Intel will gegen Nvidia nicht genauso verlieren wie gegen Qualcomm
Bei Intel will man alles daran setzen, nicht noch einen wichtigen Zukunftsmarkt einfach zu verschlafen. Bei Mobilgeräten muss man bereits hilflos zuschauen, wie Qualcomm sich den größten Teil des Kuchens abgegriffen hat. Nun will man bei zu erwartenden neuen Services nicht Nvidia das Feld überlassen.
Denn der Hersteller von Grafikchips ist bisher meist erste Wahl, wenn es darum geht, Rechenkraft für die selbstlernenden KI-Algorithmen bereitzustellen. Intel will hier nun gegenhalten und kündigte mit dem Nervana Neural Network Processor einen Chip an, der speziell für den Betrieb von KI-Anwendungen konzipiert wurde. Dieser soll noch in diesem Jahr geliefert werden können.
Der Name geht auf die Firma Nervana zurück, einen KI-Spezialisten, den Intel im August 2016 übernommen hatte. Seitdem wurde die Architektur unter dem Codenamen Lake Crest entwickelt. Das geht aus einem Bericht des US-Magazins Fast Company hervor.
Wie erfolgreich man hier letztlich wird, muss sich erst zeigen. Immerhin hat Intel bisher nur einige Muster an potenzielle Kunden ausgeliefert. Nvidia ist hingegen schon mit Millionen GPUs in KI-Systemen zugegen, wodurch man auch hinsichtlich der Software, die bereits auf die Architektur optimiert ist, einen Vorsprung hat.
Allerdings sind auch gerade erst die ersten frühen KI-Anwendungen in die Öffentlichkeit gebracht worden und der Bereich soll in den kommenden Jahren erst richtig in Fahrt kommen. Insofern kann Intel hier letztlich noch gute Chancen auf einen rechtzeitigen Markteintritt haben.
Denn der Hersteller von Grafikchips ist bisher meist erste Wahl, wenn es darum geht, Rechenkraft für die selbstlernenden KI-Algorithmen bereitzustellen. Intel will hier nun gegenhalten und kündigte mit dem Nervana Neural Network Processor einen Chip an, der speziell für den Betrieb von KI-Anwendungen konzipiert wurde. Dieser soll noch in diesem Jahr geliefert werden können.
Der Name geht auf die Firma Nervana zurück, einen KI-Spezialisten, den Intel im August 2016 übernommen hatte. Seitdem wurde die Architektur unter dem Codenamen Lake Crest entwickelt. Das geht aus einem Bericht des US-Magazins Fast Company hervor.
Skalierbar durch schnelle Verbindungen
Die Besonderheit des Prozessors soll nicht nur darin liegen, dass sein Design auf die schnelle Verarbeitung von Operationen in simulierten Neuronalen Netzen optimiert ist. Die Leistung ist auch skalierbar. Intel hat hierfür schnelle Interconnects entwickelt, mit denen sich mehrere Nervana-Prozessoren so zusammenschließen lassen, dass sie wie ein größerer einzelner Prozessor funktionieren.Wie erfolgreich man hier letztlich wird, muss sich erst zeigen. Immerhin hat Intel bisher nur einige Muster an potenzielle Kunden ausgeliefert. Nvidia ist hingegen schon mit Millionen GPUs in KI-Systemen zugegen, wodurch man auch hinsichtlich der Software, die bereits auf die Architektur optimiert ist, einen Vorsprung hat.
Allerdings sind auch gerade erst die ersten frühen KI-Anwendungen in die Öffentlichkeit gebracht worden und der Bereich soll in den kommenden Jahren erst richtig in Fahrt kommen. Insofern kann Intel hier letztlich noch gute Chancen auf einen rechtzeitigen Markteintritt haben.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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