Microsoft: Cloud läuft bestens, beschert dem Konzern fetten Gewinn

Microsoft, Logo, Headquarter Bildquelle: Robert Scoble / Flickr
Das vierte interne Quartal von Microsoft ist zu Ende, in der Nacht auf heute hat Microsoft die dazugehörigen Quartalsergebnisse bekannt gegeben. Und das ist für das Redmonder Unternehmen höchst erfreulich, da man einen ordentlichen Gewinn verzeichnen konnte. Triebfeder des Microsoft-Geschäfts ist wieder einmal die Cloud.

3,1 Milliarden Dollar Plus

Branchenkenner werden von den aktuellen Geschäftszahlen nicht überrascht sein, da sich diese in vielerlei Hinsicht in eine Reihe mit denen davor stellen. Die Höhe des Gewinns ist mit 3,1 Milliarden Dollar aber dennoch bemerkenswert, denn damit konnte man die Erwartungen der Wall Street-Analysten übertreffen.

Im Vorjahr war es noch ein sattes Minus von 6,4 Milliarden Dollar, was aber mit Abschreibungen im Zusammenhang mit der Nokia-Übernahme stand. Der Umsatz betrug 20,6 Milliarden Dollar und war im Vorjahresquartal mit 22,2 Milliarden Dollar zwar höher, was aber durch Nokia "aufgefressen" worden ist.

Interessant ist bei Microsoft immer wieder der Blick auf die Details, da diese viel über den Wandel des Unternehmens verraten. Inzwischen wenig überraschend ist die für das gute Ergebnis hauptverantwortliche Sparte: Denn der Umsatz des Intelligent Cloud genannten Bereiches betrug 6,7 Milliarden Dollar, das ist ein Plus von 6,6 Prozent. Interessant ist vor allem das Wachstum von Azure: Im Vergleich zum Vorjahr gab es hier ein Wachstum von satten 102 Prozent.

Auch die Office-Sparte (Productivity and Business Processes) schlug sich gut, hier vermeldete Microsoft einen Umsatz von sieben Milliarden, das ist ein Plus von 5 Prozent. Erfreulich für die Redmonder ist vor allem die Entwicklung von Office 365 (Umsatzplus von 54%).

Höhen und Tiefen

"More Personal Computing", das Windows, Geräte, Gaming und Suche beinhaltet, ist hingegen eine Sparte voller Höhen und Tiefen. Insgesamt betrug der Umsatz 8,9 Milliarden Dollar (-4%). Das größte Sorgenkind ist (wenig überraschend) das Smartphone-Geschäft, hier verzeichnet man beim Umsatz ein Minus von 71%. Windows ist dagegen wieder auf der positiven Seite des Geschäftsberichts zu finden, der OEM-Umsatz (Lizenzen) stieg um immerhin 27 Prozent. Im kommerziellen Markt ging es um zwei Prozent nach oben, was angesichts der PC-Flaute und im Vergleich zu früheren Quartal wesentlich besser ist als es vielleicht klingt.

Das Surface-Geschäft entwickelte sich um neun Prozent nach oben. Dazu kündigte Microsoft an, dass Xbox Live nun 49 Millionen monatlich aktive Nutzer hat, das ist nach Angaben der Redmonder ein Plus von 33% - beinhaltet aber auch Nutzer, die die Windows 10-App im Einsatz haben. Ebenfalls von Windows 10 profitierte das Suchgeschäft (+16%), da man über das Betriebssystem bzw. Cortana so manche zusätzliche Anfrage verarbeiten konnte. Microsoft, Logo, Headquarter Microsoft, Logo, Headquarter Robert Scoble / Flickr
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