Microsoft setzt sich jetzt in Lenovos Premium-Smartphones fest
Der Software-Konzern Microsoft hat sich einen weiteren Verbreitungsweg für seine Anwendungen gesichert. Dafür ging man eine wesentlich weiter gehende Kooperation mit dem Hardware-Hersteller Lenovo ein, die sich auch auf dessen Motorola-Bereich erstreckt.
Der Kern der Zusammenarbeit ist ein Lizenzabkommen über diverse Patente. Beide Unternehmen überlassen dem jeweils anderen Rechte zur Nutzung eines jeweils ganzen Paketes an Schutzrechten. Dies berührt seitens Microsofts auch eine Reihe von Patenten, die bereits in Geräten von Lenovo und Motorola umgesetzt sind.
Solche Lizenzabkommen sind für Microsoft nichts besonderes - insbesondere Methodenpatente hält der Konzern vor allem aus dem Zweck in großer Zahl, damit man sich vor eventuellen Klagen schützen kann und Munition für Gegenangriffe hat. Selbst zieht Microsoft eigentlich nicht ins Feld, um für relativ triviale Schutzrechte Gelder einzutreiben. Daher werden diese auch in solchen Beziehungen zu anderen gern als Klebstoff genutzt.
Insgesamt sollen so in den kommenden Monaten und Jahren viele Millionen Geräte unter den Lenovo- und Motorola-Marken entsprechend bestückt sein. Damit wildert Microsoft zumindest im Bereich der Anwendungen dann ein Stück weit in Googles eigenem Terrain - wenn man es denn schon mit der eigenen Windows-Plattform nicht geschafft hat.
Die Vorab-Installationen werden auch in erster Linie auf den Premium-Smartphones von Lenovo zu finden sein. Damit positioniert sich Microsoft natürlich auch ein Stück weit als Anbieter von Software, die mit insgesamt höherer Qualität verbunden ist als die vergleichbaren Apps von Google.
Solche Lizenzabkommen sind für Microsoft nichts besonderes - insbesondere Methodenpatente hält der Konzern vor allem aus dem Zweck in großer Zahl, damit man sich vor eventuellen Klagen schützen kann und Munition für Gegenangriffe hat. Selbst zieht Microsoft eigentlich nicht ins Feld, um für relativ triviale Schutzrechte Gelder einzutreiben. Daher werden diese auch in solchen Beziehungen zu anderen gern als Klebstoff genutzt.
Microsoft für den Premium-Bereich
In dem neuen Abkommen geht es den Redmondern vielmehr darum, sich mit den eigenen Anwendungen stärker im Android-Segment zu verankern. Lenovo sicherte im Rahmen des Vertrages zu, verschiedene Produkivitäts-Apps - darunter Microsoft Office, OneDrive und Skype - bereits auf seinen neuen Smartphones vorzuinstallieren.Insgesamt sollen so in den kommenden Monaten und Jahren viele Millionen Geräte unter den Lenovo- und Motorola-Marken entsprechend bestückt sein. Damit wildert Microsoft zumindest im Bereich der Anwendungen dann ein Stück weit in Googles eigenem Terrain - wenn man es denn schon mit der eigenen Windows-Plattform nicht geschafft hat.
Die Vorab-Installationen werden auch in erster Linie auf den Premium-Smartphones von Lenovo zu finden sein. Damit positioniert sich Microsoft natürlich auch ein Stück weit als Anbieter von Software, die mit insgesamt höherer Qualität verbunden ist als die vergleichbaren Apps von Google.
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Christian Kahle
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