die übrigen 75 Prozent befinden sich im Besitz der Telekom.
Die Fusion wird mit sich bringen, dass die Mobilfunk-Infrastrukturen beider Unternehmen zusammengelegt werden können. Das Netz soll dabei in einer eigenständigen Gesellschaft organisiert werden. Diese befindet sich dann komplett im Besitz des deutschen Konzerns, hieß es. Durch die Übernehme fallen der T-Mobile Netherlands letztlich vor allem wichtige Frequenzlizenzen zu, aber auch die Festnetz-Aktivitäten der Tele2 will man nutzen.
Durch die Fusion soll eine höhere Schlagkraft gegen die beiden größeren Anbieter in den Niederlanden erreicht werden. Allerdings führt auch die Fusion nicht dazu, dass man an den zweitplatzierten VodafoneZiggo, geschweige denn an den Marktführer KPN heranreicht. Allerdings dreht sich in dem Deal so manches bereits um die Zukunft - insbesondere beim kommenden Aufbau von 5G-Netzen hätte jeder für sich wohl eher Probleme gehabt, mit den beiden großen und damit wirtschaftlich besser aufgestellten Konkurrenten mitzuhalten.
Die Fusion wird mit sich bringen, dass die Mobilfunk-Infrastrukturen beider Unternehmen zusammengelegt werden können. Das Netz soll dabei in einer eigenständigen Gesellschaft organisiert werden. Diese befindet sich dann komplett im Besitz des deutschen Konzerns, hieß es. Durch die Übernehme fallen der T-Mobile Netherlands letztlich vor allem wichtige Frequenzlizenzen zu, aber auch die Festnetz-Aktivitäten der Tele2 will man nutzen.
Es bleibt bei Platz 3
Offiziell soll der neue Mobilfunker als T-Mobile Netherlands auftreten, wobei aber die Marke Tele2 für den niederländischen Markt erhalten bleibt. Nach dem Zusammenschluss wird man über rund 4,3 Millionen Mobilfunkkunden und 600.000 Festnetz-Verträge verfügen. Etwas mehr als ein Viertel der Kunden steuert dabei die Tochter der Schweden bei.Durch die Fusion soll eine höhere Schlagkraft gegen die beiden größeren Anbieter in den Niederlanden erreicht werden. Allerdings führt auch die Fusion nicht dazu, dass man an den zweitplatzierten VodafoneZiggo, geschweige denn an den Marktführer KPN heranreicht. Allerdings dreht sich in dem Deal so manches bereits um die Zukunft - insbesondere beim kommenden Aufbau von 5G-Netzen hätte jeder für sich wohl eher Probleme gehabt, mit den beiden großen und damit wirtschaftlich besser aufgestellten Konkurrenten mitzuhalten.
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