Android: Motorola beginnt mit Vorinstallation von Microsoft-Apps
Lenovo hat mit dem Motorola Moto M in China das erste Smartphone mit vorinstallierten Microsoft-Apps auf den Markt gebracht. Damit trägt das im August verkündete Patentabkommen zwischen den beiden Konzernen schon sehr früh Früchte und mit der nächsten Generation dürften die Office-Anwendungen aus Redmond auch bei Lenovo bzw. Motorola allgegenwärtig sein.
Bereits im Vorfeld der Markteinführung des Moto M waren erste Hinweise aufgetaucht, wonach das Gerät das erste Smartphone aus der Mobilgerätesparte des weltgrößten PC-Herstellers sein könnte, das ab Werk mit den Microsoft-Anwendungen daherkommt. Uns liegt inzwischen ein im regulären chinesischen Einzelhandel erworbenes Motorola Moto M vor, bei dem die Office-Apps von Microsoft tatsächlich an Bord sind.
Motorola platziert die Microsoft-Apps nicht einfach nur im App-Drawer auf seinem neuesten Smartphone, sondern sogar äußerst prominent auf dem Homescreen. Dort sind sie in einem Ordner untergebracht, der auch den entsprechenden Namen "Microsoft" trägt. Die Palette der hier vorinstallierten Microsoft-Apps umfässt Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote.
Microsoft will mit der Kooperation mit Motorola und Lenovo wohl vor allem in China punkten, zumindest wenn man das erste Gerät betrachtet, auf dem die Apps vorinstallliert werden. Das Moto M trägt zwar den Markennamen Motorola, soll aber ausgerechnet in Lenovos Heimat China auf Kundenfang gehen, wo der Name des Konzerns durchaus bekannter sein dürfte als der Name des von Google übernommenen Smartphone-Spezialisten.
Microsoft und Lenovo hatten ihre Kooperation rund um Geräte mit Android erst im August offiziell angekündigt - wenige Wochen vor der Präsentation des Moto M, das vermutlich nicht außerhalb von China und einigen anderen asiatischen Märkten angeboten werden soll.
Im Rahmen ihrer neuen Patentlizenzabkommen dürfte Lenovo nicht nur für die Nutzung von geschützten Microsoft-Technologien bei seinen Android-Geräten zahlen. Im Gegenzug soll auch Microsoft Zugriff auf bestimmte Technologien bekommen. Bei der Bekanntgabe ihrer erweiterten Kooperation stellten die Partner jedoch durchaus die Vorinstallation von Microsoft Apps auf Premium-Smartphones von Lenovo und Motorola in den Mittelpunkt.
Motorola platziert die Microsoft-Apps nicht einfach nur im App-Drawer auf seinem neuesten Smartphone, sondern sogar äußerst prominent auf dem Homescreen. Dort sind sie in einem Ordner untergebracht, der auch den entsprechenden Namen "Microsoft" trägt. Die Palette der hier vorinstallierten Microsoft-Apps umfässt Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote.
Microsoft will mit der Kooperation mit Motorola und Lenovo wohl vor allem in China punkten, zumindest wenn man das erste Gerät betrachtet, auf dem die Apps vorinstallliert werden. Das Moto M trägt zwar den Markennamen Motorola, soll aber ausgerechnet in Lenovos Heimat China auf Kundenfang gehen, wo der Name des Konzerns durchaus bekannter sein dürfte als der Name des von Google übernommenen Smartphone-Spezialisten.
Microsoft und Lenovo hatten ihre Kooperation rund um Geräte mit Android erst im August offiziell angekündigt - wenige Wochen vor der Präsentation des Moto M, das vermutlich nicht außerhalb von China und einigen anderen asiatischen Märkten angeboten werden soll.
Im Rahmen ihrer neuen Patentlizenzabkommen dürfte Lenovo nicht nur für die Nutzung von geschützten Microsoft-Technologien bei seinen Android-Geräten zahlen. Im Gegenzug soll auch Microsoft Zugriff auf bestimmte Technologien bekommen. Bei der Bekanntgabe ihrer erweiterten Kooperation stellten die Partner jedoch durchaus die Vorinstallation von Microsoft Apps auf Premium-Smartphones von Lenovo und Motorola in den Mittelpunkt.
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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