Intel zeigt AMD die kalte Schulter und macht das Geschäft woanders
In diesem Jahr fällt die meiste Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zwar dem CPU-Underdog AMD zu, der Intel endlich mal wieder ordentlich Konkurrenz zu machen scheint. Doch der Marktführer holt sein Wachstum inzwischen längst aus einem ganz anderen Bereich als dem klassischen PC-Markt.
Intels Umsatz kletterte laut dem nun veröffentlichten Bericht zum dritten Quartal auf 16,1 Milliarden Dollar - das sind rund 2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Nettogewinn kletterte dabei ordentlich von 3,4 Milliarden Dollar auf nun immerhin 4,5 Milliarden Dollar, was ein Plus von 34 Prozent darstellt.
Den größten Anteil der Einnahmen zieht Intel weiterhin aus der Client Computing Group, die den PC-Markt und seine verwandten Bereiche mit Prozessoren beliefert. Allerdings ging das Geschäft hier im Jahresvergleich von 8,89 Milliarden auf 8,86 Milliarden Dollar zurück.
Dem Umfeld Intels dürfte der aktuelle Höhenflug AMDs im Angesicht der Entwicklung weitgehend egal sein. Zwar hat auch der kleine Konkurrent neue leistungsstarke Server-Prozessoren zu ziemlich geringen Preisen angekündigt, doch muss sich hier natürlich erst noch zeigen, wie gut man diese in ein Geschäft ummünzen kann. Denn in dem Segment gehört deutlich mehr dazu, als einmal einen guten Chip anzubieten. Hier muss dann auch die Roadmap stimmen, wenn man tatsächlich Kunden dazu bringen will, sich länger zu binden.
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Den größten Anteil der Einnahmen zieht Intel weiterhin aus der Client Computing Group, die den PC-Markt und seine verwandten Bereiche mit Prozessoren beliefert. Allerdings ging das Geschäft hier im Jahresvergleich von 8,89 Milliarden auf 8,86 Milliarden Dollar zurück.
Wachstum bei Servern
Anders sieht es hingegen in der Data Center Group aus. Diese konnte nach 4,54 Milliarden Dollar im letzten Jahr nun 4,87 Milliarden Dollar vorweisen. Das ist das Ergebnis der Entwicklung auf dem IT-Markt, wo sich ein guter Teil der Nutzung auf Mobilgeräte verlagert. Und diese betreiben immer weniger Programme auf dem Gerät selbst, sondern lagern Aufgaben in Datenzentren aus. Und bei der Versorgung von Datenzentren mit Server-Chips ist Intel derzeit mit Abstand der wichtigste Anbieter.Dem Umfeld Intels dürfte der aktuelle Höhenflug AMDs im Angesicht der Entwicklung weitgehend egal sein. Zwar hat auch der kleine Konkurrent neue leistungsstarke Server-Prozessoren zu ziemlich geringen Preisen angekündigt, doch muss sich hier natürlich erst noch zeigen, wie gut man diese in ein Geschäft ummünzen kann. Denn in dem Segment gehört deutlich mehr dazu, als einmal einen guten Chip anzubieten. Hier muss dann auch die Roadmap stimmen, wenn man tatsächlich Kunden dazu bringen will, sich länger zu binden.
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