Google: Android-Entwickler sollen für neue 2:1-Displays optimieren
Die neuen Flaggschiff-Smartphones von Samsung und LG schaffen vermutlich die Grundlage für einen neuen Trend hin zu Displays mit einem längeren Display. Google reagiert auf die Einführung des LG G6 und sicherlich vor allem der Galaxy S8-Varianten nun mit der Aufforderung an die Anbieter von Android-Apps, ihre Anwendungen für die neuen Displays zu optimieren.
Sowohl das LG G6 als auch das Samsung Galaxy S8 und S8 Plus besitzen jeweils neuartige Display-Panel, die mit einem Seitenverhältnis von 18:9 bzw. sogar 18,5:9 aufwarten. Sie sind also noch länger als die bisher in den meisten Smartphones verbauten 16:9-Panel, auf die die meisten Android-Apps bisher zugeschnitten wurden. Noch müssen die beiden Hersteller deshalb oft nachhelfen, um die einwandfreie Darstellung der Apps zu gewährleisten.
Gegen schwarze Ränder: Google empfiehlt App-Optimierung
LG und Samsung haben dementsprechend Funktionen in ihre auf dem G6 und S8 verwendeten Android-Varianten integriert, mit denen Apps und vor allem Spiele bei Bedarf gestreckt oder leicht vergrößert dargestellt werden, um den gesamten Bildschirm auszufüllen. Teilweise werden dabei jedoch Inhalte beschnitten oder in einigen Apps durch fehlende Optimierung sogar falsch dargestellt.
Google hat den Trend natürlich erkannt und fordert die Anbieter von Android-Apps deshalb auf, umgehend Anpassungen für die neuen Displays vorzunehmen. Um die Möglichkeiten der größeren Displays der neuen Geräte auszuschöpfen, sollten Entwickler eine Steigerung des maximal möglichen Seitenverhältnisses ihrer App in Erwägung ziehen, heißt es in einem Eintrag im Android Entwickler-Blog. Grundsätzlich sei empfohlen, alle Apps künftig für die Verwendung mit Seitenverhältnissen von 2:1 oder höher zu optimieren, so Google.
Siehe auch: Samsung Galaxy S8 & S8 Plus: Mehr Display habt ihr noch nie gesehen
Langfristig bleibt abzuwarten, ob in der Höhe gestreckte Displays wirklich der richtige Weg zu kompakteren Smartphones sind. Während man auf den ersten Blick von einem Panel profitiert, das einen größeren Teil des jeweiligen Smartphones abdeckt, könnten sich letztlich Probleme bei der Benutzerfreundlichkeit entwickeln. So lassen sich die Geräte mit gestreckten Bildschirmen zwar noch immer gut in der Hand halten, es wird jedoch auch noch schwieriger Menüs und Inhalte im oberen Bereich mit einer Hand zu erreichen.
Samsung ist sich dessen bewusst und hat beim Galaxy S8 nach eigenen Angaben darauf geachtet, zumindest einige grundlegende Interface-Features auch mit einer Hand leicht zugänglich zu machen. So kann der App-Drawer durch eine Wischgeste an jeder beliebigen Stelle auf dem Display hervorgeholt werden, während der (leider etwas zu weit oben) auf der Rückseite angebrachte Fingerabdruckleser mit einer Geste zum Aufrufen des Notificiations- und Quick-Action-Centers vom oberen Bildschirmrand verwendet werden kann.
Gegen schwarze Ränder: Google empfiehlt App-Optimierung
LG und Samsung haben dementsprechend Funktionen in ihre auf dem G6 und S8 verwendeten Android-Varianten integriert, mit denen Apps und vor allem Spiele bei Bedarf gestreckt oder leicht vergrößert dargestellt werden, um den gesamten Bildschirm auszufüllen. Teilweise werden dabei jedoch Inhalte beschnitten oder in einigen Apps durch fehlende Optimierung sogar falsch dargestellt.
Google hat den Trend natürlich erkannt und fordert die Anbieter von Android-Apps deshalb auf, umgehend Anpassungen für die neuen Displays vorzunehmen. Um die Möglichkeiten der größeren Displays der neuen Geräte auszuschöpfen, sollten Entwickler eine Steigerung des maximal möglichen Seitenverhältnisses ihrer App in Erwägung ziehen, heißt es in einem Eintrag im Android Entwickler-Blog. Grundsätzlich sei empfohlen, alle Apps künftig für die Verwendung mit Seitenverhältnissen von 2:1 oder höher zu optimieren, so Google.
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Langfristig bleibt abzuwarten, ob in der Höhe gestreckte Displays wirklich der richtige Weg zu kompakteren Smartphones sind. Während man auf den ersten Blick von einem Panel profitiert, das einen größeren Teil des jeweiligen Smartphones abdeckt, könnten sich letztlich Probleme bei der Benutzerfreundlichkeit entwickeln. So lassen sich die Geräte mit gestreckten Bildschirmen zwar noch immer gut in der Hand halten, es wird jedoch auch noch schwieriger Menüs und Inhalte im oberen Bereich mit einer Hand zu erreichen.
Samsung ist sich dessen bewusst und hat beim Galaxy S8 nach eigenen Angaben darauf geachtet, zumindest einige grundlegende Interface-Features auch mit einer Hand leicht zugänglich zu machen. So kann der App-Drawer durch eine Wischgeste an jeder beliebigen Stelle auf dem Display hervorgeholt werden, während der (leider etwas zu weit oben) auf der Rückseite angebrachte Fingerabdruckleser mit einer Geste zum Aufrufen des Notificiations- und Quick-Action-Centers vom oberen Bildschirmrand verwendet werden kann.
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