Microsoft wird nicht in Google-Widersacher Cyanogen investieren
Cyanogen, der kommerzielle Ableger der beliebten Aftermarket-Android-Firmware, will Google das mobile Betriebssystem quasi "entreißen" und dadurch dessen Open-Source-Basis stärken. Vor allem sollen die vorinstallierten Google-Apps verschwinden. Cyanogen Inc. sucht auch deswegen Investoren, eine Absage gibt es nun aber von Microsoft.
Laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloomberg habe sich Microsoft aber gegen einen (direkten) Cyanogen-Einstieg entschieden. Dennoch könnte es zu einer Partnerschaft kommen, diese betrifft aber einen "kommerziellen Deal" in Sachen Software.
Das wäre wohl eine Vereinbarung, wie sie Microsoft zuletzt mit so manchem Android-Hersteller geschlossen hat und würde wahrscheinlich das Vorinstallieren von beispielsweise Office-Apps betreffen. Die Redmonder drängen mit ihren Anwendungen und Diensten auf immer mehr Geräte, prominentes Beispiel ist das aktuelle Samsung-Topmodell Galaxy S6.
Siehe auch: "Kriegsvorbereitung" - Cyanogen verhandelt mit Microsoft & Amazon
Kein direkter Einstieg
Microsoft war Anfang Februar in Verbindung mit Cyanogen Inc. gebracht worden, damals hieß es, dass mit den Redmondern Verhandlungen geführt werden. Wie genau das Interesse von Microsoft in Bezug auf einen etwaigen Einstieg ausgesehen hat, ist jedoch nicht bekannt, der Konzern hat derartige Gespräche auch nie offiziell bestätigt.Laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloomberg habe sich Microsoft aber gegen einen (direkten) Cyanogen-Einstieg entschieden. Dennoch könnte es zu einer Partnerschaft kommen, diese betrifft aber einen "kommerziellen Deal" in Sachen Software.
Das wäre wohl eine Vereinbarung, wie sie Microsoft zuletzt mit so manchem Android-Hersteller geschlossen hat und würde wahrscheinlich das Vorinstallieren von beispielsweise Office-Apps betreffen. Die Redmonder drängen mit ihren Anwendungen und Diensten auf immer mehr Geräte, prominentes Beispiel ist das aktuelle Samsung-Topmodell Galaxy S6.
110 Millionen Dollar frisches Kapital
Das Nichtzustandekommen einer direkten Microsoft-Beteiligung bedeutet allerdings nicht, dass Cyanogen Inc. kein frisches Geld in die Kassen gespült bekommt. Laut Bloomberg ist man einer Vereinbarung über Geldmittel in Höhe von 110 Millionen Dollar "nahe gekommen". Als einer der Geldgeber wird die Beteiligungsgesellschaft PremjiInvest genannt, das ist der Investment-Ableger des indischen IT-Dienstleisters Wipro Technologies.Siehe auch: "Kriegsvorbereitung" - Cyanogen verhandelt mit Microsoft & Amazon
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