Upsi: Warner Bros. markiert eigene Webseite als Pirateriequelle
Es ist natürlich legitim, dass Hollywood-Studios ihre Rechte schützen wollen. Viele Sympathien genießen sie dabei nicht, was sicherlich mit der Abmahnindustrie in Zusammenhang steht. So mancher sieht es deshalb mit einiger Schadenfreude, dass sich Warner Bros. nun gewissermaßen ins eigene Bein geschossen hat.
Warner Bros. gilt als eines der aggressiveren Hollywood-Studios, wenn es um die Verteidigung der eigenen Rechte geht. Ein Schlachtfeld sind dabei die Google-Suchergebnisse: Man will, dass die bekannteste Suchmaschine der Welt keine Links zu Urheberrechtsverstößen mehr anzeigt. Doch das geht von Zeit zu Zeit auch nach hinten los.
Warner Bros. gehört zu den Kritikern von Google, laut Ansicht des Studios mache es die Suchmaschine den Piraten viel zu einfach, "geklaute" Inhalte zu finden. Und so wird man selbst aktiv und meldet Verstöße bei der Suchmaschine. Laut einem Bericht des Filesharing-Blogs TorrentFreak hat Warner in diesem Jahr seine Anstrengungen intensiviert und hat bisher mehr als vier Millionen Links als angebliche Verstöße markiert.
Und dort sortieren natürlich keine Menschen diese Links, diesen Job übernehmen Bots. Diese aber leisten sich so manchen Fehler: So wurde der Batman-Film The Dark Knight auf der eigenen Webseite von Warner Bros. einkassiert, ähnliches gilt für The Matrix, auch der Science-Fiction-Film wurde auf Warnerbros.com als Verstoß markiert.
Mehr als das: Auch Links, die den ehrlichen Kauf der Filme ermöglichen, wurden angezeigt, darunter die Seiten auf Amazon, auch der Eintrag bei IMDb kam unter die Räder. Oder besser gesagt "wäre gekommen", da Google diese Irrtümer aufgefallen und die Links nicht aus dem Index entfernt worden sind.
Warner Bros. gehört zu den Kritikern von Google, laut Ansicht des Studios mache es die Suchmaschine den Piraten viel zu einfach, "geklaute" Inhalte zu finden. Und so wird man selbst aktiv und meldet Verstöße bei der Suchmaschine. Laut einem Bericht des Filesharing-Blogs TorrentFreak hat Warner in diesem Jahr seine Anstrengungen intensiviert und hat bisher mehr als vier Millionen Links als angebliche Verstöße markiert.
False Positives
"Angebliche" deshalb, weil nicht alle dieser Meldungen auch zwangsläufig echte Verstöße sind. Das zeigt sich auch deshalb, weil Warner auch etliche seiner eigenen Seiten "angezeigt" hat. TorrentFreak verweist auf eine hohe Fehlerquote, die sich Warner derzeit leistet. Allerdings ist das Studio hier vor allem über einen Dienstleister bzw. Anti-Piraterie-Partner namens Vobile tätig.Und dort sortieren natürlich keine Menschen diese Links, diesen Job übernehmen Bots. Diese aber leisten sich so manchen Fehler: So wurde der Batman-Film The Dark Knight auf der eigenen Webseite von Warner Bros. einkassiert, ähnliches gilt für The Matrix, auch der Science-Fiction-Film wurde auf Warnerbros.com als Verstoß markiert.
Mehr als das: Auch Links, die den ehrlichen Kauf der Filme ermöglichen, wurden angezeigt, darunter die Seiten auf Amazon, auch der Eintrag bei IMDb kam unter die Räder. Oder besser gesagt "wäre gekommen", da Google diese Irrtümer aufgefallen und die Links nicht aus dem Index entfernt worden sind.
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