Windows 10-Preview: Build 15002 bringt auch Hyper-V-Neuerungen
Vor kurzem hat Microsoft für die Insider Preview ein regelrechtes Build-Brett veröffentlicht, die Vorschauversion mit der Nummer 15002 bietet so viele Neuerungen wie selten zuvor. Das waren so viele Features, dass auch wir die eine oder andere Neuerung auslassen oder nur streifen konnten, dazu zählt auch Hyper-V.
Microsoft hat seiner Virtualisierungstechnik und -umgebung im ursprünglichen Blogbeitrag zu Build 15002 nur einen recht kurzen Absatz spendiert, MSPoweruser (MSPU) hat sich die Neuerungen zu Hyper-V aber nun näher angesehen und noch einige weitere Features entdeckt.
Neuer VM-Start per 'Quick Create'
Außerdem konnte sich Hyper-V ungebrauchten Speicher von anderen Anwendungen "holen", was laut MSPU aber eine "konservative Speicher-Zuweisung" sei und für Windows 10 und Desktop-Virtualisierung nicht zeitgemäß ist.
Mit Build 15002 beginnt Hyper-V hingegen, den Speicher in kleinen Einheiten zuzuweisen. Das soll dem Betriebssystem die Möglichkeit geben, Speicher bei anderen Anwendungen abzuziehen ("trim"), zudem kann die VM nun auf den gesamten freien Speicher zugreifen. Damit spiegelt der im Task Manager angezeigte Speicher auch genau den Betrag wider, der für einen VR-Start zur Verfügung steht.
Riesen-Preview zu Windows 10 Build 15002 bringt tonnenweise Neues
Neuer VM-Start per 'Quick Create'
Quick Create
Das Redmonder Unternehmen hat selbst eine neue Seite erwähnt, die dem Nutzer das Erschaffen virtueller Maschinen erleichtert und diesen Vorgang auch schneller machen soll. Dabei steht eine Wizard-Funktion bereit, die diesen Vorgang per "Quick Create" in nur wenigen Mausklicks ermöglicht. Das soll den Start einer VM beschleunigen, danach können sich die Anwender auf einer Bestätigungsseite damit verbinden und auch weitere Einstellungen vornehmen. Diese Lösung ist noch in Entwicklung und Microsoft bittet die Nutzer entsprechend auch um Feedback.Speicher-Zuteilung
Im neusten Insider Preview-Build hat Microsoft auch noch die Zuteilung des Speichers beim Start von virtuellen Maschinen geändert. Bisher hat sich Windows einen reservierten Platz für den Hyper-V-Host beibehalten ("Root Memory Reserve"), was bedeutet, dass die VM nicht auf den gesamten zur Verfügung stehenden Speicher Zugriff hatte bzw. bekam.Außerdem konnte sich Hyper-V ungebrauchten Speicher von anderen Anwendungen "holen", was laut MSPU aber eine "konservative Speicher-Zuweisung" sei und für Windows 10 und Desktop-Virtualisierung nicht zeitgemäß ist.
Mit Build 15002 beginnt Hyper-V hingegen, den Speicher in kleinen Einheiten zuzuweisen. Das soll dem Betriebssystem die Möglichkeit geben, Speicher bei anderen Anwendungen abzuziehen ("trim"), zudem kann die VM nun auf den gesamten freien Speicher zugreifen. Damit spiegelt der im Task Manager angezeigte Speicher auch genau den Betrag wider, der für einen VR-Start zur Verfügung steht.
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