Aus für Skyrim-Bezahl-Mods: "Denn wir wussten nicht, was wir tun"

Ende vergangener Woche hat Steam-Betreiber Valve auf der Startseite der beliebten PC-Distributionsplattform noch groß Werbung dafür gemacht, nun sind die Bezahl-Modifikationen wieder weg: Die bei vielen Nutzern umstrittene Möglichkeit, Skyrim-Mods ... mehr... Steam, Valve, Valve Steam, Skyrim, Steam Workshop Bildquelle: Steam Steam, Valve, Valve Steam, Skyrim, Steam Workshop Steam, Valve, Valve Steam, Skyrim, Steam Workshop Steam

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Viele waren vermutlich über die 25% erstaunt, die der Mod Ersteller nur bekommt. Wenn man die Mods so wie im Marketplace verkaufen könnte, also 10% an Steam und evtl 10% an den Publisher, fände ich es sehr fair.
Für Portal 2: Aperture-TAG hab ich auch gerne 5€ bezahlt.
 
@sunrunner: Aperture Tag hat auch nur 25% vom Geldregen, aber die bekommen es wenigstens jedes Quartal ausgezahlt und nicht erst nach $400 Gesamteinnahmen.
 
@DerGegenlenker: Oh, na dann. Das mit den 400$ war mir auch neu, aber zum Glück is der mist wieder vom Tisch.
 
@sunrunner: ab $100 Guthaben bekommt man ausgezahlt, ergo wenn Valve $400 hat. Und das ist nicht vorbei, das war schon vor Skyrim da. In den Games von Valve, da gibts schon eine halbe Ewigkeit Geld für akzeptierte Items und die bekommen auch nur 25%, darüber hat aber noch keiner gemeckert. Daher ist die ganze stumpfsinnige Diskussion bei Skyrim auch nur so übergeschwappt, weil die meisten Modder Geld für fast null und auch noch schlechte Arbeit haben wollen, hat nur keiner kapiert, dass primär die Modder schuld sind, die hätten ihren Krimskrams ja kostenlos lassen können oder zumindestens das bereits vorhandene "Pay What You Want"-System nutzen können.
 
Ich finde die Abgabe von 75% auch ziemlich hoch, allerdings verstehe ich prinzipiell nicht, was dagegen spricht. Den Moddern bleibt doch frei gestellt, ob sie ihre MOD gratis oder nur gegen Entgelt zur Verfügung stellen. Wer da vielleicht eine große neue Storyline reinmoddet und mehrere Monate daran Arbeitet, darf dafür von mir aus auch gerne seinen kleinen Obelus dafür bekommen, DLC-like.
 
@SFFox: Das Problem sehe ich im Fall von Skyrim eher in der nachträglichen Einführung des Zahlsystems. Zum Beispiel die SkyUI, sie wird für eine Vielzahl anderer Mods vorausgesetzt. Wird SkyUI mit der neuen Version kostenpflichtig werden alle Leute benachteiligt die Mods,welche auf der neuen SkyUI aufbauen, gerne nutzen würden.

Ich denke wenn bei einem neuem Elders Scrolls Teil die bezahl Möglichkeit von Release an mit freigegeben wird, wäre die Akzeptanz höher als in einer seit Jahren etablierten Community für ein Spiel, in der einzelne Mods auf andere aufbauen.
 
@SFFox: Das Problem ist, dass die Mods eventuell untereinander Kompatibilitätsprobleme verursachen und man das erst merkt, wenn die Frist zur Rückgabe abgelaufen ist.
Außerdem garantiert niemand, dass die Mods auch mit kommenden Spielupdates weiterhin funktionieren. Was soll dann passieren? Der Modder muss seine ganzen Einnahmen zurückgeben oder wird gezwungen die Mod upzudaten? Wird beides nicht funktionieren.
 
Es fehlt auch einfach die Transparenz, was mit den 75% passiert - bekommt davon Steam 90% und der Spielehersteller nur 10%?
 
@dodnet: 45% waren für Bethesda, 30% für Steam, 25% für den Modder
 
@dodnet: Die Transparenz wär egal, wenn das Verhältnis passen würde. Da tut man ja fast so, als würde man den Moddern für ihre monatelange Arbeit was Gutes tun, wenn man ihnen 25% überlässt. Die hätten die 75% verdient, und eine Beteiligung von 25% könnte dann Valve behalten. So rum wärs fair. Fürs Nichtstun 75% einstreichen - das traut sich ja nicht mal der Staat. ^^
 
@Trashy: Steam kassiert ja nur 30% und die nicht fürs Nichtstun, sondern für das Bereitstellen der Infrastruktur, des Bezahlsystem und dem restlichen drum und drann. 30% sind dabei auch kein unüblicher Anteil. Frag mal Apple.

