Diebe wollen geklautes Android-Handy nicht:
'Dachten, es ist ein iPhone'
In Washington D.C. hat sich kürzlich ein eher kurioser Raubüberfall ereignet: Denn ein Mann wurde von Unbekannten auf offener Straße bedroht und zur Herausgabe aller seiner Besitztümer gezwungen. Doch sein Smartphone bekam das Opfer zurück - weil es das "Falsche" war.
Das Einzige, das die Diebe verweigerten, war das Smartphone des Opfers: "Sie sahen sich das Telefon an und sagten: 'Oh, das ist ein Android? Das wollen wir nicht. Ich dachte, es sei ein iPhone'", zitierte die Frau einen der beteiligten Verbrecher. Für die Opfer des Verbrechens war die Rückgabe des Android-Smartphones allerdings nur ein schwacher Trost, da die Frau angab, ihr Geld mit Lieferungen für Uber Eats und anderen Bringdiensten zu verdienen - weshalb der Verlust des Autos für sie existenzbedrohend ist.
Ob und wie Diebe gestohlene iPhones weiterverkaufen können, ist aber fraglich, denn ein gesichertes Gerät kann nicht einfach so entsperrt werden. Siehe auch:
- Ungewöhnlicher Raubüberfall in Washington, D.C.
- Mann auf Straße ausgeraubt und bedroht
- Diebe lehnen Android-Smartphone ab
- Verlust des Autos bedroht Existenz
- Wiederverkaufswert bei Apple höher
- Entsperren gestohlener iPhones schwierig
Primäres Ziel des Raubes war das Fahrzeug
Der Vorfall hat sich bereits im vergangenen Monat zu nächtlicher Stunde ereignet: Wie der lokale TV-Sender ABC7 berichtet (via 9to5Mac), erzählte die Frau des Überfallenen, wie sich die Sache ereignet hat. Sie sei von ihrem Gatten zu ihm gerufen worden und während ihr Mann das Auto parkte, kamen zwei maskierte und bewaffnete Männer auf ihn zu und raubten ihn aus. "Sie nahmen alles mit, was er in seinen Taschen hatte, nahmen die Schlüssel zu dem Wagen, stiegen ein und fuhren davon", so die Frau, die anonym bleiben wollte.Das Einzige, das die Diebe verweigerten, war das Smartphone des Opfers: "Sie sahen sich das Telefon an und sagten: 'Oh, das ist ein Android? Das wollen wir nicht. Ich dachte, es sei ein iPhone'", zitierte die Frau einen der beteiligten Verbrecher. Für die Opfer des Verbrechens war die Rückgabe des Android-Smartphones allerdings nur ein schwacher Trost, da die Frau angab, ihr Geld mit Lieferungen für Uber Eats und anderen Bringdiensten zu verdienen - weshalb der Verlust des Autos für sie existenzbedrohend ist.
Wiederverkauf als Ziel?
Die Abneigung der beiden Räuber hat vermutlich weniger mit technischer Präferenz zu tun, sondern in erster Linie mit dem Wiederverkaufswert. Es ist alles andere als ein Geheimnis, dass man auch ältere Apple-Geräte gewinnbringend weiterverkaufen kann - denn das ist sicherlich der einzige Sinn und Zweck, den die Räuber verfolgten.Ob und wie Diebe gestohlene iPhones weiterverkaufen können, ist aber fraglich, denn ein gesichertes Gerät kann nicht einfach so entsperrt werden. Siehe auch:
- Microsoft will ersten Drittanbieter-App-Store auf iPhones starten
- iPhone-Premiere: Standard-Benachrichtigungston lässt sich bald ändern
- iPhone 16: Apple verpasst Smartphones Aktionstaste mit Force Touch
- iPhone 16 Pro: Tetraprisma-Kamera und Akku-Evolution erwartet
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Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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