Epyc: AMDs nächste CPU-Generation mit bis zu 64 Kernen im Anflug
Bei der Rückeroberung von Marktanteilen im lukrativen Server-Segment soll der Name Programm sein: AMD will Intel hier mit den neuen Epyc-Prozessoren zusetzen - und die bereits ziemlich ansehnlichen Chips, die in diesem Jahr vorgestellt wurden, sollen schon 2018 deutlich getoppt werden.
Bei dem Underdog am Chipmarkt kann man sich noch sehr gut an die Situation erinnern, als man vor weit über zehn Jahren mit den Opteron-Prozessoren bis zu 25 Prozent Marktanteil bei Servern erringen konnte. Damals hat man den Konkurrenten mit hoher Leistung und auch einem sehr günstigen Preis in verschiedenen Segmenten geradezu weggeblasen. Dann aber ging vieles schief und jetzt muss man von einem sehr niedrigen Niveau aus erneut versuchen, wieder auf die Beine zu kommen.
Die aktuellen neuen Modelle, die unter dem Namen Epyc veröffentlicht wurden, haben in diesem Jahr bereits für Aufmerksamkeit gesorgt - auch weil sie mir der neuen Zen-Architektur ziemlich leistungsfähig sind. Wie nun bekannt wurde, will AMD bereits 2018 einen weiteren ordentlichen Sprung machen und Epyc-Prozessoren anbieten, die sehr viel mehr Leistung bringen können.
Allein schon die Verdoppelung der Core-Zahlen lässt auf die zu erwartende Performance-Steigerung schließen. Es dürfte aber noch einiges dazukommen. Denn 2018 will AMD auch die zweite Version seiner Zen-Architektur einführen und es darf durchaus damit gerechnet werden, dass diese auch in den kommenden Epycs zum Einsatz kommt.
Die aktuellen neuen Modelle, die unter dem Namen Epyc veröffentlicht wurden, haben in diesem Jahr bereits für Aufmerksamkeit gesorgt - auch weil sie mir der neuen Zen-Architektur ziemlich leistungsfähig sind. Wie nun bekannt wurde, will AMD bereits 2018 einen weiteren ordentlichen Sprung machen und Epyc-Prozessoren anbieten, die sehr viel mehr Leistung bringen können.
Nicht nur doppelte Core-Zahlen
Dem französischen Magazin CanardPC liegen Informationen darüber vor, dass die dann erscheinenden Epycs mit bis zu 64 Kernen ausgestattet sein werden, wobei die ersten Modelle wohl mit 48 Cores zu haben sind. In den Chips sollen außerdem 256 Megabyte L3-Cache zur Verfügung stehen. Ausgelegt sind die Prozessoren dann außerdem für die Zusammenarbeit mit DDR4-Speicherchips auf acht Channels, die mit bis zu 3.200 Megahertz getaktet sein können. Vorgesehen sind ferner 128 PCIe-4.0-Lanes.Allein schon die Verdoppelung der Core-Zahlen lässt auf die zu erwartende Performance-Steigerung schließen. Es dürfte aber noch einiges dazukommen. Denn 2018 will AMD auch die zweite Version seiner Zen-Architektur einführen und es darf durchaus damit gerechnet werden, dass diese auch in den kommenden Epycs zum Einsatz kommt.
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