US-Regierung verbannt Kaspersky, dort sieht man sich als Bauernopfer

Kaspersky, Sicherheitsexperten, Jewgeni Kaspersky Bildquelle: Kaspersky
Die russische Antiviren-Schmiede Kaspersky hat in der Szene einen ausgezeichneten Ruf. Für einige steht das Sicherheitsunternehmen aber unter Generalverdacht und das hat einen Grund: Es sitzt in Russland. Seit bereits einer Weile versuchen US-Behörden Kaspersky eine Spionagetätigkeit nachzuweisen, bisher erfolglos.
Dennoch hat die Trump-Regierung die Software nun aus Behörden und sonstigen offiziellen Einrichtungen verbannt. Denn man hat gestern Kaspersky Labs-Produkte aus zwei Listen mit zugelassenen Herstellern gestrichen. Begründet wurde dieser Schritt laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters mit Bedenken, dass die russische Regierung bzw. deren Geheimdienste Zugang zu US-Netzwerken erhalten könnten.

Dem waren Monate mit Untersuchungen und Verdachtsmomenten zuvor gegangenen: US-Geheimdienste drückten offen die Sorge aus, dass das von Eugene Kaspersky gegründete Software-Unternehmen russischen Nachrichtendiensten zu nahe stehe.

Sicherheitsgründe

Laut Reuters sind Kaspersky-Produkte nun nicht mehr auf der U.S. General Services Administration (GSA)-Liste zu finden. Eine GSA-Sprecherin sagte, dass man diesen Schritt nach "Überprüfung und sorgfältiger Erwägung" durchgeführt habe, er soll die "Sicherheit und Integrität von US-Regierungssystemen und -netzwerken sicherstellen".

Einen kompletten Rauswurf stellt das aber nicht dar, denn Behörden, die bereits zuvor und vom GSA-Prozess unabhängig Kaspersky-Software gekauft haben und verwenden, sind nicht an diese Weisung gebunden.

"Bauernopfer"

Kaspersky dementiert Spionage-Vorwürfe bzw. die Beihilfe dazu auf das Schärfste und teilte mit, dass man zwischen die Fronten einer geopolitischen Auseinandersetzung geraten sei. Beide Seiten versuchten, das Unternehmen zum Bauern in ihrem politischen (Schach-)Spiel zu machen.

Siehe auch: Nach Spionagevorwurf - Kaspersky plant Quelltext offenzulegen

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