Aus für Skyrim-Bezahl-Mods: "Denn wir wussten nicht, was wir tun"
Ende vergangener Woche hat Steam-Betreiber Valve auf der Startseite der beliebten PC-Distributionsplattform noch groß Werbung dafür gemacht, nun sind die Bezahl-Modifikationen wieder weg: Die bei vielen Nutzern umstrittene Möglichkeit, Skyrim-Mods auch kaufen zu können, wurde wieder entfernt, wer im Steam Workshop Geld ausgegeben hat, der bekommt dieses zurück.
Als Modifikationen werden von Hobby-Entwicklern erstellte veränderte Spieldateien bezeichnet, die nicht offiziell vorgesehene Funktionalitäten nachliefern - das aber meist mit dem Segen des jeweiligen Entwicklers bzw. Publishers. Steam hat dafür eine eigene Plattform, den Steam Workshop. Und dort konnte man seit vergangener Woche Mods auch kaufen, so sollten die Anbieter bzw. Programmierer für ihre Leistung entschädigt werden.
Doch nun hat Valve die Notbremse gezogen: In einem Beitrag auf der Steam Community hat Valve-Mitarbeiter Alden Kroll bekannt gegeben, dass man die Bezahl-Mod-Funktionalität wieder entfernt. Die Begründung ist überraschend ehrlich (aber womöglich auch ironisch): "Wir entfernen sie, weil wir ganz offensichtlich nicht genau verstanden haben, was wir gemacht haben."
In den vergangenen Jahren habe man zahlreiche Features eingeführt, die es Erstellern von Community-Inhalten ermöglichten, an den Einnahmen beteiligt zu werden. In diesem Fall sei das aber eben ein Fehler gewesen. Das habe sich bei anderen Titeln in ganz ähnlicher Form bewährt, Support und Qualität hätten davon profitiert.
Siehe auch: Steam - Ärger rund um Einführung von Bezahl-Mods für Skyrim Download Steam - Spiele- und Software-Downloads
Idee gut, Ausführung schlecht
Das war jedenfalls die Idee, doch diese ging gründlich schief. Denn es kam zu zahlreichen Protesten von Steam-Nutzern, vor allem der 75-Prozent-Anteil, der an Valve (sowie den Publisher) ging, erhitzte die Gemüter.Doch nun hat Valve die Notbremse gezogen: In einem Beitrag auf der Steam Community hat Valve-Mitarbeiter Alden Kroll bekannt gegeben, dass man die Bezahl-Mod-Funktionalität wieder entfernt. Die Begründung ist überraschend ehrlich (aber womöglich auch ironisch): "Wir entfernen sie, weil wir ganz offensichtlich nicht genau verstanden haben, was wir gemacht haben."
In den vergangenen Jahren habe man zahlreiche Features eingeführt, die es Erstellern von Community-Inhalten ermöglichten, an den Einnahmen beteiligt zu werden. In diesem Fall sei das aber eben ein Fehler gewesen. Das habe sich bei anderen Titeln in ganz ähnlicher Form bewährt, Support und Qualität hätten davon profitiert.
Skyrim: Etablierte Mod-Community
Das Problem im Fall von Skyrim: Man habe unterschätzt, welche Auswirkung eine derartige Bezahl-Möglichkeit auf eine blühende und etablierte Mod-Community hat. Kroll meint dazu, dass man zwar nach wie glaube, dass Bezahl-Mods eine gute Sache sind, Skyrim sei aber wohl nicht das richtige Spiel dafür gewesen.Siehe auch: Steam - Ärger rund um Einführung von Bezahl-Mods für Skyrim Download Steam - Spiele- und Software-Downloads
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