AMD & Qualcomm wollen Ryzen-Notebooks mit LTE-Modems ausrüsten
Qualcomms jährliches Technology Summit bringt auch mit Blick auf x86-PCs interessante Neuerungen mit sich, denn ausgerechnet der aufstrebende Intel-Konkurrent AMD gab bekannt, dass man zusammen mit dem Mobilfunk-Spezialisten umfangreich auf Snapdragon-LTE-Modems in Notebooks setzen will. Dank Connected Standby sollen AMD-Notebooks bald fast wie Smartphones im Schlafmodus Nachrichten und Status-Updates aus dem Internet holen können.
Wie AMD und Qualcomm gestern bekanntgaben, wollen die beiden Unternehmen in Kürze die Möglichkeit zur Kombination von LTE-Modems mit den neuen mobilen Ryzen-Prozessoren bieten. Dazu soll es den PC-Herstellern dieser Welt erleichtert werden, die Modems von Qualcomm zusammen mit den AMD-Prozessoren zu verbauen. Das Ergebnis wären dauerhaft mit dem Internet verbundene Notebooks mit guter Leistung und ordentlicher Grafik-Power, so das Versprechen.
Die Partnerschaft von AMD und Qualcomm besteht eigentlich schon länger - künftig soll diese jedoch vertieft und erweitert werden. AMD verschafft sich durch die Zusammenarbeit mit dem weltgrößten Anbieter von mobilen Modemchips außerdem ein weiteres Mittel im Wettbewerb mit dem dominierenden x86-Chiphersteller Intel, der ebenfalls an "Always Connected"-PCs arbeitet und dabei auf seine durch die Übernahme von Infineon schon vor Jahren akquirierten Modem-Technologien aus eigenem Hause setzt.
Wann die ersten Ryzen-basierten Notebooks mit (optionalem) LTE-Modem von Qualcomm auf den Markt kommen sollen, ist derzeit noch offen. Vermutlich dürften wir im Lauf des nächsten Jahres entsprechende Hardware zu sehen bekommen, sofern es AMD gelingt, genügend Überzeugungsarbeit bei den großen PC-Herstellern zu leisten.
Zeitplan unklar, aber wenigstens Konkurrenz für Intel
Leider nennen die beiden Partner bisher kaum Details zu ihrem Vorhaben, so dass offen ist, welche LTE-Chips Qualcomm beisteuern will. Es war lediglich davon die Rede, dass man Gigabit-LTE bieten will, es dürfte also wohl mindestens das Snapdragon X16 Modem zur Verwendung kommen. Ob AMD das Modem sogar in seine SoCs integrieren will oder diese lediglich zusätzlich auf den Mainboards der jeweiligen Geräte verbaut werden sollen ist bisher unklar.Die Partnerschaft von AMD und Qualcomm besteht eigentlich schon länger - künftig soll diese jedoch vertieft und erweitert werden. AMD verschafft sich durch die Zusammenarbeit mit dem weltgrößten Anbieter von mobilen Modemchips außerdem ein weiteres Mittel im Wettbewerb mit dem dominierenden x86-Chiphersteller Intel, der ebenfalls an "Always Connected"-PCs arbeitet und dabei auf seine durch die Übernahme von Infineon schon vor Jahren akquirierten Modem-Technologien aus eigenem Hause setzt.
Wann die ersten Ryzen-basierten Notebooks mit (optionalem) LTE-Modem von Qualcomm auf den Markt kommen sollen, ist derzeit noch offen. Vermutlich dürften wir im Lauf des nächsten Jahres entsprechende Hardware zu sehen bekommen, sofern es AMD gelingt, genügend Überzeugungsarbeit bei den großen PC-Herstellern zu leisten.
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