45% gehen an den Spielehersteller, auf deren Spiel die Mods überhaupt erst aufbauen.

Ob die Anteile nun zu hoch sind oder nicht, lässt sich Streiten. Aber von Nichtstun kann hier bei keiner der 3 Parteien die Rede sein.
 
@crmsnrzl: Na wow.. fürs einmalige Einrichten so einer Downloadseite sind 30% aber übertrieben. Das Steam-Bezahlsystem wurde dafür auch nicht extra für Skyrim entwickelt. Die Gebühren sind letztendlich reine Willkür und haben nichts mit den tatsächlichen Kosten der Infrastruktur zu tun.

Der Spielehersteller hat seinen verdienten Obolus vom Modder auch bereits durch den Kauf des Spiels erhalten und damit sind seine Kosten abgedeckt - gibt auch hier keinen ersichtlichen Grund, warum er sich nachträglich übermäßig an Modding-Einnahmen bereichern sollte.

Die meiste Arbeit hat letztendlich der Modder, also sollte er auch am meisten bekommen. Und wie du schon sagtest - über die Anteile lässt sich streiten - und ich sage 75% Ausschüttung wären angemessen für den Modder. 15% für Steam, 10% für den Spielehersteller.

Noch besser wär allerdings ein Rating-System, wo die bezahlenden User nach dem Kauf entscheiden, wie gut der Mod ist, und damit direkt die Ausschüttung beeinflussen. Mods, die ihr Geld nicht wert sind, weil irgendwelche Crap angeboten wird, sollten eine miesere Ausschüttung bekommen und die guten dafür eben mehr.
 
@Trashy: "Na wow.. fürs einmalige Einrichten so einer Downloadseite sind 30% aber übertrieben. Das Steam-Bezahlsystem wurde dafür auch nicht extra für Skyrim entwickelt. Die Gebühren sind letztendlich reine Willkür und haben nichts mit den tatsächlichen Kosten der Infrastruktur zu tun."

-Erstens, wem es nicht recht ist muss es ja nicht nutzen. Sowohl auf Seiten der Modder als auch auf Seiten der Spieler.
-Zweitens, nochmals 30% sind ein üblicher Anteil. Schau mal bei Google, Microsoft und Apple. Es ist nicht im geringsten so, dass Steam hier wegen Gier heraussticht.
-Drittens, der Steamworkshop ist keine Voraussetzung um Mods mit Steamgames zu nutzen.
-Viertens, das Bezahlsystem und das ganze drum herum von Steam wurde für gar kein Spiel speziell entwickelt. Das ist aber auch vollkommen irrelevant. Wer die Bequemlichkeiten kommerziell nutzen will, muss sich eben seinen Gewinn teilen. Es ist ja nicht so, dass der Modder irgendwelche Risiken hätte. Kauft es keiner, dann ist er auch nicht schlechter dran, als seine Kollegen, die ihre Mods kostenfrei anbieten. Steam bietet also dem Modder Sicherheit. Zu guter Letzt ist es nicht nur Sicherheit und Bequemlichkeit sondern auch die immense Reichweite und damit auch die Zahl potenzieller Käufer die Steam bietet.
Aber das alles ist natürlich nichts Wert. Ich weiß schon.

Es geht mir hier nicht darum, wer wie viel genau vom Kuchen bekommt, sondern um das Runterspielen der Dienstleistung.
Direkt deine ersten beiden Sätze suggerieren, dass du keine Ahnung hast. Und schon allein deswegen spreche ich dir ab, über dieses Thema ein einigermaßen reflektiertes Urteil fällen zu können.

Das heißt nicht, dass ich die Verteilung, so wie sie war, gut fand.

Zu deinem Rating-System:
Wie meinst du das? Festpreis und der Anteil für den Modder sinkt, je schlechter die Mod? Dafür verdient Steam anteilig mehr, wenn es Mist ist? Klingt wenig sinnvoll.
Ich sehe da kaum nutzen, aber eine Menge Potenzial zum Missbrauch des Ratings.
 
