Microsoft startet Wohlfühl-Programm für seine Aktionäre

Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Bildquelle: Getty Images / Microsoft Presse
Besitzer von Microsoft-Aktien können sich in der kommenden Zeit über ein steigendes Vermögen freuen. Das Unternehmen wird sowohl eine höhere Dividende ausschütten als auch dafür sorgen, dass der Kurs des Wertpapiers in der nächsten Zeit ein Stück nach oben geht.
Der Software-Konzern wird den Angaben zufolge seine Dividenden-Zahlungen um 8 Prozent anheben. Damit sollen die zahlreichen Aktionäre an der guten Geschäftsentwicklung direkt beteiligt werden. 39 Cent wird man in diesem Jahr pro Quartal und Aktie vom Unternehmen überwiesen bekommen. Das entspricht einer Dividendenrendite von 2,7 Prozent. Hier muss allerdings angemerkt werden, dass die Steigerungen in den letzten Jahren noch etwas stärker ausfielen. Im vergangenen Jahr hatte Microsoft die Dividendenzahlungen beispielsweise um 16 Prozent von 31 auf 36 Cent gesteigert.

Weiterhin investiert Microsoft in der kommenden Zeit eine ordentliche Summe in ein neues Aktien-Rückkaufprogramm. Wie das Unternehmen mitteilte, wolle man eigene Wertpapiere im Wert von rund 40 Milliarden Dollar aufkaufen, die derzeit an den Börsen kursieren. Solche Maßnahmen führen in der Regel dazu, dass die Kurse durch eine künstliche Verknappung steigen. Außerdem kann der Konzern so kurzfristig durch einen erneuten Verkauf Gelder flüssig machen und Projekte finanzieren, ohne neue Kredite aufzunehmen.


Der Staub ist weg

Die Aktie Microsofts galt lange Zeit zwar als solide, aber nicht gerade als spektakuläre Anlage. Insbesondere in der Amtszeit Steve Ballmers stagnierte der Kurs immerhin über viele Jahre hinweg. Das deckte sich mit der Entwicklung des Unternehmens als solches: Microsoft deckte einen festen Markt an PC- und Business-Kunden ab, brachte aber kaum etwas hervor, was dem Unternehmen ein frisches, dynamisches Image verpasst hätte.

Das änderte sich aber unter der neuen Führung von Satya Nadella. Im soliden Business-Geschäft schwingt sich Microsoft mit seinem Cloud-Business zu neuer Größe auf. Und auch in viele andere Segmente ist ordentlich Bewegung gekommen. Auch wenn einige wichtige Projekte schlicht nicht funktionieren - wie etwa der Aufbau einer neuen Mobile-Plattform, honorieren die Anleger doch die neue Risikobereitschaft des Software-Konzerns.

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