WinFuture Exklusiv
Xiaomi installiert als erster Android-Hersteller Microsoft Cortana vor
Langsam aber sicher dürfte Microsoft mit seinen Android-Patent-Deals den gesamten Smartphone-Markt abdecken - wären da nicht noch ein paar große chinesische Hersteller. Zumindest einer von ihnen hat jetzt begonnen, zumindest auf bestimmten Geräten wie viele andere Anbieter Microsoft-Apps vorzuinstallieren - neben Office ist dabei sogar der Sprachassistent Cortana mit an Bord.
Als Microsoft und Xiaomi im Juni ein Patentabkommen bekanntgaben, war davon die Rede, dass Microsoft ein Paket aus rund 1500 Patenten an den chinesischen Konzern verkauft. Jetzt zeigt sich, dass dabei offenbar auch eine Vorinstallation von Microsoft-Apps auf Xiaomi-Smartphones verabredet wurde, denn auf dem neuen Vorzeigemodell mit fast randlosem Design, dem Xiaomi Mi Mix, findet sich auf der zweiten Homescreen-Seite ein Ordner mit Office & Co.
Microsofts Cortana ist auf dem Xiaomi Mi Mix vorinstalliert
Anders als zum Beispiel bei Samsung oder der Lenovo-Tochter Motorola beschränkt sich die Vorinstallation der Microsoft-Anwendungen aber nicht auf die Office-Apps, OneDrive oder Skype. Als wohl erster Anbieter von Android-Smartphones liefert Xiaomi nämlich sogar den Sprachassistenten Cortana ab Werk mit aus, so dass die Käufer des Edelgeräts sich Benachrichtigungen, Termine und ähnliches von ihrem Windows-10-Rechner dank Cortana auch auf dem Telefon anzeigen lassen können.
Microsoft-Apps auf dem Xiaomi Mi Mix...
...aber nur auf dem zweiten Homescreen
Cortana muss normalerweise vom Anwender nachinstalliert werden, auch wenn der Sprachassistent schon seit einiger Zeit sowohl für Android als auch iOS erhältlich ist. Normalerweise konkurriert Cortana in westlichen Märkten dabei allerdings mit den Sprachassistenten von Google und Apple, schließlich bringen Android und iOS ab Werk mit dem namenlosen Helfer von Google Now bzw. dem neuen Google Assistant und Siri ihre eigenen Assistenten mit.
Google schreibt zudem in seinen strikten Regeln für die Vorinstallation des Play Stores genau vor, welche seiner Dienste ein hierzulande vertriebenes Smartphone zusätzlich an Bord haben muss. Zu den Vorgaben könnte inzwischen auch gehören, dass keine alternativen Sprachassistenten auf den mit Play-Store-Zugang ausgerüsteten Geräten im Einsatz sein dürfen. Überprüfen lässt sich dies jedoch nicht, da keine aktuelle Fassung von Googles sogenanntem Mobile Application Distribution Agreement (MADA) für Android öffentlich zugänglich ist.
Da das Xiaomi Mi Mix aber offiziell nur in China vertrieben wird und dort aufgrund der rechtlichen Vorgaben der Regierung ganz ohne irgendwelche Google-Dienste daher kommt, steht es dem Hersteller frei, einen Sprachassistenten mitzuliefern. Wer Cortana auf dem Mi Mix nutzen will, kann auf Wunsch festlegen, dass der Assistent durch ein langes Drücken auf den Home-Button geöffnet wird - und so zu jeder Zeit schnell zur Befragung zur Verfügung steht.
Aktuell beschränkt sich die Vorinstallation von Cortana und den anderen Microsoft-Apps, zu denen in diesem Fall Word, Excel, PowerPoint und Outlook gehören, bei Xiaomi offenbar ausschließlich auf das Mi Mix. Auf den neuen Low-End-Geräten wie dem Redmi 4, dem Redmi 4A sowie dem anderen Flaggschiff-Modell Xiaomi Mi Note 2 oder dem Mittelklassegerät Redmi Note Pro tauchen die Apps aus Redmond bisher nicht auf. Dementsprechend gering ist zumindest derzeit noch die Reichweite, denn das Mi Mix wird vom Hersteller als "Konzeptgerät" bezeichnet und in einer geringen Stückzahl von monatlich nur rund 10.000 Einheiten gefertigt.
