Windows 10 Insider Build 14942:
App-Liste im Startmenü ausblendbar
Microsoft hat soeben mit der Auslieferung der neuesten Windows 10 Insider Preview Build 14942 an die Teilnehmer des Insider-Programms begonnen, die einige Neuerungen mitbringt. Dazu gehört auch, dass man die App-Liste jetzt auf Wunsch im Startmenü ausblenden kann.
Wie Microsofts Leiterin des Windows Insider Programms Dona Sarkar in einem Eintrag im offiziellen Blog der Entwickler verlauten ließ, bringt die neue Vorabversion von Windows 10 einige Neuerungen mit. In den Einstellungen für das Startmenü hat man jetzt auf Wunsch zahlreicher Rückmeldungen von Anwendern eine Änderung umgesetzt, die die Möglichkeit bietet, die Liste der Anwendungen am linken Rand auf Wunsch ausblenden zu lassen.
Wer will, hat die Wahl: Live-Tiles...
...oder doch lieber die App-Liste
Ist die neue Option aktiviert, wird beim Öffnen des Startmenüs zunächst nur eine Übersicht der Live-Tiles des Anwenders angezeigt. Im oberen Bereich der Toolbar am linken Rand gibt es nun zwei neue Schaltflächen, mit denen man einerseits die App-Liste hervorholen und andererseits wieder zurück zu den Live-Tiles wechseln kann. Sarkar zufolge hatten sich viele Tester genau so eine Funktion gewünscht, wobei das Ganze natürlich weiterhin optional bleibt.
Wie erwartet wurde nun auch die neue Version der Fotos-App ab Werk in die neue Build integriert, die eine überarbeitete Oberfläche bekommen hat. So ist der "Hamburger"-Button verschwunden und Microsoft setzt auf eine horizontale Navigationsleiste, mit der man auf die Bildersammlung, Alben und Ordner zugreifen kann. Hinzu kommt ein neuer, hellerer Ansichtsmodus sowie neue Animationen beim Wechsel zwischen der Foto- und der Galerieansicht. Außerdem wird jetzt die Vollbildanzeige von Bildern in der Fotos-Apps unterstützt.
Microsoft hat darüber hinaus am Umgang mit den sogenannten Precision Trackpads moderner Notebooks gearbeitet, wobei einige Anpassungen an der Erkennung von Gesten und Klicks vorgenommen wurden. Die Erkennung soll nun ebenso besser geworden sein wie die Unterscheidung von Links- und Rechtsklicks. Letztlich sollen weniger Fehlerkennungen auftreten, wodurch das Antippen mit zwei Fingern und das Zoomen mit Fingergesten nun leichter sein sollen. Speziell in diesem Fall hofft man auf umfangreiche Rückmeldungen von Nutzern entsprechend ausgestatteter Geräte.
Wer Windows 10 aktualisieren will, wird im Einstellungsmenü jetzt ein neues Icon für Windows Update vorfinden, das recht einfach gestaltet ist. Neu ist auch, dass das Betriebssystem jetzt die Möglichkeit bietet, die im Action-Center auflaufenden Benachrichtigungen zu verwalten.
Der Umgang mit den sogenannten Service-Hosts (svchost.exe) in Windows 10 ändert sich in der neuen Vorabversion bei Systemen mit mehr als 3,5 Gigabyte Arbeitsspeicher. Statt alle Dienste unter einem Service-Host zusammenzufassen, werden die Dienste nun zum Großteil getrennt ausgeführt, weil die einst durch die Service-Hosts ermöglichten Einsparungen wegen reichlich verfügbarem Arbeitsspeicher nicht mehr nötig sind. Aus diesem Schritt ergeben sich einige Vorteile, weil nun beim Absturz eines einzelnen Diensts nicht mehr alle vom gleichen Service-Host-Prozess verwalteten Dienste mit beendet werden.
Services werden jetzt getrennt gehostet
Stattdessen werden Abstürze nun einzeln behandelt und der Nutzer kann besser einsehen, welche Dienste gerade laufen und wie stark sie auf Speicher, Laufwerke, Netzwerk und CPU zugreifen. Letztlich sollen sich so Verbesserungen in Sachen Stabilität ergeben und bei Problemen ist schnell und einfach erkennbar, welcher Service gerade Schwierigkeiten macht. Die Neuerungen bezüglich der Dienste greifen zwar in vielen Fällen, einige wichtige Systemdienste bleiben jedoch zusammengefasst.
Eine weitere Änderung ist die Möglichkeit, einen längeren Zeitraum für die aktive Nutzung festzulegen, um die Installation von Updates im Rahmen eines Neustarts herauszuzögern. Bisher sind die sogenannten "Active Hours" auf 12 Stunden festgelegt, was manchem Nutzer einfach nicht ausreicht. Bei den Pro-, Enterprise- und Education-Editionen von Windows 10 wird der Zeitraum der aktiven Nutzung deshalb nun auf 18 Stunden ausgedehnt, wie es auf mobilen Geräten schon lange der Fall ist.
