Microsoft schließt Abbau von 18.000 Stellen zum Firmenjubiläum ab

Microsoft, Microsoft Corporation, Microsoft Deutschland, Unterschleißheim Bildquelle: Microsoft
In der vergangene Woche hat Microsoft die wahrscheinlich vorerst letzte große Entlassungswelle gestartet. Damit ist gut ein Dreiviertel Jahr nach dem Bekanntwerden der großen Kürzung der geplante Stellenabbau abgeschlossen - und das ausgerechnet in der großen Jubiläumswoche des Konzerns.
Laut einem Bericht der Seattle Times vom Wochenende gab es nun noch einmal für mehrere hundert Mitarbeiter die Entlassungsbriefe. Ein Firmensprecher bestätigte die Entlassungen kurz vor dem 40. Jahrestag der Microsoft-Gründung. Bis zum 30. Juni soll der Stellenabbau nun nach den bekannten Plänen vollzogen sein.

Siehe auch: 40 Jahre Microsoft: Bill Gates gratuliert mit Brief an Belegschaft

Rund 12.500 der 18.000 entlassenen Mitarbeiter waren im Zuge der Nokia-Übernahme zu Microsoft gekommen. Damals hatte Microsoft mit dem Aufkauf der Smartphone-Sparte der Finnen knapp über 25.000 Mitarbeiter übernommen. Die Hälfte wurde nun weiterbeschäftigt, die andere Hälfte musste gehen.

Mehr dazu: Offiziell: Microsoft entlässt 18.000 Mitarbeiter, 12.500 bei Nokia

Mit dem "Neustart" von Microsoft nach der Übergabe des CEO-Postens von Steve Ballmer an Satya Nadella im Frühjahr 2014 hat der Konzern damit seinen größten Personalabbau in seiner nun 40-jährigen Geschichte hinter sich gebracht. Der jetzige Einschnitt übertraf alle Befürchtungen der Branche und den bisherigen Kürzungen. Schon 2009 hatte es eine massive Entlassungswelle gegeben. Damals hatten sich aber nur rund 5.800 Mitarbeiter einen neuen Job suchen müssen. Die aktuelle Um­struk­tu­rierung betraf immerhin rund 14 Prozent der gesamten Belegschaft und damit jeden siebten Mitarbeiter.

Auswirkungen

Derzeit ist nicht bekannt, wie viele Stellen es in Deutschland getroffen hat. Angekündigt wurde nur, dass die Kürzungen weltweit und nicht nur in ehemaligen Nokia-Abteilungen vonstattengehen sollten. Laut Zahlen, die der Seattle Times vorliegen, ist die Zentrale von Microsoft in den USA mit ihren vielen Ablegern in der Region rund um Seattle am geringsten betroffen gewesen. Etwa 6 Prozent der Stellen sollen dort gestrichen worden sein.

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