Nur Microsoft kann ein wenig mit Amazons Cloud-Durchmarsch mithalten

Cloud, Wolke, Wolken, Himmel Bildquelle: Paul Vallejo / Flickr
Microsoft ist derzeit das einzige Unternehmen, das Amazon im Cloud-Sektor halbwegs das Wasser reichen kann. Von der reinen Kapazität her ist der Handelskonzern erst einmal nicht annähernd einzuholen - die Redmonder punkten allerdings in anderen wichtigen Gebieten.
Das ist das Ergebnis der aktuellen Untersuchung durch die Marktforscher von Gartner, die in dem viel beachteten "Magic Quadrant"-Bericht präsentiert werden. Laut diesem ist Amazon der klare Marktführer im Cloud-Segment - was in erster Linie daran liegt, dass das Unternehmen über seine Rechenzentren Kapazitäten bereitstellen kann, die ein Vielfaches größer sind als die aller anderen Konkurrenten zusammengenommen.

Amazon sei im Grunde die "sichere Wahl" geworden, wenn man einen Internet-Dienst bereitstellen will, der faktisch nicht an Lastgrenzen kommt. Das spiegelte sich zuletzt auch in den Bilanzen Amazons wieder, wo das Cloud-Geschäft ein rasantes Wachstum hinlegt und ordentlich Gewinne abwirft. Allerdings gibt es durchaus auch Gründe, anderen einen Vorzug vor den Amazon Web Services zu geben: Die Entwicklung von Anwendungen, hinter denen die Amazon-Cloud steht, erfordert einiges Können, denn besonders einfach zu verwenden sind die Services nicht.


Microsoft ist einfach

Hier kann man bei Microsoft wesentlich besser aufgehoben sein. Gartner stufte den Software-Konzern als einzigen führenden Anbieter neben Amazon ein. Die Redmonder können mit ihrer Azure-Cloud zwar nicht so grenzenlos scheinende Kapazitäten bereitstellen und man ist auch hinsichtlich der Features eingeschränkt. Doch wirkt das Gesamtangebot wesentlich runder und - je nachdem, was man tun will - hat man es hier deutlich einfacher.

Als einziger sonstiger Anbieter kann noch Google aus der Masse herausgehoben werden. Der Suchmaschinenkonzern reicht zwar in vielen Belangen nicht an Amazon und Microsoft heran, kann aber in einem Bereich außerordentlich stark punkten: Wenn es um die Analysen großer Datenmengen, das maschinelle Lernen und ähnlich komplexe Aufgaben geht, macht dem Unternehmen niemand etwas vor. Für solche Anwendungen bekommt man bei Googles Cloud-Diensten die besten Dienste bereitgestellt - in allen anderen Bereichen hinkt das Unternehmen aber weit hinterher.

Alle anderen Anbieter finden in der Gartner-Analyse im Grunde nur einen Platz in der Rubrik "Sonstige". Selbst IBM ist trotz wichtiger Übernahmen, die wesentliche Service-Erweiterungen bringen sollen, maximal als aussichtsreicher Kandidat anzusehen, der über seinen ausgezeichneten Namen im Business-Geschäft vielleicht noch etwas nach oben kommen kann.

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