Kinofilme zwei Wochen nach Start streamen:
Apple verhandelt
Versuche, die Verwertungskette von Kinofilmen aufzubrechen und diese schon früher über andere Kanäle zur Verfügung zu stellen, gab es schon viele. Jetzt will Apple nach einem Bericht die großen Studios dazu bewegen, Kinofilme nach zwei Wochen zum Streamen bereitzustellen.
Finden sich bei iTunes bald auch aktuelle Kinofilme? Apple verhandelt
Demnach habe der Konzern aus Cupertino schon vor langer Zeit mit der Absicht Gespräche gestartet, neue Filme schneller auf der eigenen Plattform anbieten zu können - die Möglichkeit, Kinofilme direkt nach Start zu vertreiben wäre für Apple und seine Vertriebsplattform ein deutlicher Vorteil im stark umkämpften digitalen Streaming- und Medien-Markt. Laut Bloomberg scheinen die Verhandlungen aber noch nicht zu einer unmittelbar bevorstehenden Vereinbarung geführt zu haben, die Studios könnten sich noch jederzeit für andere Partner entscheiden. Apple wollte zu dem Bericht wie üblich keine Stellung beziehen.
Das Studio hatte mit den beiden großen Kinoketten AMC Entertainment Holdings und Cineplex eine Vereinbarung getroffen, nach der Kinofilme bereits zwei Wochen nach Start für Streaming- und Download-Angebote wiederverwertet werden können. Die Kinobetreiber erhalten dafür einen Teil des Umsatzes, den der Film über Downloads und Streams einspielt.
Anfang des Jahres gab es außerdem erste Berichte über einen neuen Dienst, der unter anderem vom Napster-Co-Gründer und Facebook-Investor Sean Parker gegründet worden war. Beim Service Screening Room sollen Nutzer unmittelbar nach Kinostart die Möglichkeit haben, Filme zu Hause anzusehen. Neben einer speziellen Set-Top-Box für 150 Dollar müssten Nutzer nach den bisher bekannten Plänen 50 Dollar bezahlen, um einen aktuellen Film innerhalb eines 48-Stunden-Fensters streamen zu können.
Download iTunes - Die Apple Multimedia-Zentrale
Apple will Filme für iTunes
Wie Bloomberg berichtet, steht Apple aktuell mit großen Filmstudios wie 21st Century Fox, Time Warner Warner Bros und Comcast Universal Pictures in Verhandlung, um eine sehr alte Tradition zu brechen. Bisher vergehen in der Regel bis zu 90 Tage, bis ein Film nach dem Ende der Vorführung in Kinos für andere Kanäle freigegeben wird. Laut dem Bericht habe bei einigen "wichtigen Managern der Filmstudios" aber ein Umdenken stattgefunden. Diese könnten sich demnach vorstellen, dass Filme schon zwei Wochen nach dem Kinostart weiter verwertet werden könnten. Laut der Quelle Bloombergs sei dabei ein Deal mit Apple rund um das Streamen über iTunes "eine Option".
Finden sich bei iTunes bald auch aktuelle Kinofilme? Apple verhandelt
Demnach habe der Konzern aus Cupertino schon vor langer Zeit mit der Absicht Gespräche gestartet, neue Filme schneller auf der eigenen Plattform anbieten zu können - die Möglichkeit, Kinofilme direkt nach Start zu vertreiben wäre für Apple und seine Vertriebsplattform ein deutlicher Vorteil im stark umkämpften digitalen Streaming- und Medien-Markt. Laut Bloomberg scheinen die Verhandlungen aber noch nicht zu einer unmittelbar bevorstehenden Vereinbarung geführt zu haben, die Studios könnten sich noch jederzeit für andere Partner entscheiden. Apple wollte zu dem Bericht wie üblich keine Stellung beziehen.
Andere versuchen sich
Eine der größten Hürden zur Umsetzung der neuen Vertriebsideen für Kinofilme stellt der Widerstand der Kinobetreiber dar, die ihr bisher exklusives Angebot durch die neuen Möglichkeiten entwertet sehen. Wie hier ein Deal aussehen könnte, hatte Paramount Pictures in diesem Jahr vorgeführt.Das Studio hatte mit den beiden großen Kinoketten AMC Entertainment Holdings und Cineplex eine Vereinbarung getroffen, nach der Kinofilme bereits zwei Wochen nach Start für Streaming- und Download-Angebote wiederverwertet werden können. Die Kinobetreiber erhalten dafür einen Teil des Umsatzes, den der Film über Downloads und Streams einspielt.
Anfang des Jahres gab es außerdem erste Berichte über einen neuen Dienst, der unter anderem vom Napster-Co-Gründer und Facebook-Investor Sean Parker gegründet worden war. Beim Service Screening Room sollen Nutzer unmittelbar nach Kinostart die Möglichkeit haben, Filme zu Hause anzusehen. Neben einer speziellen Set-Top-Box für 150 Dollar müssten Nutzer nach den bisher bekannten Plänen 50 Dollar bezahlen, um einen aktuellen Film innerhalb eines 48-Stunden-Fensters streamen zu können.
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