AMD: Ryzen-CPUs haben ordentlich Zugkraft - aber nur kurzfristig
Die neuen Prozessoren haben die Geschäfte des Chipdesigners AMD wieder ordentlich angekurbelt. Allerdings muss sich erst einmal zeigen, ob man die anfängliche Euphorie noch etwas aufrechterhalten kann - denn aktuell deutet schon wieder einiges auf einen Rückgang hin.
Im letzten Quartal entwickelte sich der Absatz aber erst einmal glänzend. 1,64 Milliarden Dollar Umsatz konnte AMD ausweisen - das sind immerhin 26 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Und die Prognosen der Branchenkenner, die von 1,51 Milliarden Dollar ausgingen, wurden deutlich übertroffen.
Das zahlte sich dann auch aus: 71 Millionen Dollar Reingewinn standen letztlich unter dem Strich. Das klingt nicht nach sonderlich viel, hier muss aber berücksichtigt werden, dass AMD lange deutlich schlechtere Ergebnisse lieferte und sowohl Produktion als auch Vermarktung der neuesten Prozessoren auch nicht gerade billig ist.
Ein wenig desillusionierend wirkten allerdings die Prognosen des AMD-Managements für das laufende vierte Quartal. Für dieses rechnet man im direkten Vergleich zu den vergangenen drei Monaten mit einem Umsatzrückgang um 15 Prozent. Das liegt allerdings daran, dass beispielsweise die PC-Hersteller, die im Weihnachtsgeschäft auf Ryzen setzen wollen, die dafür benötigten Chips bereits eingekauft haben - immerhin dauert es ja auch etwas, bis die Geräte dann produziert und durch die Vertriebsketten geleitet werden. Trotzdem machte der Ausblick die Anleger etwas nervös und der Aktienkurs AMDs gab erst einmal ein paar Prozentpunkte nach.
Das zahlte sich dann auch aus: 71 Millionen Dollar Reingewinn standen letztlich unter dem Strich. Das klingt nicht nach sonderlich viel, hier muss aber berücksichtigt werden, dass AMD lange deutlich schlechtere Ergebnisse lieferte und sowohl Produktion als auch Vermarktung der neuesten Prozessoren auch nicht gerade billig ist.
Ausblick ist eher schwach
Wie stark insbesondere die Ryzen-Prozessoren gezogen haben, zeigt sich in der Einzelbetrachtung. Der Computing- und Graphics-Bereich legte beim Umsatz sogar um satte 74 Prozent zu. Der zweite große Geschäftsbereich, in dem Chips für Embedded-Systeme und Auftragsarbeiten zu Buche schlagen, entwickelte sich hingegen kaum weiter.Ein wenig desillusionierend wirkten allerdings die Prognosen des AMD-Managements für das laufende vierte Quartal. Für dieses rechnet man im direkten Vergleich zu den vergangenen drei Monaten mit einem Umsatzrückgang um 15 Prozent. Das liegt allerdings daran, dass beispielsweise die PC-Hersteller, die im Weihnachtsgeschäft auf Ryzen setzen wollen, die dafür benötigten Chips bereits eingekauft haben - immerhin dauert es ja auch etwas, bis die Geräte dann produziert und durch die Vertriebsketten geleitet werden. Trotzdem machte der Ausblick die Anleger etwas nervös und der Aktienkurs AMDs gab erst einmal ein paar Prozentpunkte nach.
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