"Kriegsvorbereitung":
Cyanogen verhandelt mit Microsoft & Amazon
Android ist derzeit fest in der Hand von Google und das obwohl das mobile Betriebssystem eigentlich unter einer Open Source-Lizenz zur Verfügung steht. Denn Google zwingt die Android-Hersteller zur Vorinstallation aller seiner Apps, wenn man mindestens einen Dienst davon haben will. Dem aufstrebenden Startup Cyanogen passt das nicht, weshalb man derzeit mit zahlreichen Google-Konkurrenten verhandelt.
Ziel der Verhandlungen ist es, so berichtet Re/code, dass Cyanogen seine "Kriegskassen" für den Angriff auf den Suchmaschinenriesen füllen will. Erklärtes Ziel des Unternehmens, das als Anbieter der Aftermarket-Software CyanogenMod begonnen hat (Cyanogen ist der kommerzielle Ableger davon), ist es, ein Android ohne Google-Dienste zu bekommen.
Siehe auch: CyanogenMod-Team - "Wir wollen Google Android wegnehmen"
Laut Re/code habe man zuletzt nicht nur mit Microsoft und Amazon, sondern auch mit zahlreichen anderen potenziellen Investoren Gespräche geführt. Doch diese dürften sich als nicht allzu einfach erweisen: Denn die geballte Marktmacht Googles schreckt laut dem Bericht auch viele Verhandlungspartner ab, da sie fürchten, vom (Werbe-)Giganten aus Mountain View abgestraft zu werden.
Das betrifft offenbar kleinere Investoren, weshalb namentlich nur Microsoft und Amazon erwähnt werden. Vor allem die Redmonder gelten als Hoffnungsträger für Cyanogen, doch auch die zuletzt kolportierte 70-Millionen-Dollar-Investition sei noch nicht unter Dach und Fach, so Re/code. Ein Einstieg Amazons ist zum derzeitigen Zeitpunkt laut einer Quelle weniger wahrscheinlich.
Und das kann nur gelingen, wenn man ein Android anbieten kann, das (gegen Bezahlung) mit vorinstallierten Diensten und Apps von beispielsweise Amazon, Facebook und/oder Microsoft daherkommt.
Siehe auch: Microsoft will sich wohl an Android-Startup Cyanogen beteiligen
Siehe auch: CyanogenMod-Team - "Wir wollen Google Android wegnehmen"
Laut Re/code habe man zuletzt nicht nur mit Microsoft und Amazon, sondern auch mit zahlreichen anderen potenziellen Investoren Gespräche geführt. Doch diese dürften sich als nicht allzu einfach erweisen: Denn die geballte Marktmacht Googles schreckt laut dem Bericht auch viele Verhandlungspartner ab, da sie fürchten, vom (Werbe-)Giganten aus Mountain View abgestraft zu werden.
Das betrifft offenbar kleinere Investoren, weshalb namentlich nur Microsoft und Amazon erwähnt werden. Vor allem die Redmonder gelten als Hoffnungsträger für Cyanogen, doch auch die zuletzt kolportierte 70-Millionen-Dollar-Investition sei noch nicht unter Dach und Fach, so Re/code. Ein Einstieg Amazons ist zum derzeitigen Zeitpunkt laut einer Quelle weniger wahrscheinlich.
Nicht Idealismus, sondern Geld
An dieser Stelle sollte allerdings betont werden, dass es Cyanogen hierbei nicht in erster Linie um Idealismus geht, sondern um Geld: Denn als kommerzieller Ableger der (kostenlosen) CyanogenMod-Firmware muss man erst Wege finden, wie man mit der Software Geld verdienen kann.Und das kann nur gelingen, wenn man ein Android anbieten kann, das (gegen Bezahlung) mit vorinstallierten Diensten und Apps von beispielsweise Amazon, Facebook und/oder Microsoft daherkommt.
Siehe auch: Microsoft will sich wohl an Android-Startup Cyanogen beteiligen
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