Windows 10: So verbindet man die Aktivierung mit einem Microsoft-Konto
Microsoft hat gestern mit der neuen Windows 10 Insider Preview Build 14371 nicht nur diverse Fehler behoben, sondern auch ein neues Tool zum Umgang mit Aktivierungsproblemen nach dem Tausch von Hardware-Komponenten eingeführt. Jetzt liegen ausführliche Infos darüber vor, wie das Tool und die Verknüpfung einer Aktivierung mit einem Microsoft-Konto funktionieren.
Im Feedback-Hub für Windows 10 hat Microsoft jetzt darüber informiert, wie man die für einen bestimmten Rechner vergebene Digitale Lizenz (auch Digital Entitlement genannt) mit einem Microsoft-Account verbinden kann. Die Digitalen Lizenzen sind jene Aktivierungsdaten, die bei neu erworbenen und auf Basis einer früheren Installation von Windows 7 oder 8.1 aktualisierten Windows-10-PCs verwendet und auf Microsofts Servern normalerweise in anonymer Form vorgehalten werden.
Zuerst muss man seinen Microsoft-Account mit der Digitalen Lizenz verknüpfen
Weil jeder Rechner für seine Digitale Lizenz sozusagen einen "Fingerabdruck" der aktuellen Hardware-Konfiguration hinterlegt, kann das System bei einer Neuinstallation ohne weiteres automatisch aktiviert werden, sobald wieder eine Internetverbindung besteht. Mit der jetzt eingeführten Möglichkeit, ein Microsoft-Konto mit der digitalen Lizenz für die Rechner eines Nutzers soll verhindert werden können, dass Aktivierungsprobleme auftreten, wenn sich der "Fingerabdruck" aufgrund tiefgreifender Hardware-Veränderungen wie zum Beispiel dem Tausch der Festplatte oder des Mainboards ändert.
Gibt es Probleme, ist der neue Troubleshooter in den Aktivierungseinstellungen zu finden
Um die Aktivierung an ein bestimmtes Microsoft-Konto zu binden, muss man lediglich in den Update- und Sicherheits-Einstellungen der neuen Windows 10-Ausgabe in den Bereich für die Aktivierung wechseln, um dort ein Konto hinzuzufügen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Anwender mit Administratorrechten arbeitet. Man gibt nun die E-Mail-Adresse und das Passwort für den Microsoft-Account ein und meldet sich an. Hat man dies erledigt, wird in den Aktivierungs-Einstellungen ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der jeweilige Rechner mit einer Digitalen Lizenz aktiviert wurde, die an ein Microsoft-Konto geknüpft ist.
Findet der Aktivierungshelfer keine Lösung, kann man bei Hardware-Änderungen...
Erst wenn der Microsoft-Account mit der Digitalen Lizenz verknüpft ist, lässt sich auch das mit der neuen Windows 10-Build eingeführte Activation-Troubleshooter-Tool wirklich nutzen. Nach Angaben von Microsoft setzt das Tool die Verbindung von Lizenz und Microsoft-Konto grundlegend voraus. Nur so kann man also im Notfall das neue Hilfsmittel verwenden, wenn das Betriebssystem nach einer tiefgreifenden Hardware-Änderung nicht mehr aktiviert werden kann.
...einfach das mit dem Microsoft-Account verknüpfte System wählen, das aktiviert werden soll
Ist dies der Fall, kann der Nutzer in den Aktivierungs-Einstellungen nun das Troubleshooting-Tool öffnen und eine Suche nach der Ursache der Probleme starten. Findet das Tool keine Lösung, lässt sich dann eine Option anwählen, die für die Reaktivierung bei Hardware-Änderungen gedacht ist. Im Anschluss meldet sich der Nutzer mit seinem Microsoft-Konto an, falls er dieses nicht ohnehin schon auf dem jeweiligen System hinzugefügt hat.
Hat man sich angemeldet, wird eine Übersicht der mit dem jeweiligen Microsoft-Account verknüpften Windows 10-PCs eines Nutzers angezeigt. Man kann dann auswählen, welchen PC man gerade tatsächlich nutzt, um die Aktivierung für dieses Gerät trotz der vorgenommenen Hardware-Eingriffe durchzuführen. Dabei gibt es einige Einschränkungen, denn zum Beispiel ist die Zahl der Reaktivierungen laut Microsoft begrenzt - man nennt aber keine konkrete Zahl.
Sollten trotz der neuen Aktivierungshilfe und der Möglichkeit zur Verknüpfung einer Digitalen Lizenz weiterhin Probleme mit der Aktivierung einer Windows 10-Installation auftreten, muss sich der Kunde weiterhin an den Microsoft-Support wenden.
Zuerst muss man seinen Microsoft-Account mit der Digitalen Lizenz verknüpfen
Weil jeder Rechner für seine Digitale Lizenz sozusagen einen "Fingerabdruck" der aktuellen Hardware-Konfiguration hinterlegt, kann das System bei einer Neuinstallation ohne weiteres automatisch aktiviert werden, sobald wieder eine Internetverbindung besteht. Mit der jetzt eingeführten Möglichkeit, ein Microsoft-Konto mit der digitalen Lizenz für die Rechner eines Nutzers soll verhindert werden können, dass Aktivierungsprobleme auftreten, wenn sich der "Fingerabdruck" aufgrund tiefgreifender Hardware-Veränderungen wie zum Beispiel dem Tausch der Festplatte oder des Mainboards ändert.
Gibt es Probleme, ist der neue Troubleshooter in den Aktivierungseinstellungen zu finden
Um die Aktivierung an ein bestimmtes Microsoft-Konto zu binden, muss man lediglich in den Update- und Sicherheits-Einstellungen der neuen Windows 10-Ausgabe in den Bereich für die Aktivierung wechseln, um dort ein Konto hinzuzufügen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Anwender mit Administratorrechten arbeitet. Man gibt nun die E-Mail-Adresse und das Passwort für den Microsoft-Account ein und meldet sich an. Hat man dies erledigt, wird in den Aktivierungs-Einstellungen ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der jeweilige Rechner mit einer Digitalen Lizenz aktiviert wurde, die an ein Microsoft-Konto geknüpft ist.
Findet der Aktivierungshelfer keine Lösung, kann man bei Hardware-Änderungen...
Erst wenn der Microsoft-Account mit der Digitalen Lizenz verknüpft ist, lässt sich auch das mit der neuen Windows 10-Build eingeführte Activation-Troubleshooter-Tool wirklich nutzen. Nach Angaben von Microsoft setzt das Tool die Verbindung von Lizenz und Microsoft-Konto grundlegend voraus. Nur so kann man also im Notfall das neue Hilfsmittel verwenden, wenn das Betriebssystem nach einer tiefgreifenden Hardware-Änderung nicht mehr aktiviert werden kann.
...einfach das mit dem Microsoft-Account verknüpfte System wählen, das aktiviert werden soll
Ist dies der Fall, kann der Nutzer in den Aktivierungs-Einstellungen nun das Troubleshooting-Tool öffnen und eine Suche nach der Ursache der Probleme starten. Findet das Tool keine Lösung, lässt sich dann eine Option anwählen, die für die Reaktivierung bei Hardware-Änderungen gedacht ist. Im Anschluss meldet sich der Nutzer mit seinem Microsoft-Konto an, falls er dieses nicht ohnehin schon auf dem jeweiligen System hinzugefügt hat.
Hat man sich angemeldet, wird eine Übersicht der mit dem jeweiligen Microsoft-Account verknüpften Windows 10-PCs eines Nutzers angezeigt. Man kann dann auswählen, welchen PC man gerade tatsächlich nutzt, um die Aktivierung für dieses Gerät trotz der vorgenommenen Hardware-Eingriffe durchzuführen. Dabei gibt es einige Einschränkungen, denn zum Beispiel ist die Zahl der Reaktivierungen laut Microsoft begrenzt - man nennt aber keine konkrete Zahl.
Sollten trotz der neuen Aktivierungshilfe und der Möglichkeit zur Verknüpfung einer Digitalen Lizenz weiterhin Probleme mit der Aktivierung einer Windows 10-Installation auftreten, muss sich der Kunde weiterhin an den Microsoft-Support wenden.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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