Active Hours lassen sich nun auf bis zu 18 Stunden ausdehnen
Wer den Screenreader von Windows 10 nutzt, profitiert nun ebenfalls von Verbesserungen, da man mit Hilfe von Tastenkombinationen durch Checkboxes und Eingefelder springen kann. Hinzu kommen auch noch einige weitere Neuerungen bzw. Fehlerbeseitigungen. So versucht Microsoft zum Beispiel Fälle zu beseitigen, in denen Windows Defender die CPU stark belastet oder die Benachrichtigungen einer App nicht angeklickt werden können. Sarkars Blog-Eintrag listet alle weiteren Fehlerbehebungen und die bekannten Fehler in der neuen Build ausführlich.
Wer will, hat die Wahl: Live-Tiles...
...oder doch lieber die App-Liste
Ist die neue Option aktiviert, wird beim Öffnen des Startmenüs zunächst nur eine Übersicht der Live-Tiles des Anwenders angezeigt. Im oberen Bereich der Toolbar am linken Rand gibt es nun zwei neue Schaltflächen, mit denen man einerseits die App-Liste hervorholen und andererseits wieder zurück zu den Live-Tiles wechseln kann. Sarkar zufolge hatten sich viele Tester genau so eine Funktion gewünscht, wobei das Ganze natürlich weiterhin optional bleibt.
Wie erwartet wurde nun auch die neue Version der Fotos-App ab Werk in die neue Build integriert, die eine überarbeitete Oberfläche bekommen hat. So ist der "Hamburger"-Button verschwunden und Microsoft setzt auf eine horizontale Navigationsleiste, mit der man auf die Bildersammlung, Alben und Ordner zugreifen kann. Hinzu kommt ein neuer, hellerer Ansichtsmodus sowie neue Animationen beim Wechsel zwischen der Foto- und der Galerieansicht. Außerdem wird jetzt die Vollbildanzeige von Bildern in der Fotos-Apps unterstützt.
Microsoft hat darüber hinaus am Umgang mit den sogenannten Precision Trackpads moderner Notebooks gearbeitet, wobei einige Anpassungen an der Erkennung von Gesten und Klicks vorgenommen wurden. Die Erkennung soll nun ebenso besser geworden sein wie die Unterscheidung von Links- und Rechtsklicks. Letztlich sollen weniger Fehlerkennungen auftreten, wodurch das Antippen mit zwei Fingern und das Zoomen mit Fingergesten nun leichter sein sollen. Speziell in diesem Fall hofft man auf umfangreiche Rückmeldungen von Nutzern entsprechend ausgestatteter Geräte.
Wer Windows 10 aktualisieren will, wird im Einstellungsmenü jetzt ein neues Icon für Windows Update vorfinden, das recht einfach gestaltet ist. Neu ist auch, dass das Betriebssystem jetzt die Möglichkeit bietet, die im Action-Center auflaufenden Benachrichtigungen zu verwalten.
Der Umgang mit den sogenannten Service-Hosts (svchost.exe) in Windows 10 ändert sich in der neuen Vorabversion bei Systemen mit mehr als 3,5 Gigabyte Arbeitsspeicher. Statt alle Dienste unter einem Service-Host zusammenzufassen, werden die Dienste nun zum Großteil getrennt ausgeführt, weil die einst durch die Service-Hosts ermöglichten Einsparungen wegen reichlich verfügbarem Arbeitsspeicher nicht mehr nötig sind. Aus diesem Schritt ergeben sich einige Vorteile, weil nun beim Absturz eines einzelnen Diensts nicht mehr alle vom gleichen Service-Host-Prozess verwalteten Dienste mit beendet werden.
Services werden jetzt getrennt gehostet
Stattdessen werden Abstürze nun einzeln behandelt und der Nutzer kann besser einsehen, welche Dienste gerade laufen und wie stark sie auf Speicher, Laufwerke, Netzwerk und CPU zugreifen. Letztlich sollen sich so Verbesserungen in Sachen Stabilität ergeben und bei Problemen ist schnell und einfach erkennbar, welcher Service gerade Schwierigkeiten macht. Die Neuerungen bezüglich der Dienste greifen zwar in vielen Fällen, einige wichtige Systemdienste bleiben jedoch zusammengefasst.
Eine weitere Änderung ist die Möglichkeit, einen längeren Zeitraum für die aktive Nutzung festzulegen, um die Installation von Updates im Rahmen eines Neustarts herauszuzögern. Bisher sind die sogenannten "Active Hours" auf 12 Stunden festgelegt, was manchem Nutzer einfach nicht ausreicht. Bei den Pro-, Enterprise- und Education-Editionen von Windows 10 wird der Zeitraum der aktiven Nutzung deshalb nun auf 18 Stunden ausgedehnt, wie es auf mobilen Geräten schon lange der Fall ist.
Active Hours lassen sich nun auf bis zu 18 Stunden ausdehnen
Wer den Screenreader von Windows 10 nutzt, profitiert nun ebenfalls von Verbesserungen, da man mit Hilfe von Tastenkombinationen durch Checkboxes und Eingefelder springen kann. Hinzu kommen auch noch einige weitere Neuerungen bzw. Fehlerbeseitigungen. So versucht Microsoft zum Beispiel Fälle zu beseitigen, in denen Windows Defender die CPU stark belastet oder die Benachrichtigungen einer App nicht angeklickt werden können. Sarkars Blog-Eintrag listet alle weiteren Fehlerbehebungen und die bekannten Fehler in der neuen Build ausführlich.
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