AMD und Tesla entwickeln eigene Prozessoren für selbstfahrende Autos
Der US-Konzern Tesla arbeitet offenbar zusammen mit dem Chiphersteller AMD an der Entwicklung eines speziell auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Prozessors für AI-Anwendungen in Elektroautos. Die Fahrzeuge sollen dank des neuen Chips von AMD langfristig in der Lage sein, eigenständig durch den Verkehr zu navigieren.
Wie der US-Wirtschaftssender CNBC berichtet, soll der Chef des einst von AMD ausgegründeten Vertragsfertigers Global Foundries im Rahmen einer gestern durchgeführten Konferenz des Unternehmens in Kalifornien erklärt haben, dass man direkt mit Tesla kooperiert, um die Produktion des zusammen mit AMD entwickelten Chips zu übernehmen.
Dem Bericht zufolge hängt die Kooperation von AMD und Tesla auch mit dem Wechsel des früheren AMD-Managers Jim Keller zu Tesla zusammen, der seit einiger Zeit die Hardware-Entwicklung rund um die Autopilot-Funktion der Elektrowagen leitet. Tesla soll bereits erste Samples des mit AMD entwickelten spezialisierten Prozessors zurückerhalten haben, die bereits intern von dem Unternehmen erprobt werden.

Die AMD-Aktie schoss nach Bekanntwerden der Kooperation nach oben
Für AMD dürfte der Gewinn von Tesla als Kunde ein riesiger Erfolg sein, beschert es dem Unternehmen doch die Aussicht, auf die Erschließung eines neuen Geschäftsbereichs außerhalb des Kerngeschäfts mit CPUs und GPUs für PCs und Spielekonsolen. Die AMD-Aktie legte nach Bekanntwerden der Kooperation mit Tesla daher auch kräftig zu und stieg allein gestern um fast fünf Prozent im Wert.
Aktuell sollen unter dem Chip-Spezialisten Jim Keller rund 50 weitere Mitarbeiter an dem AI-Prozessor-Projekt von Tesla arbeiten. Dazu gehören einige namhafte Ingenieure. Zuvor kooperierte Tesla vor allem mit dem AMD-Konkurrenten Nvidia, dessen Chips in den bisher erhältlichen Fahrzeugen für die Bildverarbeitung zuständig sind.
In der Chip-Branche bemühen sich die großen Anbieter derzeit vermehrt um die Zusammenarbeit mit Anbietern von Autonomous-Driving-Plattformen. Erst kürzlich hatte Intel einen Ausbau seiner Kooperation mit der Google-Tochter Waymo verkündet, die ebenfalls an selbstfahrenden Autos arbeitet. Nvidia arbeitet unterdessen vermehrt mit einigen Autoherstellern zusammen.
Dem Bericht zufolge hängt die Kooperation von AMD und Tesla auch mit dem Wechsel des früheren AMD-Managers Jim Keller zu Tesla zusammen, der seit einiger Zeit die Hardware-Entwicklung rund um die Autopilot-Funktion der Elektrowagen leitet. Tesla soll bereits erste Samples des mit AMD entwickelten spezialisierten Prozessors zurückerhalten haben, die bereits intern von dem Unternehmen erprobt werden.

Die AMD-Aktie schoss nach Bekanntwerden der Kooperation nach oben
Für AMD dürfte der Gewinn von Tesla als Kunde ein riesiger Erfolg sein, beschert es dem Unternehmen doch die Aussicht, auf die Erschließung eines neuen Geschäftsbereichs außerhalb des Kerngeschäfts mit CPUs und GPUs für PCs und Spielekonsolen. Die AMD-Aktie legte nach Bekanntwerden der Kooperation mit Tesla daher auch kräftig zu und stieg allein gestern um fast fünf Prozent im Wert.
Aktuell sollen unter dem Chip-Spezialisten Jim Keller rund 50 weitere Mitarbeiter an dem AI-Prozessor-Projekt von Tesla arbeiten. Dazu gehören einige namhafte Ingenieure. Zuvor kooperierte Tesla vor allem mit dem AMD-Konkurrenten Nvidia, dessen Chips in den bisher erhältlichen Fahrzeugen für die Bildverarbeitung zuständig sind.
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