@crmsnrzl: Das Problem gegenüber Google, Microsoft und Apple ist, dass es hier gleich zwei weitere gibt, die beteiligt werden wollten. Bei allen anderen bekommt der Entwickler eben immer noch 70% als gerechten Lohn für seine Arbeit - aber ihn hier mit 25% abspeisen zu wollen, ist schon unverschämt. Das ist der Haken.

Und wie ich oben schon sagte, der Hersteller hat sein Geld im Grunde durch den Kaufpreis längst drin und profitiert so oder so von einer wachsenden Modder-Gemeinde. Da sind zumindest diese 45% mehr als ungerechtfertigt. 10% tuns auch, dann hätte der Modder zumindest noch 60%, das wäre dann wohl die Kompromisslösung.

Deine sonstigen Punkte hat ja auch keiner angezweifelt und es hat auch keiner gesagt, dass die Dienstleistung nichts wert wäre - nur ist es auch überall so, dass der Entwickler des Mods logischerweise immer den größten Teil des Kuchens für seine Arbeit bekommen sollte. Denn ohne seine Arbeit würden weder Steam noch der Spielehersteller irgendwas daran verdienen.

Und bzgl dem Rating-System. Es geht dabei um eine Mischkalkulation als Kompromiss zugunsten von Steam und dem Spielehersteller und zeitgleich zum Schutz der User. Den Preis des Mods bestimmt der Modder. Aber da ja nicht garantiert werden kann, dass ein Mod das hält was er verspricht, könnten eben die User, die ihn bereits gekauft haben, ihn gut oder schlecht bewerten - welcher Käufer hätte hier Grund zum Missbrauch? Ist ein Mod gut entwickelt ist die Gewinn-Ausschüttung höher (bis 75%), ist der Mod mies oder nur geklaut und es spiegelt sich in den Käufer-Bewertungen wieder, gibts eben deutlich weniger vom Kuchen ab. So fahren Steam und der Hersteller bei vielen Schrott-Mods eben mehr Gewinne ein, und belohnen gleichzeitig diejenigen, die hochklassige Mods entwickeln mit angemessener Gewinnausschüttung.
 
@Trashy: "Deine sonstigen Punkte hat ja auch keiner angezweifelt und es hat auch keiner gesagt, dass die Dienstleistung nichts wert wäre"

"Na wow.. fürs einmalige Einrichten so einer Downloadseite sind 30% aber übertrieben. Das Steam-Bezahlsystem wurde dafür auch nicht extra für Skyrim entwickelt."

Du hast Steams Part auf das Einrichten einer Download-Seite reduziert. Damit hast du entweder den Rest angezweifelt oder als irrelevant (und damit als wertlos) eingestuft. Woher soll sonst die Ansicht kommen, die 30% wären nur fürs Einrichten der Seite? (Im Gegenteil, das Einrichten wird weitestgehend automatisiert sein und keinerlei Relevanz haben.)

"Das Problem gegenüber Google, Microsoft und Apple ist, dass es hier gleich zwei weitere gibt, die beteiligt werden wollten."
Das ist auch bei Google & Co. nicht anders. Der Store-Betreiber bekommt seinen Anteil, mit dem Rest muss sich der App-Entwickler und alle Anderen, die Ansprüche haben, irgendwie einigen. Da bekommt man nur nicht so mit, was letztlich übrig bleibt.

Ich sehe es auch so, dass Bethesda hierbei zu stark zulangt, aber es ist deren Recht. Wenn sie zu gierig sind, soll man es eben lassen, dann verdienen die auch nix mehr dran dann regelt sich von allein. Die Meisten gestatten kommerzielle Mods gar nicht. Soweit ich weiß, entscheiden (bzw. entschieden) ja die Spielehersteller auch jeder für sich, wie viel sie vom Kuchen verlangen.

Ich sage es nochmal, es ging mir von Anfang an nicht darum, wer wie viel abbekommt, sondern um die Darstellung des Modders als armes Opfer und der Anderen als Schmarotzer.
 
@dodnet: Das war bekannt. Bethesda bekam 40% und Valve 30%.
 
Ist jetzt eh egal, wer was bekommt, hauptsache ist die Sache jetzt endlich vom Tisch. Kann sowas echt nicht nachvollziehen, dass Valve diesen Weg gehen wollte ~~
 
@TheKreamCs: Wieso? Was ist daran so schlecht? Wieso soll man Moddern nicht die Möglichkeit geben ihre Werke für Geld an den Mann/die Frau zu bringen? Wieso soll deren Arbeit nicht belohnt werden dürfen? Ich sehe darin kein Problem. Das System hatte leider nur zwei gravierende Probleme: Die schlechte Verteilung der Prozente und der Kampf gegen Donations. Immerhin wurden bei diversen Mods Donation-Links entfernt, was vermutlich dazu bringen sollte, dass der Mod käuflich gemacht werden soll. Immerhin verdient der Publisher dann mit und darum gings dann wohl leider.

Das Prinzip ist an sich okay und funktioniert bei Dota z.B. auch problemlos. Leute erstellen Kosmetik und können diese kostenpflichtig anbieten. Diese bekommen dann etwas vom Gewinn ab.

In anderen Spielen, wie z.B. Cities Skylines lassen sich Modder per Crowdfunding bezahlen um so intensiver Mods produzieren zu können. Das funktioniert auch super und die Leute, welche dann zahlen wollen, zahlen.

Und hier sehe ich vor allem die Zukunft, sofern das System fair ist. Es werden Spiele mit umfassendem API entwickelt und die Modder können über die Community zu dem Ausbauen, was sich die Community wünscht. Und dafür bekommt man dann als Modder auch paar Tacken zurück.
 
@Fallen][Angel: Mit dem Recht Geld für seine Arbeit einzunehmen, gehen aber auch einige Pflichten einher. Wer garantiert mir die Funktionalität der Mod bei zukünftigen Updates oder in Kombination mit anderen Mods? Wer haftet für etwaige Probleme? etc
 
@mlodin84: Du hast bei einem gekauften Softwareprodukt nur dann das Recht auf Updates, wenn es der Kaufvertrag auch hergibt. Ansonsten wird Software in 99,9% immer "wie sie ist" verkauft. Einen Haftungsausschluss musst Du ebenfalls _immer_ akzeptieren.
 
@TurboV6: Diese ganzen EULA's sind in der EU sowieso meist nicht zulässig.

Gewährleistung und Haftungseinschränkung/Haftungsausschluss: "An sich ist im Verhältnis zwischen Unternehmer und Konsumenten im Zusammenhang mit der Gewährleistung jegliche Einschränkung oder gar jeglicher Ausschluss der Haftung des Unternehmers gegenüber dem Konsumenten unzulässig.
Die einzige Möglichkeit die Gewährleistungspflicht gegenüber Konsumenten einzuschränken besteht darin, dass die 2-jährige Gewährleistungsfrist bei beweglichen Sachen immer dann, wenn es sich um gebrauchte bewegliche Sachen handelt, durch individuelle Vereinbarung im Einzelfall um maximal 1 Jahr verkürzt werden darf."

Produkthaftung und Haftungseinschränkung/Haftungsausschluss: "Auch im Verhältnis Unternehmer/Konsument ist jeglicher Versuch Haftungen aus dem Titel der Produkthaftung durch vertragliche Klauseln einzuschränken oder sogar auszuschließen unzulässig. "
 
@mlodin84: das ist eine uralte Geschichte, dass EULAs unzulässig wären. EULAs sind nur dann unzulässig, wenn Du sie vor dem Kauf nicht zu sehen bekommst. Das ist bei Online-Einkäufen aber gar nicht der Fall. Du solltest Dir die spezifische Haftung von Softwareprodukten anschauen, nicht von allgemeinen Produkten.... immer diese Korin....
 
@TurboV6: Du hast mich mißverstanden oder eher ich hab mich falsch ausgedrückt. Haftungseinschränkungen bzw. -ausschlüsse sind nicht (sehr begrenzt) zulässig. Auch wenn du sie per EULA akzeptierst.
 
@mlodin84: es gibt unterschiede. Es gibt Produkthaftung, Anwenderhaftung und ANbieterhaftung. Ausschlüsse in Verträgen (egal welcher Art) sind zulässig, wenn sie den Produktzweck nicht beeinträchtigen. zB wenn eine Berechnungssoftware dermaßen langsam ist, dass sie erst in 2 Millionen Jahren fertig wären muss geschaut werden, ob Du die Requirements einhälst. Wenn ja, dann haftet i.d.R. der Anbieter. Wenn nicht haftest Du.
 
@TurboV6: Worauf ich mit meinem ersten Post hinaus wollte: Nehmen wir an, dass Bethesda beim nächsten Skyrim einen Bug drin hat, der bei allen Spielern die Spielstände zerstört oder deren Rechner zum abstürzen bringt, und sie weigern sich dafür einen Patch zu entwickeln. Dann kannst du dagegen rechtlich vorgehen. Und es steckt eine Firma dahinter die dafür haftet z.B. zumindest den Kaufpreis zurück erstattet. Was wenn das bei einer Mod passiert?
 
@mlodin84: Auch hier kommt es drauf an, ob es eine Nutzungslizenz gibt, die eingeschränkt wird. Ein Systemabsturz ist per se kein pauschaler Grund. Es kommt drauf an, was den Absturz auslöst. Ist es Skyrim direkt, die hier einen Absturz versuchen oder ist es ein Grafikkartentreiber? Anders bei den Spielständen. Hier kommt es drauf an ob sich Skyrim das Recht behält Spielstände bei Updates zu verändern. Das hat WOW zB ansonsten dürften sie nicht die Levels erhöhen, da sich hier ja der Wert des Accounts plötzlich ändern würde (zuerst war er "fertig", jetzt ist er nicht mehr fertig, wenns 10 Lvls mehr gibt).
 
@TurboV6: Ich hab kein Problem damit, dass Modder für ihre Arbeit entschädigt werden. Ich würde es nur nicht gut finden, wenn Käufer bei Problemen im Regen stehen gelassen werden. Bei Gratis-Mods hat man diese Ansprüche natürlich nicht, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Aber wenn ich schon zahle, dann erwarte ich mir auch ein paar Sicherheiten.
 
@mlodin84: bei Gratis-Mods hast Du rechtlich gesehen genau die gleichen Ansprüche wie bei Mods, für die Du zahlst. Wenn Du beeinträchtigt wirst, was in beiden Varianten der Fall sein kann, dann gibt es eine Haftung. Die Frage ist in allen Fällen: von wem.
Deswegen sind zB auch Haftpflichtversicherungen von Freelancern ziiiemlich teuer. (oft ~10% des Jahresumsatzes inkl. Inkasso)
 
@TheKreamCs: letzten Endes kann ein finanzieller Antrieb enormes Potenzial herausholen. Viele, die gerne und gut modden KÖNNTEN, dies aber aufgrund ihrer täglichen arbeit einfach nicht KÖNNEN, diese hätten durch eine finanzierte Mod-Aktivität viel mehr Spielraum und Luft. So funktioniert eigentlich so ziemlich jedes gute Startup.
 
Und mal wieder haben Drama-Queens eine an sich gute Idee abgeschossen. In Zukunft würde es nur noch bezahl-Mods geben, sicher... Trottel.
 
@Kirill: die Idee war gut, die Umsetzung nur nicht wirklich. Bin auch dafür, das Modder, die 100e von Stunden investieren auch was abbekommen, aber Skyrim war definitiv das falsche Game, da es eine riesige Modder-Community besitzt, die so etwas nicht will. Mit einem transparenteren System könnten sie so etwas noch einmal in der Art bei anderen Spielen probieren, richtig gute Mods sind teils besser und länger als DLCs dann muss man den Leuten aber auch den Mehrwert zeigen, den sie und Modder davon hätten...
 
@Cherub1m: Definiere "nicht will". Die Tatsache, dass es Bezahl-Mods gab zeigt, dass es durchaus Modder gibt, die es nett finden, entlohnt zu werden und Spieler gibt, die es in Ordnung finden, dafür zu zahlen. Eben weil gute Mods inzwischen eine echt gute Qualität haben.
 
@Kirill: Die "bedeutenden" Modder wollten dieses System nicht.
Gegen Bezahlung hat ja niemand was - aber es wurden halt viele potenzielle Probleme nicht adressiert (plus 25% ?!?!)

1. Wie wird sichergestellt dass Mods nicht geklaut und auf Steam verkauft werden? (und falls es passiert, was dann?)
2. Wie sieht es aus wenn ein Mod auf einem anderen Mod basiert?
3. 24h reichen manchmal nicht aus um festzustellen dass ein Mod im späteren Spielverlauf zu einem Problem führen kann.
4. Fehlende Preis-Transparenz

Die Tatsache das Valve das System zurückgerollt hat zeigt, dass tatsächlich eine überwältigende Mehrheit der Modding-Community gegen dieses System war/ist.
 
@tamandua: 1. In dem Fall kann der originale Rechteinhaber die Mod bei Valve melden.
2. Siehe 1.
3. Stimmt, ist möglicherweise auch Skyrim-spezifisch. Von anderen Spielen kenn ich es nicht wirklich, dass eine Mod von er Version vom Spiel abhängt.
4. Du meinst wie viel an Bethesda geht? Das ist aber kein Grund, das System abzusägen.
5. Wenn du selber "bedeutende" mit Anführungszeichen sagst, dann mein ich, du stimmst mir zu. Weißt ja, ein "WLAN-Kabel" oder die berühmte "Demokratie".
 
@Kirill: Ich habe "bedeutend" mit Anführungszeichen geschrieben, da ich nicht werten möchte. Aber es ist nun mal so, dass die Modder die qualitativ hochwertige Mods lieferten sich gegen das System aussprachen.

Zu 1+2: Ja, dann wird die Mod evtl aus dem Store verschwinden.. was dann? sieht Valve zu dass der ursprüngliche Modder die Kohle erhält? Was wenn er die Mod nicht bepreisen will? Was wenn mehrere andere Modder involviert sind?
Sah eher so aus, als hätten die in dem Fall einfach Pech gehabt.. Ähnlich wie Youtuber in diesen Fällen.

Wie gesagt - niemand ist dagegen dass Modder für ihre (zum Teil unglaublichen) Leistung Geld erhalten. - Aber halt nicht auf diese Art. - Mal ganz davon abgesehen dass nicht jeder Modder etwas mit Steamwallet-cash anfangen kann.

Mir ist nicht ganz klar welchen Standpunkt Du vertrittst. Wenn es Dir darum geht dass Modder etwas verdienen können, dann ist diese Entwicklung das Beste was passieren konnte. Valve weiss dass Spieler sehr wohl bereit sind Geld auszugeben.
Ansonsten verstehe ich nicht wie man Valves ersten Versuch gut finden konnte.
 
@tamandua: Also was genau ist "bedeutend" nun bei dir? Im Deutschen steht das für Ironie oder ein Zitat, bei dirt ist es weder noch. Wolltest du einfach nur BEDEUTEND schreiben für "Ich will das betonen"?
 
@Kirill: Meine Güte.. Wie gesagt, ich wollte nicht werten.
Bloss weil einige Modder "nur" (<- IRONIE) ein Release hatten heisst das für mich nicht, dass diese unbedeutend sind. - Auch wenn deren Mod nicht millionenfach installiert wurde.
 
@tamandua: Ok, für mich zum Verstehen, du willst sagen, dass du nicht die Hand ins Feuer legen willst, ob es wirklich bedeutende Modder sind oder nicht?
 
@Kirill: Abschliessend: NEIN! Ich will damit sagen, dass diese Modder für Valves Entscheidungsfindung von Bedeutung sind.
u.U. sind das aber nicht die bedeutendsten Modder im Sinn von Qualität/Grundlage für andere Mods etc.

Ich werte nicht! (in diesem Fall)
- Ignoriere doch einfach die Anführungszeichen...
 
@Kirill: Wenn ich eine kostenlose Mod bereitstelle und jemand anderes nimmt meine Mod als Teil seiner Mod auf und verkauft sie dann. Dann müsste ich also alle Mods bei Valve kontrollieren, ob da einer vielleicht meine Mod eingebunden/übernommen hat?
Sorry, aber OpenSource und Geld vertragen sich seltengut. Insbesondere bei so "kleinen" Programmteilen wie hier.
 
@Runaway-Fan: Wieso genau willst du alle kontrollieren? Gehst du jetzt schon davon aus, dass sich jemand an deiner Arbeit bereichert?
 
@Kirill: Wenn die Mod gut und auch beliebt ist, wäre es naiv zu glauben, dass es keine anderen Leute gibt, die versuchen, damit Geld zu verdienen. Entweder direkt oder indem sie kostenlose Mods zusammenwürfeln und als Bundle verkaufen, damit es nicht so auffällt.
 
@Runaway-Fan: Nur kannst du geklautes Copyright seit jeher an Valve melden und darum wird sich auch gekümmert. Wenn jemand mit deiner Arbeit Geld "verdient", dann brauchst du nur ein Mal auf die Flagge zu klicken und Ruh ist.
 
SkyUI ist wieder kostenlos
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