Kampfansage an CapCut: Adobe Premiere landet gratis auf Android
Adobe bringt Premiere auf Android und greift damit Platzhirsche wie CapCut direkt an. Die kostenlose App liefert einen 4K-Export, Mehrspur-Zeitleisten und neue Firefly-KI-Funktionen direkt aufs Smartphone. Natürlich zielt Adobe auch auf TikTok-Videos ab.
Im Zentrum der Anwendung steht eine Mehrspur-Zeitleiste, die es erlaubt, verschiedene Medien wie Video, Musik, Text und Effekte übereinanderzulegen. Der Export von Projekten ist in Auflösungen bis zu 4K möglich und die Benutzeroberfläche ist standardmäßig auf Hochformat-Videos für Plattformen wie TikTok, Instagram Reels oder YouTube Shorts ausgerichtet.
Alternativ lässt sich das Interface auch für klassische Breitbildformate anpassen. Auch nett: Auf Wasserzeichen oder Werbung wird verzichtet.
Adobe Premiere ist ab sofort für Google Android verfügbar
Wie Adobe bestätigt, löst die Android-Version von Premiere den bisherigen mobilen Editor Premiere Rush ab. Dessen Unterstützung wird Ende September 2026 eingestellt. Übrigens: Die Entwickler haben das Layout speziell für verschiedene Formfaktoren optimiert. Auf faltbaren Smartphones etwa wandert die Zeitleiste neben das Vorschaufenster, um den größeren Bildschirm auszunutzen.
Die App erfordert mindestens Google Android 13 sowie 5 GB Arbeitsspeicher. Sie läuft aber bewusst nicht nur auf teuren Flaggschiff-Modellen. Neben den vielen Vorteilen gibt es noch Lücken im Funktionsumfang, die professionelle Anwender stören könnten. So fehlen aktuell noch Keyframes, die Unterstützung für eigene Schriftarten sowie die Möglichkeit, ein mobiles Projekt nahtlos am Computer weiterzubearbeiten. Die fehlenden Werkzeuge sollen in künftigen Updates nachgereicht werden.
Über dem Tellerrand: Ursprünglich erschien Premiere bereits im Jahr 1991 exklusiv für Apples Macintosh. Das Programm entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem Standard in der professionellen Filmproduktion und Videobearbeitung. Mit der neuen mobilen Variante reagiert Adobe auf den wachsenden Markt der Kurzvideos. Die Zielgruppe benötigt schnelle, direkt auf Smartphones nutzbare Schnittfunktionen. Konkurrenten wie CapCut dominieren hier den Markt seit Jahren.
Nutzt ihr für den Videoschnitt lieber das Smartphone oder den PC? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen zu mobilen Schnittprogrammen gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Download Adobe Premiere Elements - Videoschnittsoftware Siehe auch:
- Adobe Premiere steht ab sofort kostenlos im Google Play Store bereit
- Die mobile App bietet Mehrspur-Schnitt und Exporte bis zu 4K-Auflösung
- Die Software kommt standardmäßig ganz ohne Werbung und Wasserzeichen aus
- Der neue Editor ersetzt die bisherige Schnitt-App Premiere Rush komplett
- Firefly-KI liefert Werkzeuge für die Optimierung von Ton und Effekten
- Vorausgesetzt werden mindestens Google Android 13 sowie 5 GB RAM-Speicher
Premiere für Android ist da
Knapp ein Jahr nach dem Start für das iPhone steht die Videobearbeitungssoftware Adobe Premiere ab sofort für Android-Geräte bereit. Anwender können die App ab sofort kostenlos im Google Play Store herunterladen. Selten für Adobe: Die Software zielt darauf ab, leistungsstarke Werkzeuge für den Videoschnitt direkt auf das Smartphone zu bringen, ohne dass Nutzer dafür bezahlen müssen.Im Zentrum der Anwendung steht eine Mehrspur-Zeitleiste, die es erlaubt, verschiedene Medien wie Video, Musik, Text und Effekte übereinanderzulegen. Der Export von Projekten ist in Auflösungen bis zu 4K möglich und die Benutzeroberfläche ist standardmäßig auf Hochformat-Videos für Plattformen wie TikTok, Instagram Reels oder YouTube Shorts ausgerichtet.
Alternativ lässt sich das Interface auch für klassische Breitbildformate anpassen. Auch nett: Auf Wasserzeichen oder Werbung wird verzichtet.
Adobe Premiere ist ab sofort für Google Android verfügbar
Wie Adobe bestätigt, löst die Android-Version von Premiere den bisherigen mobilen Editor Premiere Rush ab. Dessen Unterstützung wird Ende September 2026 eingestellt. Übrigens: Die Entwickler haben das Layout speziell für verschiedene Formfaktoren optimiert. Auf faltbaren Smartphones etwa wandert die Zeitleiste neben das Vorschaufenster, um den größeren Bildschirm auszunutzen.
KI-Funktionen und Abo-Modell
Ein weiteres zentrales Element sind die integrierten Werkzeuge der Firefly-KI. Nutzer können unter anderem Hintergrundgeräusche via Enhance Audio reduzieren. Auch das Generieren von Videos oder Soundeffekten durch Texteingaben ist möglich. Dafür nutzt das System ein Credit-Modell. Anwender erhalten monatlich 250 kostenlose Einheiten. Wer mehr benötigt, kann ein Abonnement für rund sieben Euro im Monat oder 61 Euro im Jahr abschließen.Die App erfordert mindestens Google Android 13 sowie 5 GB Arbeitsspeicher. Sie läuft aber bewusst nicht nur auf teuren Flaggschiff-Modellen. Neben den vielen Vorteilen gibt es noch Lücken im Funktionsumfang, die professionelle Anwender stören könnten. So fehlen aktuell noch Keyframes, die Unterstützung für eigene Schriftarten sowie die Möglichkeit, ein mobiles Projekt nahtlos am Computer weiterzubearbeiten. Die fehlenden Werkzeuge sollen in künftigen Updates nachgereicht werden.
Über dem Tellerrand: Ursprünglich erschien Premiere bereits im Jahr 1991 exklusiv für Apples Macintosh. Das Programm entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem Standard in der professionellen Filmproduktion und Videobearbeitung. Mit der neuen mobilen Variante reagiert Adobe auf den wachsenden Markt der Kurzvideos. Die Zielgruppe benötigt schnelle, direkt auf Smartphones nutzbare Schnittfunktionen. Konkurrenten wie CapCut dominieren hier den Markt seit Jahren.
Nutzt ihr für den Videoschnitt lieber das Smartphone oder den PC? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen zu mobilen Schnittprogrammen gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Download Adobe Premiere Elements - Videoschnittsoftware Siehe auch:
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Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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