Microsofts Cortana ist auf dem Xiaomi Mi Mix vorinstalliert
Anders als zum Beispiel bei Samsung oder der Lenovo-Tochter Motorola beschränkt sich die Vorinstallation der Microsoft-Anwendungen aber nicht auf die Office-Apps, OneDrive oder Skype. Als wohl erster Anbieter von Android-Smartphones liefert Xiaomi nämlich sogar den Sprachassistenten Cortana ab Werk mit aus, so dass die Käufer des Edelgeräts sich Benachrichtigungen, Termine und ähnliches von ihrem Windows-10-Rechner dank Cortana auch auf dem Telefon anzeigen lassen können.
Microsoft-Apps auf dem Xiaomi Mi Mix...
...aber nur auf dem zweiten Homescreen
Cortana muss normalerweise vom Anwender nachinstalliert werden, auch wenn der Sprachassistent schon seit einiger Zeit sowohl für Android als auch iOS erhältlich ist. Normalerweise konkurriert Cortana in westlichen Märkten dabei allerdings mit den Sprachassistenten von Google und Apple, schließlich bringen Android und iOS ab Werk mit dem namenlosen Helfer von Google Now bzw. dem neuen Google Assistant und Siri ihre eigenen Assistenten mit.
Google schreibt zudem in seinen strikten Regeln für die Vorinstallation des Play Stores genau vor, welche seiner Dienste ein hierzulande vertriebenes Smartphone zusätzlich an Bord haben muss. Zu den Vorgaben könnte inzwischen auch gehören, dass keine alternativen Sprachassistenten auf den mit Play-Store-Zugang ausgerüsteten Geräten im Einsatz sein dürfen. Überprüfen lässt sich dies jedoch nicht, da keine aktuelle Fassung von Googles sogenanntem Mobile Application Distribution Agreement (MADA) für Android öffentlich zugänglich ist.
Da das Xiaomi Mi Mix aber offiziell nur in China vertrieben wird und dort aufgrund der rechtlichen Vorgaben der Regierung ganz ohne irgendwelche Google-Dienste daher kommt, steht es dem Hersteller frei, einen Sprachassistenten mitzuliefern. Wer Cortana auf dem Mi Mix nutzen will, kann auf Wunsch festlegen, dass der Assistent durch ein langes Drücken auf den Home-Button geöffnet wird - und so zu jeder Zeit schnell zur Befragung zur Verfügung steht.
Aktuell beschränkt sich die Vorinstallation von Cortana und den anderen Microsoft-Apps, zu denen in diesem Fall Word, Excel, PowerPoint und Outlook gehören, bei Xiaomi offenbar ausschließlich auf das Mi Mix. Auf den neuen Low-End-Geräten wie dem Redmi 4, dem Redmi 4A sowie dem anderen Flaggschiff-Modell Xiaomi Mi Note 2 oder dem Mittelklassegerät Redmi Note Pro tauchen die Apps aus Redmond bisher nicht auf. Dementsprechend gering ist zumindest derzeit noch die Reichweite, denn das Mi Mix wird vom Hersteller als "Konzeptgerät" bezeichnet und in einer geringen Stückzahl von monatlich nur rund 10.000 Einheiten gefertigt.
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Xgimi unterstützt den Mobile-Beamer MoGo 4 mit viel Zubehör
- Lenovos neues Tablet-Flaggschiff: Yoga Tab Plus Gen 2 angeschaut
- Yoga Tab Gen 2: Lenovos neues Tablet mit starkem Display
- Pixel 11 Pro im Test: Google-Smartphone ist kein großer Sprung
- Google Pixel 11 (Pro), Fold & Watch 5 - Die neuen Geräte im Hands-on
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- KI auf dem Mac sicherer: Apple will Vollzugriff auf Festplatten bremsen
- Android Auto: Google verbessert Media Player, Update auf Version 17.7
- Disney+ verliert immer mehr Argumente, es zu nutzen
- Nur noch heute: 14 geniale Weekend Deals bei Media Markt und Saturn
- Clippy-Comeback ist ein Krypto-Scam: Hacker kapern Microsoft-Account
- Windows: Microsoft-Veteran entdeckt nach 26 Jahren klugen Scroll-Trick
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen